Wahlvorbereitung aktuell
CDU stellte Landesliste auf
Für die kommende Landtagswahl im Herbst hat die CDU ihre Landesliste aufgestellt. Wer ist Spitzenkandidat und wie haben sich die Vertreter aus dem Kyffhäuserkreis positionieren können?...
Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring geht auch als Spitzenkandidat der CDU in den Landtagswahlkampf. Auf der Landesvertreterversammlung in Erfurt stimmten 97 Delegierte für Mohring und sechs gegen ihn. Damit erhielt er 94,2 Prozent der Stimmen.
Interessant bei der Landesliste, auf den ersten zwanzig Plätzen wechseln sich im Mann und Frau ab.
Mike Mohring, Birgit Dietzel, Raymund Walk, Christina Tasch, Michael Heym, Beate Meißner usw.
Auf einen 18. Platz schaffte es Silvana Schäffer aus dem Ostteil des Kyffhäuserkreises. Nicht ganz so gut lief es für den Vertreter aus dem Ostteil des Kreises. Stefan Schard findet sich auf Listenplatz 42 wieder.
Im letzten Landtag hatte die CDU 34 Sitze errungen. Selbst wenn es mit einem Direktmandat nicht reichen sollte, sind doch die Chancen für Silvana Schäffer groß, über die Landesliste in den Landtag einziehen zu können.
Das könnte für Stefan Schard schwieriger werden, er wird sich wohl das Direktmandat erkämpfen müssen, wenn er das Ziel Einzug in den Thüringer Landtag schaffen will.
Autor: khh
Kommentare
Joerg Esser
04.05.2019, 19:28 Uhr
Tatsachen vs. Realität
Ich weiß nicht, wer den Beitrag geschrieben hat, aber ein kurzer Blick auf die Realität der letzten Landtagswahl hätte gezeigt, dass 2014 über die CDU Landesliste kein einziger Kandidat, oder keine einzige Kandidatin in den Landtag eingezogen ist. Schon damals stand Frau Dietzel auf Platz 2 der CDU-Landesliste. Sie ist dann erst durch den mehr oder weniger freiwilligen Mandatsverzicht von Frau Walsmann Ende letzten Jahres nachgerückt, damit man eine Landtagspräsidentin vorschlagen konnte, die auch eine Mehrheit bekommen würde.
Mueller13
04.05.2019, 19:46 Uhr
Frauenquote bei der CDU
Die CDU ist nur eine weitere gescheiterte Partei.
In einer normalen demokratischen Partei bekommt derjenige den besseren Listenplatz, der mehr Stimmen auf sich vereinen kann. In der CDU bekommt derjenige den besseren Listenplatz, der das richtige Geschlechtsorgan hat.
Von der SPD lernen, heißt siegen lernen. CDU rip.
Glaskugel
04.05.2019, 21:40 Uhr
Auch die CDU brauch eine Liste,
da nützt es nix, dass Sie, Herr Esser, hervorheben wollen, dass in der Vergangenheit kaum jemand beider CDU über Liste eingezogen ist. Das spricht eher für die Partei, da sie offensichtlich viele Direktmandate gewonnen hat!
@Müller13-S, haben Sie Angst vor Frauen? Wie kommen Sie darauf, dass Listen-Männer mehr Chancen haben als Frauen? Ihre Kommentare sind meistens ja sehr lang aber immer eher substanzlos. Erklären Sie doch einmal bitte, warum Sie mehr Chancen auf einer Liste haben, als eine Frau? Sehen Sie so toll aus oder sind Sie so unheimlich sympathisch? Bei Letzterem hätte ich zumindest Zweifel!
Mueller13
05.05.2019, 00:29 Uhr
@ A.Wolf - niemand braucht eine Quote - außer Unfähigen
Zum Glück entscheiden nicht Sie, was Substanz hat oder auch nicht. Aber schön, dass Sie sich dererlei Einschätzung zutrauen.
Ich werde Ihnen ein Beispiel konstruieren, an dem Sie erkennen können, wie sinnbefreit Quoten sind. Nehmen wir an, wir haben eine Gruppe von 100 Personen. 90 Frauen und 10 Männer. Nehmen wir weiterhin an, dass Frauen und Männer gleichmässig qualifiziert sind. D.h. wir haben einen Anteil von 30% sehr gut qualifizierten, 40% mäßig qualifizierten und 30% unfähigen Leuten bei beiden Geschlechtern.
Wenn Sie jetzt eine Liste von 20 Personen mit striktem Weiblein-Männlein-Wechsel machen, dann ereilt Sie Folgendes:
10 sehr gut qualifizierte Frauen kommen auf die Liste
3 sehr gut qualifizierte Männer kommen auf die Liste
4 mäßig qualifizierte Mäner kommen auf die Liste
3 unfähige Mäner kommen auf die Liste
Und 20 hochqualifizierte Frauen schauen sich 4 mäßig qualifizierte und 3 unfähige Männer auf der Liste an.
Wir haben als Gesellschaft nur dafür zu sorgen, dass es keine Zugangshindernisse für ein Geschlecht gibt. Gleichberechtigung heißt nicht Ergebnisgleichheit, sondern Chancengleichheit. Es ist Irrsinn Listen nach dem Geschlechtsorgan zu erstellen und nicht der der Befähigung. Mitnichten habe ich Angst vor Frauen, aber ich habe meine Probleme mit Ideologen, die gegen verfassungsrechtliche Grundlagen verstoßen und sich dabei noch feiern.
Im übrigen empfehle ich Ihnen Artikel 38GG (sie finden ein Äquivalent in jeder Landesverfassung):
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.
Da steht: allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Ich kann da nicht lesen: Sortiert die Kandidaten nach ihren Geschlechtsorganen.
Und denken wir den Quotenunsinn doch etwas weiter. Was kommt als nächstes? Das diverse Geschlecht fordert seinen Anteil? Oder eines der anderen 63 Geschlechter, die man jetzt haben kann? Was ist mit denen, die sich nur temporär als Frau/Mann fühlen?
Dass die SPD oder die Linke solch ein Gebaren an den Tag legen, nehme ich mit einen Lächeln zur Kenntnis. Die sind halt so. Dass sich die CDU aber freiwillig dieser Mode unterwirft, lässt mich mit einem Kopfschütteln zurück.
Personen, die etwas können brauchen keine Quote. Jetzt wird man sich automatisch fragen: kann er was oder ist er wegen der Quote hier?
PS: -S. Und nun?
Glaskugel
05.05.2019, 10:18 Uhr
Genau das meine ich.
Sie haben gar nicht verstanden, warum es bei dieser Wahl geht @müller13, schreiben aber zig ellenlange Kommentare dazu. Die CDU hat mit dieser Wahl ihre Liste aufgestellt. Mehr nicht.
"Im übrigen empfehle ich Ihnen Artikel 38GG (sie finden ein Äquivalent in jeder Landesverfassung):
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt."
Das dürfen Sie damit gerne behalten, denn darum geht es überhaupt nicht. Sie vermixen völlig verschiedene Wahlen und das ist leider wieder substanzlos. Die Frage, was Sie als Mann bei einer Listenwahl mehr befähigt als eine Frau konnten Sie leider auch nicht beantworten. Deshalb ist das 50:50 Verhältnis der CDU ganz einfach besser als Ihre patriarchischen Romane. "
Mueller13
06.05.2019, 00:03 Uhr
@ A.Wolf - sie werden es nicht verstehen
Nur nicht auf die Argumente und Beispiele eingehen. Viele besser ist es doch, wenn man dem Gegenüber einfach Dummheit unterstellt. Ich habe nicht zig Beiträge geschrieben, sondern zwei. Wobei der zweite schon eine Einlassung auf Ihre "Ergüsse" war.
Ich habe also nicht verstanden, warum es bei einer Landesliste für Landtagskandidaten geht? Gut, ich lasse Sie einfach in Ihrem Glauben.
Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Männer besser befähigt sind als Frauen. Ich habe ausgeführt, dass es keine sinnvollen Anhaltspunkte gibt, warum man Kandidaten nach Geschlecht sortieren sollte. Die SPD in SDH hat sich kürzlich dafür gerühmt, mehr Frauen als Männer auf ihrer Liste zu haben. Können Sie mir den Vorteil dieses Verhältnisses ausführen?
Weshalb die höchste Gesetzesnorm unseres Landes (das Grundgesetz) keine Auswirkungen auf die Erstellung einer Landesliste haben soll, wird Ihr Geheimnis bleiben. Verfassungsrichter werden Ihnen bei Gelegenheit mitteilen, was sie von 50:50 auf solchen Listen halten. Was ich ausführe, hat nichts mit Patriachat zu tun, sondern mit dem Festhalten an grundlegenden demokratischen Werte: "one man one vote". Ich bin in Mitteldeutschland sozialisiert. Hierzulande sind Frauen gleichberechtigt. Und nochmal: Gleichberechtigung heißt nicht Ergebnisgleichheit, sondern Chancengleichheit - verstehen Sie?
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