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Mo, 12:28 Uhr
28.01.2019
Volltreffer für Wacker

Wacker holt Kirsten als Berater

Der Fußball-Regionalligist Wacker Nordhausen hat sich die Dienste von Stürmer-Legende Ulf Kirsten gesichert. Der 100-fache Nationalspieler wird ab 1. Februar als sportlicher Berater und Sponsoren-Beauftragter für die Nordhäuser arbeiten...

"Wir sind sehr froh, mit Ulf Kirsten eine herausragende Fußball-Persönlichkeit für unseren Verein gewonnen zu haben. Er soll uns mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten helfen, dass wir uns einerseits im sportlichen Bereich weiterentwickeln. Andererseits hoffen wir, durch ihn auch Sponsoren außerhalb Thüringens begeistern zu können", sagt Kleofas.

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Der 53-Jährige, der zwischen 1983 und 2003 für Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen in 504 Erstliga-Partien 238 Treffer erzielt hatte, war bis vor zwei Jahren noch in einer Event-Agentur tätig. Er organisierte Fußball-Veranstaltungen mit und beriet Spieler. "Das wollte ich dann aber nicht mehr", verrät Kirsten. Fortan schaute er sich viele Spiele an, besuchte Vereine und fand schließlich Gefallen an dem Wacker-Projekt: "Hier kann ich mitgestalten; etwas Neues aufbauen", sieht er großen Reiz in der Aufgabe.
Wacker-Präsident Kleofas sieht in der Verpflichtung nicht nur einen sportlichen Coup.

Am Rande von Wackers Trainingslager besiegelten Club-Präsident Nico Kleofas und Kirsten die künftige Zusammenarbeit - per Handschlag im "Titanic Deluxe"-Hotel (Foto: FSV Wacker '90 Nordhausen) Am Rande von Wackers Trainingslager besiegelten Club-Präsident Nico Kleofas und Kirsten die künftige Zusammenarbeit - per Handschlag im "Titanic Deluxe"-Hotel (Foto: FSV Wacker '90 Nordhausen)

Am Rande von Wackers Trainingslager besiegelten Club-Präsident Nico Kleofas und Kirsten die künftige Zusammenarbeit - per Handschlag im "Titanic Deluxe"-Hotel.

Er erhofft sich auch eine persönliche Entlastung, um sich in den nächsten Monaten verstärkt dem Stadion-Umbau in Nordhausen widmen zu können. Für rund acht Millionen Euro soll der Albert-Kuntz-Sportpark drittligatauglich gemacht werden. Geplant ist die Errichtung eines Funktionsgebäudes sowie die teilweise Überdachung der Haupttribüne mit 2000 Plätzen. Das Land Thüringen stellt sechs Millionen Euro zur Verfügung, jeweils eine Million steuern der Landkreis Nordhausen und der Verein selbst bei.

"Wir wissen, dass wir uns strukturell verbessern müssen. Die Sportpark-Sanierung ist ein entscheidender Schritt nach vorn", weiß Kleofas. Und Kirsten fügt hinzu: "Nahezu überall, wo ein neues Stadion entstand, hatte es positive Auswirkungen auf die sportliche Entwicklung." In der aktuellen Mannschaft hat er in den Tagen von Belek "ein gutes Grundgerüst" erkannt. Dies gelte es nun punktuell zu verstärken.

Zum Abschluss des Vorbereitungscamps treffen die Nordhäuser heute, 17 Uhr (MEZ), in ihrem zweiten Testspiel auf den serbischen Meister und Champions-League-Teilnehmer Roter Stern Belgrad. "Das wird noch einmal eine richtige Standortbestimmung", ist Kleofas überzeugt.

Dienstag reist der Wacker-Tross dann wieder zurück in die Heimat. Am kommenden Wochenende wird dann nochmal getestet. Am Sonntag um 13:30 Uhr reist das Team von Heiko Scholz zum FC Einheit Rudolstadt. Die Generalprobe vor dem Rückrundenstart in Meuselwitz.
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
28.01.2019, 15:42 Uhr
Guter Deal!
Willkommen im Südharz Ulf Kirsten!!!
geloescht.20220913
28.01.2019, 16:02 Uhr
Nico Kleofas...
...stellt (mal wieder) seine Vorliebe für große Namen unter Beweis. Mit einem Unterschied: war Herr Gaudino noch seine eigene (doch ziemlich blauäugige) Idee, dürfte die Personalie Ulf Kirsten wohl eher durch die Vermittlung von Heiko Scholz zustande gekommen sein.

Geht man mal davon aus, dass Ulf Kirsten nicht ursächlich Interessen als Spielerberater vertritt, habe ich doch die Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit auf fruchtbareren Boden fallen möge. Ich würde es allen Beteiligten (und natürlich dem Nordhäuser Fussball) von Herzen wünschen!
Manni
28.01.2019, 18:51 Uhr
Mal wieder eine "tolle" Meldung - !?
Darüber kann man nur schmunzeln! Wieder ein "Volltreffer" vom Präsidenten. Alle vorher erwiesen sich als Fehlschuss!
HUKL
29.01.2019, 02:14 Uhr
Der frühere Torkönig soll als "Sponsoren-Magnet" wirken!
Die neueste Mode unter den gestandenen Auswahl-Altrepräsentativen (Doll, Lehmann) scheint neuerdings zu sein, ihren Anker bei stark gefährdeten Bundesliga-Clubs zu werfen, um mit ihren Erfahrungen im Trainerstab die entsprechenden Vereine evtl. doch noch vor dem drohenden Abstieg retten zu können!

Wenn demnächst der Sohn als Torhüter des „aktuellsten Neuzuganges“, U. Kirsten, der nunmehr als Lockvogel für dringend benötigte Sponsoren bei Wacker Nordhausen anheuerte, auch noch in den Harz ziehen wird, ist das 4-blättrige ehemalige Leipziger Kleeblatt wieder vereint! Neidisch werden natürlich vorerst die Mitbewerber um den einen Aufstiegsplatz in ihrer Regionalliga-Staffel dreinschauen, aber eine scheinbar starke Besetzung der Führungskräfte am Stadionrand ist noch längst keine Garantie, am Ende ganz oben zu stehen. Diese bittere Erkenntnis machte bekanntlich Präsident Kleofas in den vergangenen Jahren gleich mehrmals! Nun wird er sich aber vorrangig, neben der noch notwendigen Reduzierung des Betreuerstabes, um einen zügigen Ablauf der Stadionumgestaltung kümmern!

Die ehemalige Torjägerkanone, U.Kirsten, erkannte bei seinen Bewerbungsreisen für einen neuen Job im Land sehr schnell, dass die sportliche Entwicklung bei den Vereinen, die daheim in einem neuen Stadion spielen dürfen, bisher besonders große Fortschritte machten. Er vergaß aber dabei zu erwähnen, dass zwei davon sich noch in einem Insolvenzverfahren befinden, weil in der Vergangenheit dort miserabel gewirtschaftet wurde, aber trotzdem jeweils 15-18 Spieler austauschten! Vorsorglich wäre es demnach gut, wenn Wacker noch wenigstens einen Platz danach am Ende im Ziel landet, weil gegenwärtig noch niemand die Auswirkungen der beiden Ins.- Verfahren kennt.....
Herr Schröder
29.01.2019, 07:57 Uhr
HUKL
Mal zur Klarstellung, die Insolvenz von Chemnitz war unnötig und hausgemacht, Erfurt ist nicht durch das neue Stadion Insolvent geworden, sondern war es Jahre vorher schon und Wacker bekommt kein neues Stadion, sondern eine neue Tribüne!
geloescht.20250302
29.01.2019, 08:13 Uhr
Ja, nicht Details vernachlässigen.
RWE wurde jahrelang durch finanzielle und personelle Fehlgriffe eines Insolvenzverwalters als Präsidenten, der heute immer noch beruflich Firmen abwickelt, in den Ruin geführt.

Bittere Ironie der Geschichte. Der längste Sargnagel heisst Rolf Rombach und nicht Steigerwaldstadion.

Lasst doch Kirsten erst mal machen! Der war auch auf dem Spielfeld ein Arbeiter und kein "eingeschwebter" Soft-Schönling wie Gaudino.
RWE
29.01.2019, 10:35 Uhr
viele Sargnägel
Herr Schröder und Tannhäuser,
der längste Sargnagel vom RWE war Rombach, ein Mann der viel eher hätte gestopt werden müssen. Das weiß auch ich inzwischen.
Die erhöhte Stadionmiete war aber durchaus der letzte Sargnagel. Dieses Problem hatten wir nicht exclusiv. 1860, Aachen oder Kauserslautern sind prominente westdeutsche Beispiele. Und auch 2 der wenigen boomenden Ostvereine, Magdeburg und Dresden, standen nicht zuletzt wegen der Stadionmiete kurz vor dem Ende. Chemnitz droht jetzt sogar in Zwickau zu spielen, sollten die Stadionmiete nicht gesenkt werden. Sie werden damit durchkommen, weil die Stadt sonst gar keine Miete bekommt. Übrigens hat unser IV auch gedroht in Gotha zu spielen, allerdings vor der Saison.
Die steigenden Stadionmieten wollen Vereinsführungen und Fans in selten Einigkeit nicht wahrhaben. Das ist überall so. Es wäre interessant zu wissen, was Wacker zu zahlen hat.
Was die Personalie Kirsten betrifft gebe ich Tannhäuser recht. Soll er sich seine als Neuling seine Sporen verdienen.
Vielleicht werden die Neueinkäufe strukturierter. Bleibt der Erfog aus werden die Wackerfans wenigstens mit Schlagzeilen und Schnappschüssen beglückt.
HUKL
29.01.2019, 15:33 Uhr
U. Kirsten wollte sich doch von der Beratertätigkeit trennen!
Ohne mich besonders wichtig fühlen zu wollen, erhalten von mir die oben erwähnten fleißigen drei Leser nach meiner Wortmeldung noch ein paar Ergänzungen:

@ Herr Schröder
Es musste Ihrerseits nicht klargestellt werden, ob die Chemnitzer Insolvenz unnötig oder hausgemacht war. Dem dortigen Club blieb trotz des gerade erhaltenen neuen Stadions nichts weiter übrig als die Pleite bei dem zuständigen Amtsgericht anzumelden!

Wie Sie richtig mitteilten, war es bei dem FC RWE eigentlich höchste Zeit, dass der Nachfolger des über viele Jahre dort „herrschenden“ Präsidenten, dessen Fachgebiet eigentlich ist, in Not geratene Firmen, Vereine und privaten Bürgern zu helfen, sofort nach seinem Antritt die Notbremse zog. Die Schuldenanhäufung über Jahre war so groß, dass der dann eingesetzte Ins.- Verwalter, der ausnahmsweise einmal nicht auf den Namen Rombach hört, bis heute noch keine Zahlen in der Öffentlichkeit nannte! Wer behauptete, dass das umgebaute Stadion zur Insolvenz geführt haben soll, ist mir allerdings nicht bekannt.
Wenn meinerseits von der neuen Aufgabe des Nordhäuser Präsidenten geschrieben wurde, sich vorrangig um die „Stadionumgestaltung“ kümmern zu wollen, ist natürlich auch dabei die neue Tribüne enthalten......

@ tannhäuser
Zur Problematik in Erfurt hatte ich mich schon geäußert. Für mich liegt bereits der Mantel des Schweigens über diese Problematik, da sich andere wichtige Behörden damit befassen sollten. Im Nachhinein wundere ich mich allerdings noch heute, welche Aufgabe der frühere Aufsichtsrat hatte. Da ihm die hohen Minus-Zahlen der präsidentennahen Buchhaltung scheinbar nicht auffielen oder gar unbekannt waren, meldete sich nach dem Rauswurf des „alten“ Präsidenten - wie schon beschrieben – sofort dessen Nachfolger bei dem Erfurter Amtsgericht! Wie man über die lange Zeit bei diesem für die 3.Liga wahnsinnig hohen Schuldenberg bis zuletzt noch zahlungsfähig gewesen sein soll, ist zumindest für mich, einfach nicht nachvollziehbar!

Hoffentlich kennt bei der gegenwärtigen Anhäufung von Funktionären bei Wacker jeder genau, wofür er verantwortlich ist......

@ RWE
Nanu, was ist denn das für eine Kehrtwende? Als regelrecht verbissener ehemaliger FC RWE - Fan, dessen Namen Sie sogar tragen, verwundert mich das schon sehr. In Nordhausen dürfte die Miete keine große Rolle spielen, weil der Besitz in das einheimische Landratsamt wechselte und deren Chef in dieser Hinsicht bestimmt gnädig sein wird.....Im Notfall ständen bekanntlich auch die „Gips-Millionen“ bereit, die in jedem Fall eine Insolvenz, die den Verein im Jahr 2001 erschütterte, kaum wiederkehren wird!

Neuzugang Ulf Kirsten dürfte nach den Pressemeldungen Sportdirektor Berbig nicht „in die Quere“ kommen, da er für seinen Traditionsverein, FSV Wacker 90, der in der Region als ein Werbe- und Sympathieträger gilt, möglichst weitere „Hintergrund-Sponsoren“ gewinnen oder überall Begegnungen anschauen soll, um evtl. interessante Spieler anderer Mannschaften zu gegebener Zeit nach Nordhausen zu locken.
RWE
29.01.2019, 17:55 Uhr
Ach HUKL,
Wie kommen sie darauf daß ich eine ehemaliger Rot-Weiß Fan bin. Ich bin stolz darauf auch in schlechten Zeiten zu diesen Verein zu stehen. Sie sollten sich mehr Zeit beim lesen lassen. So aktiv wie sie sind hat man es im Netz natürlich eilig. Ich habe den Namen Berbig nicht erwähnt, geschweige denn behauptet er käme sich mit Kirsten in die Quere. Im Gegenteil, man soll ihn machen lassen und dann wird man sehen ob sich etwas ändert.
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