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09.01.2019
TANZSTUDIO RADEVA

Doppelter Grund zur Freude

Das Ballettmärchen „Der Nussknacker“, dass am Samstag im Theater Nordhausen aufgeführt wird, hat für das Tanzstudio Radeva einen besonders hohen Stellenwert. Die Erstaufführung des Ensembles im November letzten Jahres konnte aufgrund eines Wasserschadens nicht stattfinden. Das war ein Dilemma; nicht nur für die kleinen Tänzerinnen und Tänzer...

Doppelter Grund zur Freude (Foto: K. Kind)
„Die Karten waren bereits vollständig ausverkauft und so half das Theater dabei, eine entsprechende Lösung zu finden“, freut sich die Ballettpädagogin Louiza Radeva. Die ursprüngliche Erstaufführung wurde nun auf das kommende Wochenende verlegt. Ein Tag, dem alle kleinen und großen Tänzerinnen und Tänzer des Tanzstudios schon leidenschaftlich entgegenfiebern.

Aber das ist nicht der einzige Grund, der an genau diesem Tag Grund zur Freude gibt. Die Veranstaltung fällt mit dem 24. Gründungsjubiläum des Tanzstudio Radeva zusammen. Und was kann schöner sein, als ein Jubiläum auf der Bühne im „großen Haus“ gemeinsam mit dem treuen Publikum zu feiern?

Im Gründungszeitraum des Tanzstudios Mitte der 90er Jahre wurde im Rahmen einer Allianz von Theater Nordhausen und dem Kulturamt der Stadt Sondershausen eine Ballettschule ins Leben gerufen, die bis heute zahlreiche Erfolge zu verzeichnen hat und auch schon einige Künstler hervorbrachte.

Nachdem der Tanzunterricht in den ersten Jahren noch in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule stattfand, dienen seit 1998 einige Räume im Schloss Sondershausen als Domizil für die Eleven. Neben dem klassischen Ballett, wird Gesellschaftstanz, Spitzentanz, „Modern Dance“ und „Jazz Dance“ angeboten.

Im Jahr 1999 erweiterte Ballettmeisterin Radeva, die selbst Teil des Nordhäuser Ballett-Ensembles war, ihren Unterricht wieder in die Rolandstadt, wo sie seit 2006 im Ballettstudio im „Alten Tor 14“ in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Altersklassen unterrichtet. „Es werden Workshops angeboten, in denen neue Stilrichtungen vorgestellt werden und an denen besondere Gäste aus Kultur und Öffentlichkeit mitwirken“, so Radeva.

Die Kreativität der gebürtigen Bulgarin zeigt sich unter anderem in den Choreographien der Theaterstücke: „Schwanensee“, „Die Schöne und das Biest“ und dem jüngst aufgeführten „Nussknacker“. Ebenfalls für voll besetzte Vorstellungen dürften die durch das Tanzstudio inszenierten Stücke „Coppelia“, „Die Puppenfee“, Die Schneekönigin und „Aschenbrödel“ gesorgt haben. An den Veranstaltungen in Nordhausen und Sondershausen wirkten mehr als 100 Kinder mit. Eine wichtige aktive Hilfe und Unterstützung bieten auch die Eltern der Kinder, ohne die manche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre sowie der Kyffhäuser Ballett- und Tanzverein.
Cornelia Wilhelm
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