Mo, 07:16 Uhr
28.01.2019
nnz-Forum:
Wollen wir einfach so weitermachen?
Zur Kritik von Wissenschaftlern an den Ergebnissen der sogenannten Kohlekommission gibt es Anmerkungen eines Lesers der Nordthüringer Online-Zeitungen...
Es ist nicht nur der Ausstieg aus der Kohle. Die Verhinderung einer Klimakatastrophe bedeutet die größte Herausforderung unserer Zeit. Diese ist entschieden vielseitiger als nur Kohleausstieg und CO², Plaste, Müll und mehr. Wenn wir nicht aufhören nur zu reden und ja keine gravierenden Veränderungen und Gewinne der Industrielöwen, werden wir mit dem Lächeln der Politiker und Lobbyisten in die Klimakatastrophe rennen. Tausende Schüler demonstrieren inzwischen in Deutschland und Europa für eine Zukunft, welche wir diesen heranwachsenden klauen.
Wer nimmt diese jungen Menschen überhaupt so richtig ernst. Lasst die nur demonstrieren, wir machen weiter wie bisher. Um was geht es hier eigentlich? Geht es nur noch um Macht und Geld, denn um eine gesicherte Zukunft unserer Jungen geht es jedenfalls nicht. Wer gibt uns das Recht die Rohstoffe und Ressourcen unserer Jugend für uns in Anspruch zu nehmen und zu verbrauchen?
Wir lebten und Leben über unsere Verhältnisse in jeder Hinsicht. Wer ist bereit auf etwas zu verzichten, um unsere Umwelt und das Klima für unsere Nachwelt noch lebenswert zu erhalten? Es wachsen keine Bäume in den Himmel sagt ein altes Sprichwort. Wie sieht es mit dem immer mehr, immer schneller, weiter und höher überhaupt aus? Wann haben wir das Ende erreicht? Erst dann, wenn die Klimaveränderung in unsere Schranken weist?
Alles ist abhängig von Energie, wie abhängig sind oder werden wir jetzt im Anfang vom Digitalen Zeitalter? Sind wir Menschen wirklich in der Lage alles zu beherrschen oder machen wir uns hier etwa etwas vor? Werden nicht wir von der Technik und Moderne beherrscht? Brauchen wir wirklich so viel Technik und Energie, oder könnte auch irgendwo etwas eingespart werden? Müssen unsere Autos immer größer und schneller werden? Müssen unsere Gebrauchsgüter eine Sollbruchstelle haben und nicht mehr zu reparieren sein? Müssen wir so viel wegwerfen, von der Nahrung bis zu unseren Möbeln usw. Wir brauchen immer das Neuste, also machen wir so weiter wie gehabt, denn Nachdenken verbraucht ja Energie und die soll ja eingespart werden.
Bleiben wir mal vor unserer Haustür. Müssen wir unseren Müll einfach fallen lassen oder irgendwo ablagern? Brauchen wir so große Massentierhaltung, um dann unsere Umwelt zu vergiften mit Gülle, Dünger und Pestiziden und Monokulturen und dann noch protzen was wir alles leisten.
Müssen wir unsere historischen, gewachsenen Wälder für den Gipsabbau abholzen um dann auch noch die gesamte Landschaft zu vernichten? Das hat ja mit Umwelt- und Klimaschutz nichts zu tun, wir retten ja dadurch unsere Umwelt. Wenn wir nicht bekommen was wir beanspruchen ja dann …..
Holzen wir doch weiter Europas Wälder und die letzten Urwälder ab für Wegwerfmöbel und Werbe- und Informationszeitungen, wenn möglich noch mit Hochglanzdruck, nur so können wir Arbeitsplätze erhalten.
So könnte man fast unendlich fortfahren. Fakt ist eins, dass der Kohleausstieg zu spät kommen wird und vieles zu kurz gedacht ist. Machen wir doch weiter wie gehabt, die Natur und der Klimawandel werden uns eines Besseren belehren. Die Stromsperren habe ich persönlich erlebt. Wenn aber die Natur für Stromausfall sorgt werden wir erkennen wie Abhängig und Hilflos wir geworden sind und was wir falsch gemacht haben.
Manfred Kappler, Ilfeld
Autor: redEs ist nicht nur der Ausstieg aus der Kohle. Die Verhinderung einer Klimakatastrophe bedeutet die größte Herausforderung unserer Zeit. Diese ist entschieden vielseitiger als nur Kohleausstieg und CO², Plaste, Müll und mehr. Wenn wir nicht aufhören nur zu reden und ja keine gravierenden Veränderungen und Gewinne der Industrielöwen, werden wir mit dem Lächeln der Politiker und Lobbyisten in die Klimakatastrophe rennen. Tausende Schüler demonstrieren inzwischen in Deutschland und Europa für eine Zukunft, welche wir diesen heranwachsenden klauen.
Wer nimmt diese jungen Menschen überhaupt so richtig ernst. Lasst die nur demonstrieren, wir machen weiter wie bisher. Um was geht es hier eigentlich? Geht es nur noch um Macht und Geld, denn um eine gesicherte Zukunft unserer Jungen geht es jedenfalls nicht. Wer gibt uns das Recht die Rohstoffe und Ressourcen unserer Jugend für uns in Anspruch zu nehmen und zu verbrauchen?
Wir lebten und Leben über unsere Verhältnisse in jeder Hinsicht. Wer ist bereit auf etwas zu verzichten, um unsere Umwelt und das Klima für unsere Nachwelt noch lebenswert zu erhalten? Es wachsen keine Bäume in den Himmel sagt ein altes Sprichwort. Wie sieht es mit dem immer mehr, immer schneller, weiter und höher überhaupt aus? Wann haben wir das Ende erreicht? Erst dann, wenn die Klimaveränderung in unsere Schranken weist?
Alles ist abhängig von Energie, wie abhängig sind oder werden wir jetzt im Anfang vom Digitalen Zeitalter? Sind wir Menschen wirklich in der Lage alles zu beherrschen oder machen wir uns hier etwa etwas vor? Werden nicht wir von der Technik und Moderne beherrscht? Brauchen wir wirklich so viel Technik und Energie, oder könnte auch irgendwo etwas eingespart werden? Müssen unsere Autos immer größer und schneller werden? Müssen unsere Gebrauchsgüter eine Sollbruchstelle haben und nicht mehr zu reparieren sein? Müssen wir so viel wegwerfen, von der Nahrung bis zu unseren Möbeln usw. Wir brauchen immer das Neuste, also machen wir so weiter wie gehabt, denn Nachdenken verbraucht ja Energie und die soll ja eingespart werden.
Bleiben wir mal vor unserer Haustür. Müssen wir unseren Müll einfach fallen lassen oder irgendwo ablagern? Brauchen wir so große Massentierhaltung, um dann unsere Umwelt zu vergiften mit Gülle, Dünger und Pestiziden und Monokulturen und dann noch protzen was wir alles leisten.
Müssen wir unsere historischen, gewachsenen Wälder für den Gipsabbau abholzen um dann auch noch die gesamte Landschaft zu vernichten? Das hat ja mit Umwelt- und Klimaschutz nichts zu tun, wir retten ja dadurch unsere Umwelt. Wenn wir nicht bekommen was wir beanspruchen ja dann …..
Holzen wir doch weiter Europas Wälder und die letzten Urwälder ab für Wegwerfmöbel und Werbe- und Informationszeitungen, wenn möglich noch mit Hochglanzdruck, nur so können wir Arbeitsplätze erhalten.
So könnte man fast unendlich fortfahren. Fakt ist eins, dass der Kohleausstieg zu spät kommen wird und vieles zu kurz gedacht ist. Machen wir doch weiter wie gehabt, die Natur und der Klimawandel werden uns eines Besseren belehren. Die Stromsperren habe ich persönlich erlebt. Wenn aber die Natur für Stromausfall sorgt werden wir erkennen wie Abhängig und Hilflos wir geworden sind und was wir falsch gemacht haben.
Manfred Kappler, Ilfeld
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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