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Sa, 12:47 Uhr
29.09.2018
Forum

Lebenserwartung? Nun ja!

Das Renteneintrittsalter wurde in Russland bei den Frauen von 55 auf 60 Jahre und bei den Männern von 60 auf 65 Jahre erhöht. Die Russen sind auf die Straße gegangen und haben dagegen protestiert und Korrekturen erreicht, wenn auch nur geringfügige...


Hierzulande wurde das Renteneintrittsalter für Männer und Frauen auf 67 Jahre erhöht. Als das geschah, unter Müntefering, ist keiner auf die Straße gegangen und hat dagegen protestiert.

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Menschen, die jeden Tag 100 % Leistung bringen, schaffen es nicht bis 67 Jahre arbeiten zu gehen. Argumentiert wird mit der steigenden Lebenserwartung. Nur ist das so? Kürzlich war zu lesen, dass Forscher in den Industrienationen allerdings Anzeichen dafür erkennen wollen, dass sich dieser Trend umkehrt. Als mögliche Gründe werden angegeben ungesunde Lebensgewohnheiten, Fettleibigkeit und damit verbundene Krankheiten. Was würde das bedeuten? Die nachweisliche Umkehrung dieses Trends hätte z. B. für Versicherer, Rentenversicherer, die versprechen, eine lebenslange Rente zu zahlen, gravierende Folgen. Es käme entweder zu Verwerfungen bei den Versicherern oder Versicherten.

Wie lange jeder Einzelne lebt ist sicher nicht vorhersehbar. Durch die Fortschritte in der Medizin heute kann das Leben verlängert werden. Gesünder sind die Menschen wohl kaum, als noch vor 20 oder 30 Jahren, trotz eines riesigen und nicht enden wollenden Angebotes an Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und, und, und.

Die bis 67Jahre arbeiten müssen sind dann wahrlich kaputt und können ihre Rente nach jahrelanger bzw. jahrzehntelanger Arbeit - ja, wie lange genießen? Die mit 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen, weil sie nicht mehr können, kommen bei den Niedriglöhnen im Alter gerade so über die Runden. Mein Vorschlag, dass Renteneintrittsalter nach unten korrigieren. Bei den Milliardenüberschüssen im Bundeshaushalt kann das nicht so schwer sein.
Ruth Altzschner, Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Psychoanalytiker
29.09.2018, 15:11 Uhr
Mit 70 hat man noch Träume ...
Wenn der/die eine oder andere Bundestagsabgeordnete 65, 70 oder 75 oder sogar fast 80 Jahre alt ist, braucht man sich nicht zu wundern, dass das Renteneintrittsalter in Deutschland so hoch ist. Neben diesen "alten Knackern" wollen auch einige "Wirtschaftsweise" das Alter möglichst auf 70 Jahre hinaufschrauben. Das soll einerseits Beiträge in die Kassen spülen und andererseits Ausgaben wegen der geringeren Anspruchzeit verringern. Dabei soll ja eigentlich "genug Geld" da sein.
Unsere damals 20-jährigen Neuankömmlinge müssen mit Sprachausbildung, Lehre und erfolgreicher Arbeitssuche dann auch etwa 75-80 Jahre alt werden, um auf 45 Arbeitsjahre zu kommen. Nur so könnten sie überhaupt eine nicht subventionierte Rente bekommen.

Das Merkel will gelernt haben, äußert "Verständnis für den Unmut vieler Ostdeutscher". Wer's glaubt, soll gerne die "Nationale Front" wählen, ich tu's nicht mehr. Sie und ihre Hinternkriecher haben Verständnis - tun aber nichts dagegegen. Fast 30 Jahre nach der Vereinigung zwischen den gebrauchten Bundesländern und dem "Osten" weder angepasste Löhne noch einheitliche Renten.
Große Fre..., nichts dahinter ...
Treuhänder
29.09.2018, 15:33 Uhr
Depressionen
Die Zunahme von Krankheiten, darunter Depressionen, auch in jungen Jahren, kommen nicht einfach so, dass hat doch alles Ursachen. Wer kommt heute noch auf 45 Arbeitsjahre?
Hans51
29.09.2018, 21:02 Uhr
Rente mit
67 und dann nur 48 % vom letzten Einkommen! In Österreich sind es 80% plus 13. Gehalt! So geht das! Wir sind ein Reiches Land! Fragt sich nur für wen?
Leser X
29.09.2018, 21:52 Uhr
Sowas kommt von sowas
Jedes Volk kriegt, was es verdient. Und wenn dieses Volk zu bequem ist, sich gegen die regierenden zu wehren, kriegt es eben erst später und dafür eine besonders kleine Rente. Geld, es anders zu machen, hätte dieser Umverteilungsstaat. Er rückt es nur nicht raus.

Interessant auch ein Bericht im Staatsfernsehen, in dem man sich über die russischen Rentenpläne aufregt. Verlogener geht's nicht mehr. Erstmal vor der eigenen Haustür den Dreck wegmachen.
Zukunft
29.09.2018, 22:01 Uhr
Erhöhung
Die Erhöhung des Renteneintrittsalters ist doch eine Rentenkürzung. Die wenigsten werden bei dem heutigen physischen und psychischen Stress bis 67 arbeiten. Die Arbeitswelt ist härter geworden, die Ungleichheit in den Lebensverhältnissen nimmt zu. Neid, Unmut und Missgunst sind vorprogrammiert.
Sonntagsradler 2
30.09.2018, 08:14 Uhr
@Psychoanalytiker Ihr Zitat
„Unsere damals 20-jährigen Neuankömmlinge müssen mit Sprachausbildung, Lehre und erfolgreicher Arbeitssuche dann auch etwa 75-80 Jahre alt“
Da brauen Sie sich keine Sorgen zu machen.
Ich nehme an das Sie @ Psych... auch nicht mehr das jüngste Register sind! Selbst wenn bis dahin haben wir so viele Abgeordnete im Parlament die dafür sorgen das diese Rentensystem Verordnung für diese Leute nicht gilt und Sie ohne das Erreichen der vollen 45 Einzahlungsjahre ohne Abschläge ihre Rente bekommen.
Das wäre dann doch wohl von den Politikern eine feine Geste.Wenn Sie schon für das Wohl der Politiker mit gearbeitet haben.
Aber ich finde es ist ein feiner Zug von Ihnen ,das Sie sich so viele Sorgen um die neubürger machen.
Ich freue mich ;-)))
Jäger53
30.09.2018, 08:40 Uhr
Thema Rente
Wer sein ganzes Leben Körperlich hart gearbeitet hat (ich betone hart gearbeitet) sollte mit 63 Jahren in Rente gehen dürfen. Obwohl es da schon für viele zu spät sein dürfte. Die Regierung
hebt das Rentenalter immer weiter an weil Sie mit auf das natürliche Auswahlverfahren (der Tod)
setzen. Andere die in ihr Arbeitsleben nicht körperlich hart gearbeitet haben, dürften erst mit 70
oder 75 Jahren in Rente gehen dürfen. Es gibt fiele Arbeitsplätze wo einem sogar das dritte Ei
noch wachsen tut.Ich zähle diese Arbeitsplätze bewust nicht auf um einige Leute nicht zu verärgern.
Harte Knochenarbeit muss in diesem Land endlich wieder anerkannt werden.
Wolfi65
30.09.2018, 09:07 Uhr
Bis 70 oder 75 arbeiten?
Also bei meinen Vorschreiber sind ein wenig die Pferde durchgegangen. „Menschen, welche nicht schwer gearbeitet haben, sollten bis zum 70 oder 75 Lebensjahr arbeiten.“Auch wenn das Thema hier bis zum Erbrechen schon durchgekaut wurde. Wer will denn von einem 74 Jährigen Taxifahrer gefahren oder Arzt behandelt werden? (Nur Beispiele für viele Berufsgruppen!). Der Vorschreiber sollte wohl erst einmal überlegen, wie mittlerweile die Lebenserwartung sich entwickelt hat. Gerade in der NNZ sind viele Verstorbene zu lesen, welche nicht einmal das 65 Lebensjahr erreicht haben und plötzlich und unerwartet gegangen sind. Ob bei diesen Bürgern auf der Arbeit sich ein drittes Ei gebildet hat(o-Ton Vorschreiber) bleibt wohl im dunkeln. Ich stelle mir gerade einen Bundesbeamten vor, welcher im Rollstuhl einen Flüchtigen verfolgt und nicht mehr die Kraft hat, die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen.
Sonntagsradler 2
30.09.2018, 09:45 Uhr
Moin Wolfi65 ich kann Sie beruhigen.-)
Das Renteneintritsalter gilt doch nur für Otto normal Arbeitnehmer (Muschkoten) zu. nicht für Beamte und Politiker!
;-)
Leo 1A5
30.09.2018, 10:27 Uhr
das richtige
Rentenmodel wäre jeder der 35 Arbeitsjahre voll hat und min. 56 Jahre ist kann in Rente gehen für 1200€ egal ob Putzfrau,Maurer oder Verwaltungsfachangestellter bzw. Polizist(Beamter) .

Der Beruf dürfte bei der Höhe der Rente keine Rolle spielen genauso wie der vorige Verdienst. Wer mehr im Arbeitsleben verdient kann ja Vorsorgen wenn ihm die Gesetzliche zu gering wäre mit 1200€.

Man kann natürlich auch länger arbeiten bis 65 und dann mit 1600€ in Rente gehen als Alternative.

wer keine 35 Jahre vollbekommt bis 56 Jahre könnte halt mit Abzügen auch in Rente oder muss halt Nachdienen (56+Monate).

Unsere Politiker würde ich aber auch zurücksetzen bei ihren Pensionsansprüchen für ehemalige Angehörige des Bundestages max. 4000€/Monat Pension und Bundeskanzler 4600€ Bundespräsident 5000€/Monat und nicht 2,3 Mio/Jahr wie jetzt.

Die Amtszeit des Bundeskanzlers max. 8 Jahre und nicht Älter als 56 Jahre bei der letzten Kandidatur wäre auch mein Vorschlag.
H.Freidenker
30.09.2018, 11:21 Uhr
das gilt jetzt nur für Männer!
Renteneintrittsalter 67!
Zu erwartendes Durchschnittsalter 73 Lebensjahre!
Schlussfolgerung!
Jeder der in Rente geht,kann noch 6 Mal einen Weihnachtsbaum kaufen.
In dem Sinne ,
"Frohes Fest"
Sonntagsradler 2
30.09.2018, 11:26 Uhr
Ach Leute :-)
Wir leben doch nicht in „wünsch dir Was“ oder im „Schlaraffenland „sonder im „ so ist es“.
Im Kapitalismus und „ weiter so“ :-)
Das leben ist nun mal kein Ponyhof!
Wolfi65
30.09.2018, 12:44 Uhr
Hier haben einige den Gevatter Krebstod vergessen
Was jetzt alles an Krebs vorzeitig kaputt geht, steht jeden Tag in den Zeitungen zu lesen.
Das Schlimme dabei, die Opfer werden immer jünger.
Wer will den da noch behaupten, er würde 67 Jahre und oder älter werden?
Ich behaupte, dass in Zukunft viele gar nicht mehr in die Rente einzahlen brauchen, weil sie diese sowieso nicht mehr erleben werden.
Aber es soll ja Leute geben, die mit dem schwarzen Fährmann ein Abkommen getroffen haben und immun sind.
Oder sie haben kein Geld dabei, um mit den Charonspfennig diesen für die Überfahrt zu bezahlen.

Aber hundert Jahre am Ufer umherirren ist auch nicht unbedingt die Lösung.
Franziskus
30.09.2018, 15:28 Uhr
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