Fr, 13:52 Uhr
23.11.2018
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Für Spannungsstabilität nicht nur in den Ortsteilen von Sondershausen
Für Spannungsstabilität nicht nur in den Ortsteilen von Sondershausen
Spannungsumstellung - Spannungsanhebung im Landnetz südliche Hainleite von 10.000 Volt auf 20.000 Volt. Heute von die symbolische Freigabe. Was sich dahinter versteckt, erfahren Sie hier...
Die Spannung im Strom-Mittelspannungs-Ring von Großfurra über Immenrode nach Oberspier wird von 10.000 Volt auf 20.000 Volt angehoben.
Seit den Vorbereitungen zur Übernahme der Strom-Ortsnetze in den eingemeindeten Ortsteilen der Stadt Sondershausen im Jahre 2013 wurde in den letzten Jahren viel Arbeit in den Um- und Ausbau des Stromnetzes und der technischen Anlagen investiert, um die Voraussetzungen für eine Spannungsumstellung zu schaffen (2,8 Millionen Euro).
Mit der Umstellung von 10.000 Volt auf 20.000 Volt verbessern wir die Qualität und die Versorgungssicherheit der Stromversorgung und erreichen damit eine deutlich höhere Netzkapazität.
Das ist wichtig, damit weitere Einspeiser und Verbraucher angeschlossen werden können und gleichzeitig die Netzverluste weiter reduziert werden können., erläutert Andreas Grabe, Prokurist der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH. Ein wichtiger Schritt zu dieser Umstellung der Spannungsebenen erfolgte bereits mit der Erweiterung der 20.000 Volt-Mittelspannungsschaltanlage im Umspannwerk Sondershausen Ende 2017.
Bild v.l.n.r.: Hagen Dietsch, Frank Steinhoff, Bürgermeister Steffen Grimm, Andreas Grabe, Hans-Christoph Schmidt (Geschäftsführer Stadtwerke Sondershausen)
Das Vorhaben selbst wurde in drei Schritten vollzogen. Im Ersten wurden Freileitungen erneuert, im Zweiten Kabel neu verlegt und im Dritten Freileitungen rückgebaut. Die betroffenen Ortsteile im Einzugsbereich des Umspannwerkes - Straußberg inkl. unterer Straußberg, Immenrode, Großberndten, Dietenborn, Kleinberndten, Himmelsberg, Schernberg, Thalebra, Hohenebra, Oberspier und der Possen - wurden seit Jahrzehnten mit einer Mittelspannung von 10.000 Volt versorgt. Aufgrund der verhältnismäßig langen Leitungswege bei einem gleichzeitig niedrigen Absatz je Meter Leitung war dies keine sinnvolle Konstellation.
Hier vor der Schaltanlage im Umspannwerk Großfurraerstraße Sondershausen
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH, Hagen Dietsch, berichtet, dass während der letzten 5 Jahre in Vorbereitung auf die Spannungsumstellung 31 Trafostationen und 4 Kunden-Trafostationen umgebaut sowie rund 23.000 Meter Mittelspannungskabel verlegt, rund 8.500 Meter Freileitungen ertüchtigt und 5.000 Meter Freileitungen rückgebaut werden konnten. Nunmehr kann das Projekt abgeschlossen werden. Für Teile von Immenrode und Großberndten wurde die alte Versorgung über Stichleitungen entfernt und eine neue Ringversorgung aufgebaut.
Diese Veränderungen sind ein wichtiger Beitrag zur stabilen Versorgung und besonders zur Netzstabilität. Gerade die Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen und Photovlotaik (PV) macht das notwendig, Allein im Bereich der Schachtstarße Sondershausen sind acht MW Leistung von PV installiert.
In der besagte Region sogar 32 MW (Wind, PV und Wärme-Kraftkoppelung). Bisher musste man aber erst einmal für 23 Stunden erhebliche Leistung wegen Überproduktion vom Netz nehmen.
Nach den Erläuterungen nahmen Bürgermeister Steffen Grimm, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen GmbH Hans-Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH Hagen Dietsch und Prokurist der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH Andreas Grabe sowie Frank Steinhoff Meister Stromnetz der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH gemeinsam symbolisch die Spannungsanhebung vor.
In diesen Bereichen gab es umfangreiche Änderungen.
Hintergrund:
Die Strom- und Erdgasverteilungsnetze gehören den Stadtwerken Sondershausen GmbH, welche diese an die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH verpachtet. Den Betrieb der Verteilungsnetze für Strom und Erdgas nimmt die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH wahr. Das örtliche Stromnetz umfasst insbesondere Freileitungen, Kabel, Fernwirkunterstationen/Stromübernahmestationen, Schaltanlagen, Ortsnetzstationen, Transformatoren, Verteilerschränke und Hausanschlüsse. Das örtliche Gasnetz umfasst hauptsächlich Rohrleitungen, Armaturen, Gasübernahmestationen, Gasreglerstationen, Hausanschlüsse und den kathodischen Korrosionsschutz.
Die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH ist 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Sondershausen GmbH.
Autor: khhSpannungsumstellung - Spannungsanhebung im Landnetz südliche Hainleite von 10.000 Volt auf 20.000 Volt. Heute von die symbolische Freigabe. Was sich dahinter versteckt, erfahren Sie hier...
Die Spannung im Strom-Mittelspannungs-Ring von Großfurra über Immenrode nach Oberspier wird von 10.000 Volt auf 20.000 Volt angehoben.
Seit den Vorbereitungen zur Übernahme der Strom-Ortsnetze in den eingemeindeten Ortsteilen der Stadt Sondershausen im Jahre 2013 wurde in den letzten Jahren viel Arbeit in den Um- und Ausbau des Stromnetzes und der technischen Anlagen investiert, um die Voraussetzungen für eine Spannungsumstellung zu schaffen (2,8 Millionen Euro).
Mit der Umstellung von 10.000 Volt auf 20.000 Volt verbessern wir die Qualität und die Versorgungssicherheit der Stromversorgung und erreichen damit eine deutlich höhere Netzkapazität.
Das ist wichtig, damit weitere Einspeiser und Verbraucher angeschlossen werden können und gleichzeitig die Netzverluste weiter reduziert werden können., erläutert Andreas Grabe, Prokurist der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH. Ein wichtiger Schritt zu dieser Umstellung der Spannungsebenen erfolgte bereits mit der Erweiterung der 20.000 Volt-Mittelspannungsschaltanlage im Umspannwerk Sondershausen Ende 2017.
Bild v.l.n.r.: Hagen Dietsch, Frank Steinhoff, Bürgermeister Steffen Grimm, Andreas Grabe, Hans-Christoph Schmidt (Geschäftsführer Stadtwerke Sondershausen)
Das Vorhaben selbst wurde in drei Schritten vollzogen. Im Ersten wurden Freileitungen erneuert, im Zweiten Kabel neu verlegt und im Dritten Freileitungen rückgebaut. Die betroffenen Ortsteile im Einzugsbereich des Umspannwerkes - Straußberg inkl. unterer Straußberg, Immenrode, Großberndten, Dietenborn, Kleinberndten, Himmelsberg, Schernberg, Thalebra, Hohenebra, Oberspier und der Possen - wurden seit Jahrzehnten mit einer Mittelspannung von 10.000 Volt versorgt. Aufgrund der verhältnismäßig langen Leitungswege bei einem gleichzeitig niedrigen Absatz je Meter Leitung war dies keine sinnvolle Konstellation.
Hier vor der Schaltanlage im Umspannwerk Großfurraerstraße Sondershausen
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH, Hagen Dietsch, berichtet, dass während der letzten 5 Jahre in Vorbereitung auf die Spannungsumstellung 31 Trafostationen und 4 Kunden-Trafostationen umgebaut sowie rund 23.000 Meter Mittelspannungskabel verlegt, rund 8.500 Meter Freileitungen ertüchtigt und 5.000 Meter Freileitungen rückgebaut werden konnten. Nunmehr kann das Projekt abgeschlossen werden. Für Teile von Immenrode und Großberndten wurde die alte Versorgung über Stichleitungen entfernt und eine neue Ringversorgung aufgebaut.
Diese Veränderungen sind ein wichtiger Beitrag zur stabilen Versorgung und besonders zur Netzstabilität. Gerade die Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen und Photovlotaik (PV) macht das notwendig, Allein im Bereich der Schachtstarße Sondershausen sind acht MW Leistung von PV installiert.
In der besagte Region sogar 32 MW (Wind, PV und Wärme-Kraftkoppelung). Bisher musste man aber erst einmal für 23 Stunden erhebliche Leistung wegen Überproduktion vom Netz nehmen.
Nach den Erläuterungen nahmen Bürgermeister Steffen Grimm, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen GmbH Hans-Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH Hagen Dietsch und Prokurist der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH Andreas Grabe sowie Frank Steinhoff Meister Stromnetz der Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH gemeinsam symbolisch die Spannungsanhebung vor.
In diesen Bereichen gab es umfangreiche Änderungen.
Hintergrund:
Die Strom- und Erdgasverteilungsnetze gehören den Stadtwerken Sondershausen GmbH, welche diese an die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH verpachtet. Den Betrieb der Verteilungsnetze für Strom und Erdgas nimmt die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH wahr. Das örtliche Stromnetz umfasst insbesondere Freileitungen, Kabel, Fernwirkunterstationen/Stromübernahmestationen, Schaltanlagen, Ortsnetzstationen, Transformatoren, Verteilerschränke und Hausanschlüsse. Das örtliche Gasnetz umfasst hauptsächlich Rohrleitungen, Armaturen, Gasübernahmestationen, Gasreglerstationen, Hausanschlüsse und den kathodischen Korrosionsschutz.
Die Stadtwerke Sondershausen Netz GmbH ist 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Sondershausen GmbH.







