Mo, 20:02 Uhr
01.04.2019
Aus dem Vereinsleben
Verein kämpft gegen Leerstand
Am heutigen Montag besuchte die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund den Kleingartenverein Hopfenberg1 in Sondershausen. Und sie brachte etwas mit...
Für den Verein gab es eine finanzielle Zuwendung aus Thüringer Lottomitteln an den Vorstand des Kleingartenvereins Hopfenberg 1 in Sondershausen.
Bei der Übergabe in der Gartensparte waren neben der Ministerin auch die Landtagsabgeordnete Babett Pfefferlein, Mitglieder des Vorstand des Gartenvereins, Vereinsmitglieder und Vertreter der Lokalpolitik anwesend.
Auch wenn sicher Ministerin Siegesmund im Mittelpunkt stand, Star der Übergabe war Hündin Emma.
Der Gartenverein Hopfenberg 1 engagiert sich seit 49 Jahren erfolgreich im Kleingartenwesen. Die "eigene Scholle" ist zum Kleinod im Borntal geworden, ein Stück Natur zum Ausgleich der meist beengten Wohnverhältnisse. So tragen unsere Kleingartenflächen nicht unwesentlich zum Grünanteil in Sondershausen bei und haben erheblichen Einfluss auch auf die Lebensqualität der Bevölkerung, so Karsten Kratz vom Vorstand gegenüber kn.
Hier werden Aufgaben des Natur- und Umweltschutzes erfüllt, es entsteht Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie ist in ihrem Bestand nicht mehr aus Sondershausen wegzudenken.
Der Erho|ungs- und Freizeitgedanke, vor allen bei jungen Familien ist in den letzten Jahren in den Vordergrund getreten. Der Anbau von Gartenbauerzeugnissen und die Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln nimmt für Sie nur noch eine Randstellung ein.
Es werden Gärten mit fertigen Lauben, Bepflanzungen mit Ziergehölzen, pflegeleichte
Rasenflächen, großzügig gepflasterte Wege und Terrassen zum erholen gesucht. So müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir Gärten ohne Strom- und Wasseranschluss und ohne Gartenlaube nicht mehr verpachten können, so Kratz weiter. Nicht mehr vergebene Gärten werden systematisch
zurückgebaut! Und hier liegt das Problem!
Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Die Grünen), Vereinsvorsitzende Ursula Gisizki, Umweltministerin Anja Siegesmund (Die Grünen) und Vorstandsmitglied Karsten Kratz bei der Übergabe der finanziellen Mittel in Höhe von 3.000 Euro aus Lottomitteln.
Das Durchschnittsalter des Vereins liegt bereits bei über 70 Jahren. Gärten pflegen geht, aber dann auch noch die acht leerstehenden Parzellen (je ca. 250 m2) von alten Platten und Gehölzen zu befreien wird zum Kraftakt, bei der man zum Schluss doch Fremdfirmen anheuern muss, so Vereinsvorsitzende Ursula Gisizki. Das geht über die Kraft des Vereins.
Deshalb wandte man sich über Babett Pfefferlein an das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und die Ministerin brachte einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.000 Euro mit.
Wir werden die übergebenen finanziellen Mittel für die Aufarbeitung der Parzellen aufwenden, so Gisizki.
Siegesmund informierte, dass bald in Thüringen das Angebot der staatlichen Lotteriegesellschaft um eine Umweltlotterie erweitert wird. Mit dem Verkauf von Losen und zugehörigen Gewinn, sollen Umweltprojekte und auch Kleingartenvereine unterstützt werden.
Wer Interesse an einen Kleingarten hat, der möge sich beim Vorstand des Gartenvereins melden so Karsten Kratz gegenüber kn (e-mail: kgv-hopfenberg1@gmx.de). Übrigens befindet sich gleich vor dem Haupteingang im Borntal ein großer Spielplatz, im Bild die untere Hälfte mit dem Elefanten.
Autor: khhFür den Verein gab es eine finanzielle Zuwendung aus Thüringer Lottomitteln an den Vorstand des Kleingartenvereins Hopfenberg 1 in Sondershausen.
Bei der Übergabe in der Gartensparte waren neben der Ministerin auch die Landtagsabgeordnete Babett Pfefferlein, Mitglieder des Vorstand des Gartenvereins, Vereinsmitglieder und Vertreter der Lokalpolitik anwesend.
Auch wenn sicher Ministerin Siegesmund im Mittelpunkt stand, Star der Übergabe war Hündin Emma.
Der Gartenverein Hopfenberg 1 engagiert sich seit 49 Jahren erfolgreich im Kleingartenwesen. Die "eigene Scholle" ist zum Kleinod im Borntal geworden, ein Stück Natur zum Ausgleich der meist beengten Wohnverhältnisse. So tragen unsere Kleingartenflächen nicht unwesentlich zum Grünanteil in Sondershausen bei und haben erheblichen Einfluss auch auf die Lebensqualität der Bevölkerung, so Karsten Kratz vom Vorstand gegenüber kn.
Hier werden Aufgaben des Natur- und Umweltschutzes erfüllt, es entsteht Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie ist in ihrem Bestand nicht mehr aus Sondershausen wegzudenken.
Der Erho|ungs- und Freizeitgedanke, vor allen bei jungen Familien ist in den letzten Jahren in den Vordergrund getreten. Der Anbau von Gartenbauerzeugnissen und die Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln nimmt für Sie nur noch eine Randstellung ein.
Es werden Gärten mit fertigen Lauben, Bepflanzungen mit Ziergehölzen, pflegeleichte
Rasenflächen, großzügig gepflasterte Wege und Terrassen zum erholen gesucht. So müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir Gärten ohne Strom- und Wasseranschluss und ohne Gartenlaube nicht mehr verpachten können, so Kratz weiter. Nicht mehr vergebene Gärten werden systematisch
zurückgebaut! Und hier liegt das Problem!
Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Die Grünen), Vereinsvorsitzende Ursula Gisizki, Umweltministerin Anja Siegesmund (Die Grünen) und Vorstandsmitglied Karsten Kratz bei der Übergabe der finanziellen Mittel in Höhe von 3.000 Euro aus Lottomitteln.
Das Durchschnittsalter des Vereins liegt bereits bei über 70 Jahren. Gärten pflegen geht, aber dann auch noch die acht leerstehenden Parzellen (je ca. 250 m2) von alten Platten und Gehölzen zu befreien wird zum Kraftakt, bei der man zum Schluss doch Fremdfirmen anheuern muss, so Vereinsvorsitzende Ursula Gisizki. Das geht über die Kraft des Vereins.
Deshalb wandte man sich über Babett Pfefferlein an das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und die Ministerin brachte einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.000 Euro mit.
Wir werden die übergebenen finanziellen Mittel für die Aufarbeitung der Parzellen aufwenden, so Gisizki.
Siegesmund informierte, dass bald in Thüringen das Angebot der staatlichen Lotteriegesellschaft um eine Umweltlotterie erweitert wird. Mit dem Verkauf von Losen und zugehörigen Gewinn, sollen Umweltprojekte und auch Kleingartenvereine unterstützt werden.
Wer Interesse an einen Kleingarten hat, der möge sich beim Vorstand des Gartenvereins melden so Karsten Kratz gegenüber kn (e-mail: kgv-hopfenberg1@gmx.de). Übrigens befindet sich gleich vor dem Haupteingang im Borntal ein großer Spielplatz, im Bild die untere Hälfte mit dem Elefanten.





















