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Do, 10:14 Uhr
06.12.2018
Wahl zur Auszeichnung im MDR

Wer wird Thüringer des Jahres 2018?

Am 15. Dezember wird der „Thüringer des Jahres“ 2018 ausgezeichnet gewählt von den Hörern, Zuschauern und Online-Nutzern von MDR Thüringen. Zur Wahl stehen die 12 „Thüringer des Monats", darunter auch Christel Laude aus Nordhausen und Elke Wittger aus Mühlhausen...

Die "Thüringer des Monats" wurden vom MDR Thüringen und der Thüringer Ehrenamtsstiftung in diesem Jahr mit dem Titel ausgezeichnet, weil sie in ehrenamtlicher Arbeit Außergewöhnliches geleistet oder sich in besonderer Weise eingesetzt haben. Die Abstimmung findet im Zeitraum von Freitag, 07. Dezember 18 Uhr bis Samstag, 15. Dezember, 14.30 Uhr statt.

Es gibt handfeste Gründe, die Wahl zu unterstützen: Der „Thüringer des Jahres“ bekommt von der Thüringer Ehrenamtsstiftung für seine Organisation oder seinen Verein 2000,00 . Der Zweitplatzierte kann sich über 1500,00 und der Drittplatzierte über 1000,00 freuen.

Abstimmen kann jeder im Internet auf den Seiten von www.mdr-thüringen.de oder telefonisch unter 0137 / 10011 + Endziffern 01 (für Thüringerin des Monats Januar) bis 12 (für Thüringer des Monats Dezember). Im Radioprogramm von MDR Thüringen, im MDR Thüringen Journal und auf mdr-thueringen.de werden alle Kandidatinnen und Kandidaten noch einmal vorgestellt. Informationen zur Wahl stehen ab dem 07.12. auch im MDR -Text ab der Seite 615.
Die Auszeichnungsveranstaltung Im MDR-Landesfunkhaus Thüringen, zu der alle „Thüringer des Monats“ eingeladen sind, ist am 15.12. ab 15 Uhr im Internet auf den Seiten von www.mdr-thüringen.de als Livestream zu sehen. Im Anschluss werden hier auch Fotos von der Auszeichnung eingestellt. Wer „Thüringer des Jahres“ wird, erfahren die Hörer am Nachmittag im Radio-Programm von MDR THÜRINGEN. Die Kollegen berichten live von der Veranstaltung. Ab 19 Uhr fasst das MDRThüringen Journal das Ereignis im MDR Fernsehen zusammen.
Änderungen sind aus aktuellem Anlass möglich.

Die Kandidaten:

Januar: Roland Schmidt aus Benshausen
Seit 40 Jahren engagiert sich Roland Schmidt ehrenamtlich für den Wintersport, ganz besonders für die Biathlon-Wettkämpfe und den Weltcup in Oberhof. Der 80-Jährige war lange Zeit als Kampfrichter, Schießstandchef und Streckenchef im Einsatz und hilft auch heute noch zu jedem Weltcup beim Präparieren der Loipen. Mit ganzem Herzen ist Roland Schmidt beim Biathlon dabei und fertigt auch hölzerne Hinweisschilder für Streckenabschnitte selbst an. In der Abteilung Ski des TSV Benshausen kümmert er sich außerdem mit um den Nachwuchs der Skispringer.

Februar: Elke Wittger aus Mühlhausen
Gesunde und vitaminreiche Kost für Schulkinder anbieten und die Kinder für eine abwechslungsreiche Ernährung sensibilisieren das ist das Anliegen von Elke Wittger. Seit mehr als sieben Jahren engagiert sie sich im Verein Kinder-Pausenbrote. Die rund 250 Schülerinnen und Schüler der Regelschule Unstruttal Ammern freuen sich über das regelmäßige Angebot des Vereins und die täglich frisch belegten Brote. Hinzugekommen ist die Thomas-Müntzer-Schule in Mühlhausen. Elke Wittger hat immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Kinder und ist eine wichtige Stütze des Vereins.

März: Dorothee Rotter aus Bad Blankenburg
Mit ihrem enormen Tatendrang bringt sich Dorothee Rotter in vielfältiger Weise ehrenamtlich in die Gestaltung und in das Leben der Stadt Bad Blankenburg ein. Sie ist Mitglied im Kurstadt-Verein und kümmert sich um die Restaurierung von Denkmälern wie auch um das Erforschen der Geschichte jüdischer Familien aus Bad Blankenburg und um das Erinnern an die Gefallenen der beiden Weltkriege. In einer Bürgerinitiative kämpft sie für den Erhalt des denkmalgeschützten Chrysopras-Wehrs an der Schwarza, außerdem organisiert sie Benefizveranstaltungen und Schwimmbadfeste.

April: Maximilian Lörzer aus Jena
Seit sieben Jahren leitet Maximilian Lörzer ehrenamtlich den „Psycho-Chor“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, den er dort selbst am Institut für Psychologie gegründet hat. Der Chor besteht aus etwa 70 singbegeisterten jungen Leuten, die sich in ihrer Freizeit ein reichhaltiges Repertoire von geistlicher Musik bis zu Rock und Pop angeeignet haben und es bei Konzerten in der Region präsentieren. Im März war der Chor sogar auf Einladung zu einem Gastspiel in New York. Von Beginn an nutzt auch die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar den Chor für die Ausbildung von Studierenden.

Mai: Günther Schmidt aus Spechtsbrunn
Seit vielen Jahren engagiert sich Günther Schmidt ehrenamtlich für die Gestaltung seines Heimatortes und von dessen Umgebung am Rennsteig und an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. So hat er den Innenraum der Spechtsbrunner Kirche künstlerisch ausgestaltet, am Rennsteig einen „Dichterwald“ angelegt und Tafeln mit Wildtierbildern für den Naturlehrpfad geschaffen. Der gelernte Porzellanmaler hat mit seinen Arbeiten auch das Naturpark-Informationszentrum verschönert sowie ein Theaterstück zum Wirken von Martin Luther in seiner Heimat verfasst und mit einer Laienspielgruppe einstudiert.

Juni: Michael Bartelt aus Biberau
Sein Herz gehört dem Naturtheater Steinbach-Langenbach. Seit mehr als zehn Jahren leitet Michael Bartelt den Förderverein des Theaters, der mit Hilfe von Spenden und Sponsoren dieses kulturelle Kleinod im Thüringer Wald erhalten und dessen Bekanntheit fördern will. So wurden zum Beispiel das Künstlergebäude und der Zuschauerbereich saniert und zusätzlich neue Besucherplätze für Rollstuhlfahrer geschaffen. Der Familienvater hat auch jährliche Gastspiele der Amateurbühne Hildburghausen mit Märcheninszenierungen für alle Kindergärten des Landkreises initiiert. Dazu gibt es Freikarten für benachteiligte und sozial schwache Familien.

Juli: Johanna Ausmeier aus Gerbershausen
Seit vielen Jahren engagiert sich Johanna Ausmeier ehrenamtlich im Bereich der Jugendfeuerwehren. In Gerbershausen leitet sie als Jugendwartin die Nachwuchsfeuerwehrleute an und war über viele Jahre auch Kreisjugendfeuerwehrwartin im Eichsfeld. Neben Beruf und Familie findet sie immer Zeit, um Kinder und Jugendliche für das wichtige und anspruchsvolle Ehrenamt zu begeistern und konnte so maßgeblich zu einer positiven Entwicklung im Kreis beitragen. Ihre verlässliche Arbeit wird auch landesweit bei der Organisation von Veranstaltungen der Thüringer Jugendfeuerwehr sehr geschätzt.

August: Bernd Lehmann aus Rückersdorf
Seit vielen Jahren engagiert sich Bernd Lehmann ehrenamtlich für Kinder in Not und hat aus diesem Grund den Verein we4kids e.V. gegründet. Mit einem bunten Strauß ganz unterschiedlicher Projekte wollen die Vereinsmitglieder vor allem sozial benachteiligte Kinder und deren Familien unterstützen und ihnen eine Perspektive geben. Dabei ist der Verein nicht nur in Thüringen, sondern in ganz Deutschland aktiv. Als Ansprechpartner in Notsituationen, beim Erfüllen von Herzenswünschen, mit einer Werkstatt für kreative Ideen und auch mit medizinischen Erste-Hilfe-Kursen ist der Verein für die Kinder da.

September: Christel Laude aus Nordhausen
Die frühere Musiklehrerin Christel Laude engagiert sich auch ehrenamtlich seit langer Zeit für ihre große Liebe, die Musik. Vor 41 Jahren hat sie den Konzertchor Nordhausen mit gegründet und sie leitet mit viel Herzblut dessen Trägerverein. Dazu gehören das Organisieren von Proben und Konzerten sowie das Pflegen der Kontakte zu Chören in Nordhausens Partnerstädten in Polen und Frankreich. Außerdem leitet Christel Laude eine Instrumentalgruppe der Lebenshilfe und lädt regelmäßig zur Veranstaltungsreihe "Viva la musica" im Begegnungszentrum "Nordhaus" ein.

Oktober: Edda Gräfe aus Kirchheiligen
Edda Gräfe ist mit ihrer Energie und ihrem Engagement die treibende Kraft dafür, dass sich in der Gemeinde Kirchheilingen im Unstrut-Hainich-Kreis viele Einwohner, von klein bis groß, sportlich betätigen.
Die Marathonläuferin leitet ehrenamtlich eine Frauensportgruppe, organisiert jedes Jahr ein Familiensportfest und ist seit fast 10 Jahren auch Zumba-Trainerin. Aus der ganzen Umgebung kommen Frauen zu ihren schweißtreibenden Tanz-Fitness-Kursen. In Zusammenarbeit mit dem Kirchheilinger Sportverein organisiert die Kindergarten-Erzieherin auch regelmäßig einen "Turnmäusetreff" für Kinder im Vorschulalter.

November: Peter Fruntke aus Anrode
Seit 30 Jahren leitet Peter Fruntke ehrenamtlich die Jagdhornbläsergruppe der Gemeinde, die durch sein Engagement auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Besonders in die Nachwuchsarbeit investiert er viel Zeit und Kraft und wird dafür von den Jugendlichen liebevoll „Onkel Peter“ genannt. Unter dem Motto „Musik verbindet“ organisiert Peter Fruntke Jahr für Jahr die Hubertusmessen in mehreren Kirchen und tritt mit seinen Jagdhornbläsern auch bei Fachmessen zum Thema Jagd zum Beispiel in Erfurt und Dortmund auf. Regelmäßig spielt die Bläsergruppe aus Anrode auch für die Bewohner von Seniorenheimen.

Dezember: Andrea Walther-Hänel aus Gera
Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich Andrea Walther-Hänel im Rotaract Club, der Nachwuchsorganisation von Rotary International. Unter anderem hat sie ein Weihnachtsprojekt für die Kinderheime und das Frauenhaus in Gera ins Leben gerufen. Dabei wirbt sie sehr erfolgreich um Spenden von Unternehmen und Privatpersonen im Raum Gera, um den Kindern eine Freude in Form von Ausflügen oder Geschenken machen zu können und eine Weihnachtsfeier zu organisieren. Mit ihrem großen Engagement gelingt es ihr, stets neue Kontakte zu knüpfen und die Aktion am Leben zu erhalten. Weiterhin unterstützt sie das Hospiz St. Marien in Erfurt.
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