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Do, 11:14 Uhr
03.01.2019
Jürgen Pohl sieht Sozialministerin auf dem Holzweg

Grundsicherung für Kinder statt guter Lohn?

Gegen Kinderarmut hilft nicht Sozialhilfe, sondern ordentliche, anständige Arbeit mit Wohlstandslohn für die Eltern. Dieser Meinung ist der AfD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl...


Die LINKEN stützen die chaotische, armutsfördernde Politik der Sozialdemokraten und Grünen. Sie träumen davon, dass mit Einführung des Mindestlohns Armut bekämpft werden könne. Die LINKEN erkennen nicht, worauf die Armut der Menschen und insbesondere der Kinder zurückzuführen ist. Hier stehen vor allem Mindestlohn, prekäre Beschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit an erster Stelle.

Jetzt fordert die Sozialministerin, als flankierende Maßnahme zum Mindestlohn, eine Kindergrundsicherung, also Sozialhilfe für Kinder, um Armut zu bekämpfen.

Dazu MdB Pohl (AfD): "Diese Äußerung der Sozialministerin zeigt ihr vollständiges Unvermögen in sozialen Kategorien zu denken und zu handeln. Nicht eine Sozialhilfe für Kinder ist notwendig. Es ist notwendig die Eltern aus den prekären Beschäftigungsverhältnissen herauszuholen. Es ist notwendig den Mindestlohn durch einen Wohlstandslohn zu ersetzen, denn Mindestlohn schafft Armut. Es ist notwendig den Alleinerziehenden Unterstützung zu geben, dass nicht zwingend die Gleichung heißt Alleinerziehend = Kinderarmut.

Keine Sozialhilfe der Welt wird Armut verhindern. Nur ein Wohlstandslohn der Eltern wird die Kinder vom Stigma der Armut befreien.

Ministerin Werner, lösen Sie sich von der Annahme Ihrer Koalitionspartner, dass der Mindestlohn und die prekären Beschäftigungsverhältnisse bei der Armutsbekämpfung außer Acht gelassen werden können. Diese Politik ist der Grund für das Elend der Armen in unserer Gesellschaft. Die LINKE gibt den Armen keine Unterstützung mehr."
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Kommentare

03.01.2019, 16.22 Uhr
FreierBürger | Wer setzt diese Löhne durch?
Sehr geehrter Herr Pohl,

es wird in unserer Gesellschaft seit vielen Jahren über so viele Sachen gelabbert, daß mir ganz ehrlich, schon richtig schlecht wird. Mir ist es absolut egal welcher Partei Sie angehören, aber erklären Sie mir bitte:
Wie wollen Sie denn Lobbyisten einen angemessenen Lohn erklären und was ist in unserer Gesellschaft ein angemessener Lohn?
Armut und sozial Schwache gab es immer und wird es auch immer geben! Egal was für eine und welche Gesellschaftsform es gibt!
Ich als Nordhäuser war zur Wende fast 27 Jahre alt, bin also in 2 Gesellschaftformen gewachsen und kann Ihnen sagen,
der Sozialismus hat nie funktioniert und der "demokratische" Kapitalismus funktioniert ebenso wenig...
man hat in den letzten Jahren soviele Fehler gemacht und aus Fehlern nie etwas gelernt!!! Die soziale Marktwirtschaft ist in den letzten 10 Jahren völlig an akta gelegt wurden..."Lobbyisten und Lobbyistenfreunde"..."Leben und leben lassen".
Leider nur noch Leben und nicht mehr lassen!!!
Es gab einmal einen Kommunisten der einst sagte, ich zitiere "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk"...den Rest kann man nachlesen.
Der Name des Kommunisten war Ernst Thälmann, den die Linken so gerne hoch leben lassen.
Wie man sieht, ist die Schwachsinns-Moderne in die Köpfe der Schwachsinnigen eingedrungen und richten nicht nur dort Unheil an.
Sehr geehrter Herr Pohl,
beweisen Sie mir, daß Sie etwas ändern wollen und können.
Vielleicht folgen Ihnen noch viele Anhänger und vergessen Sie bitte nicht "Leben und leben lassen".
Eine Gesellschaft, die es seit Jahren nicht, ich betone "NICHT" auf die Reihe bekommt ein für alle Bürger angemessenes Rentensystem aufzubauen, sich den Wohlstand durch Familienzuschüsse sichert, angemessene Arbeitsplätze für Alleinerziehende schafft, es nicht auf die Reihe bekommt für Bildung, Kultur angemessene Gelder zur Verfügung zu stellen, ist und wird scheitern, so viel kann ich Ihnen jetzt sagen.
Nicht das ich hier falsch verstanden werde...ich bin nicht frustiert und mir geht es sehr gut. Ich meine aber nicht das Geld, sondern Gesundheitlich und da sind wir beim Thema...Geld...das gute, scheiß Geld.
500 Millarden zur Bankenrettung...was für ein Skandal!
709 Abgeordnete im Bundestag...was für ein aufgeblähter Wichtigtuer Verein, wo 680 nur herumsitzen, wenn diese da sind.
Zeigen Sie uns, das die AFD etwas bewirkt und erreichen möchte.
Das die AFD Entscheidungen trifft, oder besser Entscheidungen zum Wohl unserer Gesellschaft trifft, nicht zum Wohl des Staates! Hatten wir alles schon.
Ich, vielleicht auch wir, brauchen keine Partei.
Wir brauchen Entscheidungen, Politiker die Mut haben, die aus Fehlern lernen. Wir brauchen Politiker die sich mit Bürgern treffen, sich Ratschläge holen.
Arroganz und Verrat gab es schon bei den Römern.
Aber eine angemessene Grundsicherung für Kinder wird es bestimmt in diesem leben nicht mehr geben.
Ein gesundes Neues Jahr...
03.01.2019, 22.46 Uhr
A.kricher | Ich bin platt
Darauf muss der Herr Pohl aber antworten.
04.01.2019, 14.56 Uhr
Mueller13 | Pohl unterliegt hier einem Denkfehler
Löhne werden nicht gedruckt, sondern erwirtschaftet. Pohl geht davon aus, dass die Arbeitgeber absichtlich einen geringen Lohn zahlen. Das ist Unsinn. Davon abgesehen gibt es neben dem Lohn noch ein paar Kriterien, die einen ordentlichen Arbeitsplatz ausmachen. Die Diskussion, um diese weichen Faktoren, kommt bei einer eindimensionalen Betrachtung, die nur auf den Lohn abzielt, zu kurz.

Wir sollten eher die staatlichen Abzüge bei den unteren Lohngruppen kürzen (viel wichtiger als den Soli abzuschaffen). Das würde z.B. einem Mindestlöhner sofort 100Eu/Monat in die Tasche spülen.
05.01.2019, 09.25 Uhr
Rene Strube | Jürgen Pohl ist die Stimme für soziale Gerechtigkeit im Parlament
Er versucht nicht nur mit Artikeln wie diesem - also nicht nur mit "labern" gegegen Ungerechtigkeiten vorzugehen.
So hat er den "Alternativen Arbeitnehmerverband Mitteldeutschland" gegründet. Auf Grund der von mir immer wieder begründet angeprangerten fast monopolistischen Medienmacht der Altparteien hat dieser leider noch zu wenig Mitglieder - aber man muß ja anfangen.

Es hieß ja mal, dass Einigkeit stark machen würde. Das ist grundsätzlich auch genau so.

Große Gewerkschaft, mit vielen Mitgliedern sind wichtig.

Nur haben die meisten bisherigen Gewerkschaften - zumindest ihre Funktionäre die Interressen ihrer Mitglieder vergessen oder gar verraten.
Die altparteiennahen Gewerkschaften sind ja trotz sinkender Mitgliederzahlen dem Großkapital und Nationalstaatsabschaffern verpflichtet.
Durch die Begrüßung ungehemmten Zuzugs von Migranten z.B erfolgt nicht "nur" Einwanderung in unser Sozialsystem.
Es gibt auch Migranten, die bereit sind zu arbeiten, aber nur gering gebildet. Auch dadurch wird es insbesondere bei gering qualifizierten Tätigkeiten wohl dauerhaft bei Niedriglöhnen und Armutsrenten bleiben.
Damit finden sich die bisherigen Gewerkschaften ab bzw. unterstützen den jetzigen Zustand.
Auch mit erheblichen Lohnunterschieden zwischen Ost und West wird sich im dreißigsten Jahr nach der Wende abgefunden.
Statt für alle ihre Mitglieder einzutreten, spalten Gewerkschaftsfunktionäre lieber Belegschaft und Gesellschaft - z.B.:

- Verdi Mobbingfibel gegen AfD Anhänger in Belegschaften,
- Bekanntgabe des Herrn Christ (Gewerkschaft der Polizei
Thüringen), das "Seine" Gewerkschaft nie mit der AfD
zusammen arbeiten wird,
- Angriffen von IG Metallfunktionären auf die
AfD Delegation, die sich in Eisenach an einer Demonstration den Erhalt des Automobilstandortes Eisenach beteiligen wollte - 25.04.2018 usw. usw.

Auch die "Linke" und CDU/ SPD biedern sich einander an.
Thüringer CDU Wirtschaftsrat Chef Kolakovic biedert sich Herrn Ramelow an.

Nun zurück zu Herrn Pohl.
Er weiß auch deshalb, wovon er spricht, weil er vor seiner politischen Tätigkeit (Seiteneinsteiger ab 2014) als Anwalt Arbeitnehmer vertreten hat.
Auch das Rentenkonzept der Thüringer AfD ist zu einem großen Teil seiner Initiative zu verdanken.
Wer die nachlesen möchte, statt auf Kommentare in der "unabhängigen Presse" zu vertrauen, kann sich hierzu im Internet oder in seinen Wahlkreisbüros - z.B. in der Hesseröder Straße in Nordhausen -informieren.

Auch das googeln seiner Bundestagsreden kann ich hier nur empfehlen.
Diese sind unterhaltsam, von Fachwissen geprägt und kein Vergleich zum Phrasendreschen der Altparteinpolitiker oder Gewimmer zum Beispiel der Frau Pau.

Rene Strube, KV NEM/Nordthüringen der Alternative für Deutschland
05.01.2019, 10.38 Uhr
Leo 1A5 | Müller 13 hat Recht!
Abschaffung der Lohnsteuer für Arbeitnehmer bis 30000/Jahresbrutto !

Das bringt Punke beim Wähler und hilft außerdem Altersarmut zu verhindern weil viele die 100-200 mehr pro Monat für die private Vorsorge nutzen würden oder Güter kaufen wo der Staat sich durch Mehrwertsteuer bzw. Grunderwerbssteuer etc. das Geld eh wieder zuruck holt.

Es macht halt nur einen Umweg über den kleinen Mann.

Diese Variante ist auch für die Arbeitgeber vertretbar weil es sie nicht weiter belastet finanziell und die Arbeitnehmer sind auch motiviert weil sie jeden Monat mehr Netto verdienen.
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