So, 14:08 Uhr
14.10.2018
Tischtennis aktuell
Unentschieden im Kellerduell...
für den MTV Greußen zu wenig. In der Tischtennis Thüringenliga hatte der MTV Greußen den Mitaufsteiger TTV Hydro Nordhausen zu Gast. Wie es lief, hat kn erfahren...
Beide Teams waren bis zu diesem Spieltag sieglos und wollten unbedingt die ersten Punkte einfahren. Nordhausen musste auf einen, Greußen sogar auf zwei Stammspieler verzichten. Das machte sich aber anfangs auf beiden Seiten kaum bemerkbar.
In den Doppeln erwischte der MTV den besseren Start. Während Kallenberg/Löser (3:1) relativ sicher gewannen, mussten Schütze/Konschak (3:2) am Nachbartisch über die volle Distanz gehen. Die beiden Ersatzleute Etzel/Hoffmann (1:3) wachten anschließend zu spät auf. Mit einem 2:1 für Greußen ging es folgerichtig in die ersten Einzel.
Dort behielt Jörg Löser (3:1) im Duell der Noppenspieler gegen seinen Nordhäuser Konkurrenten die Oberhand. Im Parallelspiel sahen die Zuschauer attraktives Tischtennis. Allerdings hatte Martin Kallenberg (2:3) am Ende das Nachsehen. Dann schaffte es der MTV sich leicht abzusetzen. Mario Schütze (3:0) und René Konschak (3:1) holten dabei die Punkte.
Beim Stand von 5:2 waren nun die Ersatzleute gefragt. Beide zeigten starke Leistungen aber am Ende reichte es für Dirk Etzel (1:3) und Dietmar Hoffmann (2:3) nicht ganz. Nordhausen hatte also sofort den Anschluss wieder hergestellt.
Zu Beginn der zweiten Einzelrunde konnten die Nordthüringer sogar erstmals ausgleichen. Jörg Löser (1:3) hatte im Duell der Spitzenspieler das Nachsehen. Davon unbeeindruckt brachten Martin Kallenberg (3:0) und Mario Schütze (3:0) den MTV wieder in Front. Mit einer 7:5 Führung hatten die Greußener eigentlich eine gute Ausgangssituation aber drei knappe und teils auch unglückliche Niederlagen am Stück, stellten den Spielverlauf auf den Kopf.
Plötzlich führte auf einmal Nordhausen mit 8:7 und für Greußen ging es jetzt nur noch darum wenigstens das Unentschieden zu sichern. Auch das Entscheidungsdoppel war nichts für schwache Nerven. Das Spiel ging hin und her. Als dann Kallenberg/Löser im fünften Satz auch noch drei Matchbälle gegen sich hatten, schien alles gegen Greußen zu laufen. Die beiden bewahrten aber die Ruhe, drehten das Spiel und sicherten sich in der Verlängerung noch den Sieg und dem MTV das Remis.
Unter dem Strich muss Greußen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Da man aber fast über die gesamte Spielzeit führte ist das Unentschieden, vor allem zu Hause, eigentlich zu wenig. Moral und Kampfgeist sind aber intakt und das sollte man für die nächsten Spiele auch mitnehmen.
René Konschak
Autor: khhBeide Teams waren bis zu diesem Spieltag sieglos und wollten unbedingt die ersten Punkte einfahren. Nordhausen musste auf einen, Greußen sogar auf zwei Stammspieler verzichten. Das machte sich aber anfangs auf beiden Seiten kaum bemerkbar.
In den Doppeln erwischte der MTV den besseren Start. Während Kallenberg/Löser (3:1) relativ sicher gewannen, mussten Schütze/Konschak (3:2) am Nachbartisch über die volle Distanz gehen. Die beiden Ersatzleute Etzel/Hoffmann (1:3) wachten anschließend zu spät auf. Mit einem 2:1 für Greußen ging es folgerichtig in die ersten Einzel.
Dort behielt Jörg Löser (3:1) im Duell der Noppenspieler gegen seinen Nordhäuser Konkurrenten die Oberhand. Im Parallelspiel sahen die Zuschauer attraktives Tischtennis. Allerdings hatte Martin Kallenberg (2:3) am Ende das Nachsehen. Dann schaffte es der MTV sich leicht abzusetzen. Mario Schütze (3:0) und René Konschak (3:1) holten dabei die Punkte.
Beim Stand von 5:2 waren nun die Ersatzleute gefragt. Beide zeigten starke Leistungen aber am Ende reichte es für Dirk Etzel (1:3) und Dietmar Hoffmann (2:3) nicht ganz. Nordhausen hatte also sofort den Anschluss wieder hergestellt.
Zu Beginn der zweiten Einzelrunde konnten die Nordthüringer sogar erstmals ausgleichen. Jörg Löser (1:3) hatte im Duell der Spitzenspieler das Nachsehen. Davon unbeeindruckt brachten Martin Kallenberg (3:0) und Mario Schütze (3:0) den MTV wieder in Front. Mit einer 7:5 Führung hatten die Greußener eigentlich eine gute Ausgangssituation aber drei knappe und teils auch unglückliche Niederlagen am Stück, stellten den Spielverlauf auf den Kopf.
Plötzlich führte auf einmal Nordhausen mit 8:7 und für Greußen ging es jetzt nur noch darum wenigstens das Unentschieden zu sichern. Auch das Entscheidungsdoppel war nichts für schwache Nerven. Das Spiel ging hin und her. Als dann Kallenberg/Löser im fünften Satz auch noch drei Matchbälle gegen sich hatten, schien alles gegen Greußen zu laufen. Die beiden bewahrten aber die Ruhe, drehten das Spiel und sicherten sich in der Verlängerung noch den Sieg und dem MTV das Remis.
Unter dem Strich muss Greußen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Da man aber fast über die gesamte Spielzeit führte ist das Unentschieden, vor allem zu Hause, eigentlich zu wenig. Moral und Kampfgeist sind aber intakt und das sollte man für die nächsten Spiele auch mitnehmen.
René Konschak