Di, 00:03 Uhr
20.11.2018
Krankenhausschließung Bad Frankenhausen
Bad Frankenhausen zeigt sich solidarisch
Am Abend hatten sich auf dem Parkplatz vor dem DRK-Krankenhausen Bad Frankenhausen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von Bad Frankenhausen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Krankenhauses Bad Frankenhausen zu einer Protestveranstaltung eingefunden...
Nicht zu übersehen, die vielen Plakate und Transparente, die alle eines zum Thema hatten: Wut und Unverständnis über die geplante Schließung des DRK-Krankenhauses Bad Frankenhausen durch die DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg.
In der Begrüßung zeigte sich Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) befriedigt, dass sich trotz des sehr kühlen Wetters viele Bürger eingefunden haben, um Solidarität zu zeigen. Bei allem Protest wurde durch Ordner gesichert, dass das DRK-Krankenhaus zu jedem Zeitpunkt angefahren werden konnte und auch in einem Fall notwendig war und problemlos erfolgte.
Der Name des Krankenhauses hatte schon immer einen guten Ruf und wir können nicht zusehen, wie dieses Krankenhaus geschlossen wird. Hochwind erinnerte daran, dass das DRK im Jahre 1994 ein voll ausgerüstetes Krankenhaus mit über 200 Betten übergeben bekommen hat.
Kritik kam besonders dahin, dass´der Landkreis über die Schließung des Krankenhauses erst aus den Medien informiert wurde, und nicht vom Träger.
Hochwind berichtete über die sofort geführten Gesprächen mit dem Sozialministerium in Erfurt. Wie sollte es weitergehen: Ein neuer kommunaler Trägerverbund zusammen mit dem Südharz-Krankenhaus sollte gebildet werden. Hochwind forderte die Trägergesellschaft auf zu kooperieren und die Zahlen auf den Tisch zu legen.
Hochwind informierte, dass sich alle Fraktionen im Kreistag einig seien, diese Krankenhaus muss erhalten werden. Bei dieser Protestveranstaltung waren Kreistagsmitglieder der drei Fraktionen dabei.
Hier finden Sie die komplette Rede der Landrätin:
Rede Strejc und Hochwind
Reinhard Posininsky, ehemaliger kaufmännischer Leiter des DRK Krankenhauses Bad Frankenhausen erhob schwere Vorwürfe gegen die Krankenhausgesellschaft. Er warf der Gesellschaft vor, die Chirurgie des Krankenhauses unter anders durch Mobbing geschwächt zu haben.
Dass der Versorgungsauftrag nicht erfüllt wird
Das Krankenhaus gehört nicht allein dieser Gesellschaft, sondern weil schon 60 Millionen Fördermittel in das Haus geflossen sind, gehört es der Allgemeinheit.
Dieses Krankenhaus gehörte früher zu den drei Besten Thüringens, erinnerte er. Die komplette Rede finden Sie hier:
Rede Reinhard Posininsky
Danach sprch die Vorsitzende des Betriebsrates Frau Göring. Sie dankte zuerst allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie so vorbildlich weiter gearbeitet haben. Sie fragte in Richtung Trägergesellschaft, warum gab es kein schlüssiges Konzept. Sie fragte, was wird aus den Patienten, die nicht in den Krankenhäusern Sömmerda und Sondershausen auf Grund des Krankheitsbildes behandelt werden können?
Sie forderte aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, keine Schnellschüsse zu machen, denn ein leeres Krankenhaus können nicht weiter betrieben werden. Die komplette Rede finden Sie hier:
Rede Betriebsratsvorsitzende
Danach ergriff Bürgermeister Matthias Strejc nochmals das Wort. Er wiederholte, was er schon im Vorfeld der Demo sagte:
Es ist mehr als skandalös seitens der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates, dass jeglicher Rettungsversuch seitens des Landkreises und der Stadt Bad Frankenhausen negiert wurde und bewusst unser Krankenhaus seitens des DRK in diese wirtschaftliche Schieflage getrieben wurde. Bewusst gesteuert seit Jahren seitens der handelnden Akteure!
Strejc berichtete, dass es gegen ihn bereits Unterlassungsforderungen durch die Krankenhausgesellschaft gäbe. Scharfe Kritik richtete er an den Aussichtsratsvorsitzenden Herrn Schneider. Noch vor kurzem hatte er der Presse erklärt, wie gut das Krankenhaus dastehe und jetzt soll die Schließung kommen? Völlig unverständlich. Hier die komplette Rede des Bürgermeisters:
Rede Matthias Strejc
Weitere Redner zeigten Unverständnis wegen der Schließung des Krankenhauses. Auch hier bezog man sich auf den Aufsichtsratsvorsitzenden, der vor wenige Woche vor den Mitarbeitern gesagt hatte, es werde Einschnitte geben, von Schließung war nicht die Rede.
Ein früherer Patient dankte, dass er im Krankenhaus sehr gut behandelt worden sei.
Abschließend dankte der Bürgermeister allen denen, welche die Protestveranstaltung unterstützt hatten.
Autor: khhNicht zu übersehen, die vielen Plakate und Transparente, die alle eines zum Thema hatten: Wut und Unverständnis über die geplante Schließung des DRK-Krankenhauses Bad Frankenhausen durch die DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg.
In der Begrüßung zeigte sich Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) befriedigt, dass sich trotz des sehr kühlen Wetters viele Bürger eingefunden haben, um Solidarität zu zeigen. Bei allem Protest wurde durch Ordner gesichert, dass das DRK-Krankenhaus zu jedem Zeitpunkt angefahren werden konnte und auch in einem Fall notwendig war und problemlos erfolgte.
Der Name des Krankenhauses hatte schon immer einen guten Ruf und wir können nicht zusehen, wie dieses Krankenhaus geschlossen wird. Hochwind erinnerte daran, dass das DRK im Jahre 1994 ein voll ausgerüstetes Krankenhaus mit über 200 Betten übergeben bekommen hat.
Kritik kam besonders dahin, dass´der Landkreis über die Schließung des Krankenhauses erst aus den Medien informiert wurde, und nicht vom Träger.
Hochwind berichtete über die sofort geführten Gesprächen mit dem Sozialministerium in Erfurt. Wie sollte es weitergehen: Ein neuer kommunaler Trägerverbund zusammen mit dem Südharz-Krankenhaus sollte gebildet werden. Hochwind forderte die Trägergesellschaft auf zu kooperieren und die Zahlen auf den Tisch zu legen.
Hochwind informierte, dass sich alle Fraktionen im Kreistag einig seien, diese Krankenhaus muss erhalten werden. Bei dieser Protestveranstaltung waren Kreistagsmitglieder der drei Fraktionen dabei.
Hier finden Sie die komplette Rede der Landrätin:
Rede Strejc und Hochwind
Reinhard Posininsky, ehemaliger kaufmännischer Leiter des DRK Krankenhauses Bad Frankenhausen erhob schwere Vorwürfe gegen die Krankenhausgesellschaft. Er warf der Gesellschaft vor, die Chirurgie des Krankenhauses unter anders durch Mobbing geschwächt zu haben.
Dass der Versorgungsauftrag nicht erfüllt wird
Das Krankenhaus gehört nicht allein dieser Gesellschaft, sondern weil schon 60 Millionen Fördermittel in das Haus geflossen sind, gehört es der Allgemeinheit.
Dieses Krankenhaus gehörte früher zu den drei Besten Thüringens, erinnerte er. Die komplette Rede finden Sie hier:
Rede Reinhard Posininsky
Danach sprch die Vorsitzende des Betriebsrates Frau Göring. Sie dankte zuerst allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie so vorbildlich weiter gearbeitet haben. Sie fragte in Richtung Trägergesellschaft, warum gab es kein schlüssiges Konzept. Sie fragte, was wird aus den Patienten, die nicht in den Krankenhäusern Sömmerda und Sondershausen auf Grund des Krankheitsbildes behandelt werden können?
Sie forderte aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, keine Schnellschüsse zu machen, denn ein leeres Krankenhaus können nicht weiter betrieben werden. Die komplette Rede finden Sie hier:
Rede Betriebsratsvorsitzende
Danach ergriff Bürgermeister Matthias Strejc nochmals das Wort. Er wiederholte, was er schon im Vorfeld der Demo sagte:
Es ist mehr als skandalös seitens der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates, dass jeglicher Rettungsversuch seitens des Landkreises und der Stadt Bad Frankenhausen negiert wurde und bewusst unser Krankenhaus seitens des DRK in diese wirtschaftliche Schieflage getrieben wurde. Bewusst gesteuert seit Jahren seitens der handelnden Akteure!
Strejc berichtete, dass es gegen ihn bereits Unterlassungsforderungen durch die Krankenhausgesellschaft gäbe. Scharfe Kritik richtete er an den Aussichtsratsvorsitzenden Herrn Schneider. Noch vor kurzem hatte er der Presse erklärt, wie gut das Krankenhaus dastehe und jetzt soll die Schließung kommen? Völlig unverständlich. Hier die komplette Rede des Bürgermeisters:
Rede Matthias Strejc
Weitere Redner zeigten Unverständnis wegen der Schließung des Krankenhauses. Auch hier bezog man sich auf den Aufsichtsratsvorsitzenden, der vor wenige Woche vor den Mitarbeitern gesagt hatte, es werde Einschnitte geben, von Schließung war nicht die Rede.
Ein früherer Patient dankte, dass er im Krankenhaus sehr gut behandelt worden sei.
Abschließend dankte der Bürgermeister allen denen, welche die Protestveranstaltung unterstützt hatten.































