Mi, 15:39 Uhr
19.12.2018
Landespolitiker äußern sich
Geld für Hängebrücke in der Hohen Schrecke
Naturtourismus: Umweltministerium fördert Hängebrücke in der Hohen Schrecke mit 837.000 Euro. Siegesmund: Waldwildnisgebiete laden zum Entdecken ein - da gehen Naturschutz und Regionalentwicklung Hand in Hand....
Geld für Hängebrücke in der Hohen Schrecke (Foto: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz)
Anja Siegesmund (li.), Thüringer Umweltministerin und Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. Foto: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
Anja Siegesmund, Thüringer Umweltministerin und Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V.
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute in Erfurt den Förderbescheid über 837.000 Euro zur Finanzierung der Hängetalbrücke Weg in die Wildnis zum Bärental an Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V., übergeben.
Dazu erklärt Ministerin Siegesmund: Die Thüringer Waldwildnisgebiete, wie die in der Hohen Schrecke, sollen kleine und große Forscher einladen, unsere Naturschätze vor der Haustür zu entdecken und ihren Wert zu verstehen. Dabei entsteht auch ein touristischer Mehrwert für die Region: mit der neuen Bärentalbrücke gehen Naturschutz und Regionalentwicklung Hand in Hand. Ich freue mich sehr, dass wir dies nun mit unserer Förderung möglich machen.
Das Umweltministerium finanziert das Vorhaben zu 90 % mit Mitteln aus dem Förderprogramm Entwicklung von Natur und Landschaft. Die etwa 200 Meter lange und einen Meter breite Brücke aus einer Stahlkonstruktion mit einem Holzboden wird über das sogenannte Bärental gespannt. Die Brücke wird über das bestehende Wanderwegenetz erreichbar sein und Teil eines drei Kilometer langen, noch auszuweisenden Rundwanderweges werden. Mit dem Bau der Brücke und der umgebenden Wegeführung wird ein naturverträglicher Attraktionspunkt in den sogenannten Thüringer Urwaldpfaden an der Urwaldperle Bärental im Nordwesten der Hohen Schrecke geschaffen.
Zur Realisierung des Vorhabens wird dazu der Verein Hohe Schrecke – alter Wald mit Zukunft e.V. in enger Abstimmung mit der Naturstiftung David, Träger des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke und dem WWF Deutschland, Träger des Projekts Thüringer Urwaldpfade zusammenarbeiten.
Hintergrund:
Das Gebiet in der Hohen Schrecke ist Teil der Waldwildnisflächen, in denen die forstliche Bewirtschaftung des Waldes vollständig eingestellt wird.
Mehr Infos zur Waldwildnis erhalten Sie unter: www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/108114/index.aspx
Zusammen mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland plant das Thüringer Umweltministerium derzeit das Projekt Thüringer Urwaldpfade – Wege in die Urwälder von morgen, um ursprüngliche Natur für Menschen vor Ort erlebbar zu machen – ein in der Form einmaliges Projekt in Deutschland. Ziel ist die Identifizierung und Ausweisung von geeigneten Waldgebieten, die sich zu Thüringens Urwälder von morgen entwickeln sollen. Geplant sind bis zu 20 ausgeschilderte Strecken an und in den urtümlichsten und schönsten nutzungsfreien Wäldern, den so genannten Urwaldperlen. Diese Urwaldperlen sollen sich wie an einer Schnur durch die Mittelgebirgslandschaften Thüringens ziehen und dabei auch die Nationalen Naturlandschaften Thüringens einbeziehen.
Weitere Informationen zum Thüringer Urwaldpfad erhalten Sie unter: www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/thueringen/
Autor: khh
Geld für Hängebrücke in der Hohen Schrecke (Foto: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz)
Anja Siegesmund (li.), Thüringer Umweltministerin und Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. Foto: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
Anja Siegesmund, Thüringer Umweltministerin und Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V.
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute in Erfurt den Förderbescheid über 837.000 Euro zur Finanzierung der Hängetalbrücke Weg in die Wildnis zum Bärental an Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V., übergeben.
Dazu erklärt Ministerin Siegesmund: Die Thüringer Waldwildnisgebiete, wie die in der Hohen Schrecke, sollen kleine und große Forscher einladen, unsere Naturschätze vor der Haustür zu entdecken und ihren Wert zu verstehen. Dabei entsteht auch ein touristischer Mehrwert für die Region: mit der neuen Bärentalbrücke gehen Naturschutz und Regionalentwicklung Hand in Hand. Ich freue mich sehr, dass wir dies nun mit unserer Förderung möglich machen.
Das Umweltministerium finanziert das Vorhaben zu 90 % mit Mitteln aus dem Förderprogramm Entwicklung von Natur und Landschaft. Die etwa 200 Meter lange und einen Meter breite Brücke aus einer Stahlkonstruktion mit einem Holzboden wird über das sogenannte Bärental gespannt. Die Brücke wird über das bestehende Wanderwegenetz erreichbar sein und Teil eines drei Kilometer langen, noch auszuweisenden Rundwanderweges werden. Mit dem Bau der Brücke und der umgebenden Wegeführung wird ein naturverträglicher Attraktionspunkt in den sogenannten Thüringer Urwaldpfaden an der Urwaldperle Bärental im Nordwesten der Hohen Schrecke geschaffen.
Zur Realisierung des Vorhabens wird dazu der Verein Hohe Schrecke – alter Wald mit Zukunft e.V. in enger Abstimmung mit der Naturstiftung David, Träger des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke und dem WWF Deutschland, Träger des Projekts Thüringer Urwaldpfade zusammenarbeiten.
Hintergrund:
Das Gebiet in der Hohen Schrecke ist Teil der Waldwildnisflächen, in denen die forstliche Bewirtschaftung des Waldes vollständig eingestellt wird.
Mehr Infos zur Waldwildnis erhalten Sie unter: www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/108114/index.aspx
Zusammen mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland plant das Thüringer Umweltministerium derzeit das Projekt Thüringer Urwaldpfade – Wege in die Urwälder von morgen, um ursprüngliche Natur für Menschen vor Ort erlebbar zu machen – ein in der Form einmaliges Projekt in Deutschland. Ziel ist die Identifizierung und Ausweisung von geeigneten Waldgebieten, die sich zu Thüringens Urwälder von morgen entwickeln sollen. Geplant sind bis zu 20 ausgeschilderte Strecken an und in den urtümlichsten und schönsten nutzungsfreien Wäldern, den so genannten Urwaldperlen. Diese Urwaldperlen sollen sich wie an einer Schnur durch die Mittelgebirgslandschaften Thüringens ziehen und dabei auch die Nationalen Naturlandschaften Thüringens einbeziehen.
Weitere Informationen zum Thüringer Urwaldpfad erhalten Sie unter: www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/thueringen/