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Do, 19:51 Uhr
21.03.2019
Neues aus Sondershausen

Sondershausen will Spielplatzprogramm

Im Hauptausschuss von Sondershausen ging es heute hauptsächlich um die Finanzen. Im Fokus die Spielplätze und den Carl-Corbach-Club (CCC). Hier kn mit den Einzelheiten...

Viele Tagesordnungspunkte standen heute nicht auf dem Programm denn der Schwerpunkt lag beim Haushalt.
Bürgermeister Steffen Grimm (pl) informierte zu Beginn über den Stand der Bearbeitung des Haushalts 2019. Er ist in beiden Haushaltsarten in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Beim Verwaltungshaushalt sind es rund 34,435 Millionen Euro und beim Vermögenshaushalt sind es rund 8,902 Millionen Euro, das sind 5.000 Euro mehr als beim letzten Bearbeitungsstand.

Im Rahmen der Haushaltsdiskussion kam von der Fraktion der Volkssolidarität der Vorschlag, die gesamten Spielplätze (Ortsteile und Kernstadt) zu sanieren (mit neuem Anstrich) und einem TÜV zu unterziehen. Zusätzlich soll jeder Spielplatz ein neues Spielgerät erhalten.

Tobias Schneegans (VS) begründete das so; Wir haben 20 Spielplätze und uns stehen aus dem Investionsprogramm "Junge Familien" für zwei Jahre pro Jahr 100.000 Euro zur Verfügung und das ist gut angelegtes Geld.

Durch die Stadtverwaltung ist eine Prioritätenliste an Hand des Kinder- und Jugendplan zu erstellen.
"Wenn in zwei Jahren alle Spielplätze saniert sind und uns strahlende Gesicher auf den Spielplätzen erstrahlen, dann haben wir alles richtig gemacht.

In einem weiteren großen Brocken ging es um die Sanierung des Carl-Corbachs-Club (CCC). Ohne das Summen genannt wurden lagen wohl zwei Varianten vor. Auf Vorschlag der VS (Schneegans) sollte die Variante genommen werden, die einen Fahrstuhl (rund 120.000 Euro) beinhaltet.
Annemarie Voigt (FW): Barrierefreiheit ist wichtig.
Manfred Langenberger (CDU): Wenn das CCC attraktiver wird, werden sich auch noch mehr Vereine finden, die hier ihr Domizil aufschlagen wollen.
Gerhard Axt (NUBI): Der neue Kulturmanager (in) bracht auch noch einen Arbeitsort, der wäre hier gut untergebracht.
Sabine Bräunicke (SPD) äußerte Angst: Wir investieren hier viel Geld.


Entgegnet wurde, wir können hier eine Immobile sanieren und das mit 90 Prozent Förderung.

Entschieden ist aber noch nichts, denn das letzte Wort hat dann der Stadtrat.
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Kommentare

21.03.2019, 20.13 Uhr
tannhäuser | Mal wieder...
...kommen die bürgerfreundlichen Vorschläge von der VS und die SPD in Form der Sozialamtschefin hat finanzielle Angst und will ausbremsen, obwohl eine Förderung von 90 Prozent möglich ist?

Hoffentlich erfahren das möglichst viele Menschen und machen bei den Kommunalwahlen sowohl für Kreis als auch Stadt die Kreuze an den richtigen Stellen und nicht für die verknöcherten Verwalter von Stillstand, falschen Versprechungen und Prioritäten.

Die SPD-Kanditatenliste für den Kreistag enthält auch einige *Achtung Ironie* Grausamkeiten.

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21.03.2019, 22.36 Uhr
Knaecke2 | Nunja.....
ein Artikel, welcher gut Formuliert, wie die Kommunalpolitik ihre Prioritäten setzt. Orientierungslos und dem Wunsche oder Meinung der öffentlichkeit aussen vorlassend. Genau diese tolle Politik, hat die einstmals lebendige Stadt Sondershausen in ein Schattendasein verwandelt.

Danke für die politischen Missentscheidungen der letzten 20 Jahre.

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