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Do, 22:11 Uhr
14.03.2019
was stimmt?

Kaffee-Mythen auf dem Prüfstand

Über 150 Liter Kaffee werden im Durchschnitt von einer Person in Deutschland getrunken. Da ist es kein Wunder, dass sich rund um das heiße Getränk einige Mythen entwickelt haben. Manche sprechen dem Kaffee negative Eigenschaft zu (zum Beispiel verursachte Schlaflosigkeit), andere schwören auf ihn, um die Verdauung in Schwung zu bringen... 


In diesem Artikel wird ein Blick auf die typischen Kaffee-Mythen geworfen. Welches Vorturteil wird sich als wahr herausstellen und wobei handelt es sich bloß um einen Aberglauben?

Mythos #1: Kaffee macht süchtig

So manch einer wird bestimmt zugeben, dass er ohne seine geliebte Tasse Kaffee gar nicht mehr in den Tag starten kann. Wer daran gewöhnt ist, regelmäßig Kaffee zu trinken, wird von dem heißen Gebräu auch nicht so leicht wegkommen. Wird der Kaffee-Konsum abgesetzt, kann es sogar zu Symptomen wie bei einem Entzug kommen. Die betreffenden Personen klagen dann z.B. über Kopfschmerzen, schlechte Stimmung und eventuell sogar zittrige Hände.

Allerdings hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Kaffee – oder vielmehr das im Kaffee enthaltene Koffein – nicht als süchtig machend eingestuft. Die Experten erklären, beim Koffeeinkonsum trete zwar ein Gewöhnungseffekt ein, sodass man immer mehr Koffein benötigt, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Allerdings wird durch Kaffee nicht das Belohnungssystem im Gehirn angesprochen, wie es bei anderen Drogen der Fall ist.
Fazit: Dieser Mythos stimmt eher nicht!

Mythos #2: Kaffee verfärbt die Zähne

Unsere Zähne fühlen sich zwar recht glatt an, doch sie sind von zahlreichen kleinen Rillen durchfurcht. In diesen Sammeln sich auch kleinste Partikel, die praktisch nicht entfernt werden können.
Die im Kaffee, aber auch im Tee, Traubensaft oder Rotwein enthaltenen Partikel lagern sich bei regelmäßigem Genuss auf den Zähnen ab und können dann praktisch nicht mehr entfernt werden. Die Zähne erhalten einen leicht geblichen bis bräunlichen Schimmer.
Fazit: Dieser Mythos stimmt!

Mythos #3: Kaffee aus dem Vollautomaten schmeckt besser

Wie vieles im Leben ist auch die Wahl zwischen Kaffee aus dem Filterautomaten und Kaffee aus der Kanne eine Frage des Geschmacks. Ein frisch aufgebrühter Filterkaffee kann – sofern die Qualität des Kaffeepulvers hoch ist – durchaus ein tolles Aroma aufweisen.

Dafür bildet sich bei Kaffeevollautomaten durch den Druck in der Maschine eine aromatische Crema. Zudem sind bei modernen Kaffeeautomaten auch verschiedene Mahlgrade einstellbar und unterschiedliche Kaffeevariationen lassen sich zubereiten.

Außerdem haben Kaffeevollautomaten noch einen weiteren Vorteil: Sie sind deutlich effizienter. Gerade in Büros ist die Anschaffung einer leistungsstarken Kaffeemaschine (zum Beispiel über Anbieter wie Kaffee Partner) eine gute Wahl. So kann jeder Geschmackswunsch erfüllt werden und die Mitarbeiter verbringen nicht die Hälfte des Tages damit, neuen Kaffee aufzusetzen.
Fazit: Dieser Mythos stimmt teilweise!

Mythos #4: Kaffee fördert die Verdauung

Nach einem guten Essen gehört für viele ein Espresso oder Capuccino einfach dazu. Oft wird Kaffee sogar eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Allerdings hat sich gezeigt, dass Kaffee nicht schon im Magen, sondern erst im Darm seine Wirkung entfaltet. Kaffee kann die Aktivität des Darms anregen und bei übermäßigem Genuss sogar abführend wirken.
Fazit: Dieser Mythos stimmt eher nicht!

Mythos #5: Kaffee sorgt für Schlafprobleme

Koffein wirkt anregend und macht uns munter. Aus diesem Grund kann Kaffeekonsum am Abend dazu führen, dass wir schlechter einschlafen. Allerdings gilt das scheinbar nicht für alle Menschen. Manch einer schwört sogar auf die beruhigende Wirkung von Kaffee am Abend. Es scheint also von Typ zu Typ unterschiedlich sein.

Es kommt dabei mit Sicherheit auf darauf an, wie viel Koffein der Kaffee enthält. Besonders viel Koffein steckt z.B. im Robusta-Kaffee. Wer sich ein weniger belebendes Getränk wünscht, kann zum Arabica-Kaffee greifen.
Fazit: Dieser Mythos stimmt teilweise!
Bildquelle: Bild von grafmex auf Pixabay
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