Fr, 20:09 Uhr
02.11.2018
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Es passte von Anfang an
Gisela und Helmut Werner feierten 65. Hochzeitstag im Wohnstift Kloster Donndorf, wie kn erfahren hat...
Geschichte wird lebendig im Gespräch mit Gisela und Helmut Werner im diakonischen Wohnstift Kloster Donndorf. Vor etwas mehr als 65 Jahren gaben sich die beiden in Rastenberg das Jawort.
Zusammengeführt hatten sie letztlich die bitteren Folgen des Krieges: Helmut Werners Eltern mussten 1944 buchstäblich über Nacht mit beiden Kindern und weiteren
Familienmitgliedern überstürzt ihr Heimatdorf Groß Grünau (heute Velký Grunov – Tschechien) verlassen. Sechs Wochen blieb die Familie zu Fuß in der Nähe des Dorfes, wurde aber dann in einen Sammeltransport nach Westen gedrängt, der sie im Güterwaggon nach Thüringen brachte.
Als Gäste einer Hochzeitsfeier sahen sich Helmut und Gisela, die aus Rastenberg stammte, zum ersten Mal. Es passte von Anfang an, sagt Gisela Werner lächelnd.
Zur eigenen Hochzeit war der gemeinsame Sohn bereits geboren. Gisela arbeitete zunächst in einem Kindergarten, kümmerte sich aber später um das gemeinsame Haus und verdiente mit Handarbeiten dazu. Helmut war Klempner und arbeitete bis zur Wende vor allem für die damalige LPG.
Dann folgte der vorzeitige Ruhestand, ebenfalls ein historisches Phänomen der damaligen Umbrüche.
Aus gesundheitlichen Gründen musste sich das Paar im letzten Jahr vom eigenen Haus in Rastenberg verabschieden und nach einer altersgerechten Alternative suchen.
Heute bewohnen die beiden zwei Zimmer im betreuten Wohnen des Wohnstiftes und sind dort sogar Teil einer gut funktionierenden Senioren-Wohngemeinschaft.
Wir sind unglaublich zufrieden und vor allem sind wir wieder zur Ruhe gekommen. resümiert Helmut Werner diesen Schritt. Besonders genießen wir die täglichen gemeinsamen Spaziergänge am Vormittag.
Wohnstift Kloster Donndorf
Autor: khhGeschichte wird lebendig im Gespräch mit Gisela und Helmut Werner im diakonischen Wohnstift Kloster Donndorf. Vor etwas mehr als 65 Jahren gaben sich die beiden in Rastenberg das Jawort.
Zusammengeführt hatten sie letztlich die bitteren Folgen des Krieges: Helmut Werners Eltern mussten 1944 buchstäblich über Nacht mit beiden Kindern und weiteren
Familienmitgliedern überstürzt ihr Heimatdorf Groß Grünau (heute Velký Grunov – Tschechien) verlassen. Sechs Wochen blieb die Familie zu Fuß in der Nähe des Dorfes, wurde aber dann in einen Sammeltransport nach Westen gedrängt, der sie im Güterwaggon nach Thüringen brachte.
Als Gäste einer Hochzeitsfeier sahen sich Helmut und Gisela, die aus Rastenberg stammte, zum ersten Mal. Es passte von Anfang an, sagt Gisela Werner lächelnd.
Zur eigenen Hochzeit war der gemeinsame Sohn bereits geboren. Gisela arbeitete zunächst in einem Kindergarten, kümmerte sich aber später um das gemeinsame Haus und verdiente mit Handarbeiten dazu. Helmut war Klempner und arbeitete bis zur Wende vor allem für die damalige LPG.
Dann folgte der vorzeitige Ruhestand, ebenfalls ein historisches Phänomen der damaligen Umbrüche.
Aus gesundheitlichen Gründen musste sich das Paar im letzten Jahr vom eigenen Haus in Rastenberg verabschieden und nach einer altersgerechten Alternative suchen.
Heute bewohnen die beiden zwei Zimmer im betreuten Wohnen des Wohnstiftes und sind dort sogar Teil einer gut funktionierenden Senioren-Wohngemeinschaft.
Wir sind unglaublich zufrieden und vor allem sind wir wieder zur Ruhe gekommen. resümiert Helmut Werner diesen Schritt. Besonders genießen wir die täglichen gemeinsamen Spaziergänge am Vormittag.
Wohnstift Kloster Donndorf

