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Sa, 00:16 Uhr
13.10.2018
kn-Forum

Quasi Rentenkürzung - Die Alten sind wieder die Dummen?

Unter dieser Überschrift kommentiert ein Leser die kommende Erhöhung der Beiträge für die Pflegeversicherung...

Das Bundeskabinett hat beschlossen, den Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte zu erhöhen. Zum 1. Januar 2019 soll der Beitrag auf 3,05 Prozent und für Kinderlose auf 3,3 Prozent des Bruttolohns steigen.

Soweit die Meldungen. Aber auch Rentner müssen ja Beitröge für die Pflegeversicherung leisten. Die liegen wie bei jedem anderen bisher auch bei 2,55 Prozent und steigen auch auf 3,05 Prozent ab Januar.

Während aber die Arbeitnehmer durch die Senkung der Arbeitslosenbeiträge ab Januar entlastet werden, fällt das bei den Rentner weg, denn die zahlen ja keine Arbeitslosenbeiträge.

Damit ist die Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge eine kräftige Rentenkürzung ohne Ausgleich.

Und das Schlimme dabei: Allen Parteien, egal welcher Farbe, ist es bisher völlig egal, den geht es einfach am Hintern vorbei. Nicht mal den Sozialverbänden juckt es, denn von denen habe ich in den Stellungnahmen nichts gehört.

Oder habe ich an irgend einer Stelle tatsächlich übersehen, Rentner werden bei der Erhöhung ausgenommen?
Nein! Auf der Webseite https://sozialversicherung-kompetent.de/pflegeversicherung/versicherungsrecht/866-beitragssatz-pflegeversicherung-2019.html
heißt es;
„Durch die nun beschlossene Beitragssatzerhöhung liegt der Beitragssatz ab dem 01.01.2019 bei 3,05 Prozent, welcher solidarisch von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert wird. Rentner und Selbstständige müssen den Beitragssatz zur Pflegeversicherung selbstständig aufbringen.“

Mit einem Wort, die Rentner sind wieder die Dummen und werden zur Kasse gebeten. Man hinkt bei den Renten in Deutschland schon hinter vielen EU-Staaten hinterher und jetzt verschlimmert sich die Lage. Am besten ist, ich werfe den Ausweis weg und komme als Flüchtling wieder. Da brauche ich mich nicht am Unterkunft, Geld, Kranken- und Pflegeversicherung mehr zu kümmern.

Andreas Grobelius
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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