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Mo, 09:58 Uhr
20.05.2019
Neues aus der Hohen Schrecke

Hängeseilbrücke im Bärental

Gut besucht: Wanderung zur Baustelle der Hängeseilbrücke im Bärental in der Hohen Schrecke zog viele Interessierte an. Dazu diese Meldung vom Regionalmanagement Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e. V....

Der Verein Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. hatte für den 17. Mai zu einer Wanderung zur Baustelle der Hängeseilbrücke im Bärental eingeladen und viele sind gekommen.

Hängeseilbrücke im Bärental (Foto: Robin Kendon) Hängeseilbrücke im Bärental (Foto: Robin Kendon)

Gerlinde Straka (links oben) erklärt die Entwicklungen im Langen Tal

Das Wetter war schön, die Stimmung gut. Rund 40 Menschen trafen sich in Braunsroda, um die ca. 3 km bis zum Standort der künftigen Brücke zu wandern. Sie wurden zunächst von Robin Kendon vom Regionalmanagement und Susann Weber vom Vereinsvorstand begrüßt. Auf dem Weg durch den Langen Tal erklärte Gerlinde Straka von der Naturstiftung David, wie sich der Wald in diesem Gebiet im Zusammenspiel von Natur und Fortwirtschaft ändert.

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Am Rande des Bärentals angekommen, erklärten Volker Stietzel und Sven Tschapeller vom Landratsamt des Kyffhäuserkreises, wie die Brücke gebaut wird, und gingen dabei auf die vielen Fragen ein. Widerlager aus Beton werden die Brücke halten, hinzukommen Seile, um die seitliche Stabilität zu schaffen. Frau Straka erklärte zudem, dass bestehende Schneisen im Wald für den Standort gewählt wurden, so dass der Eingriff in die Natur minimiert wird – nur wenige Bäume mussten gefällt werden. Der Wald sei ohnehin im Wandel, denn der Borkenkäfer sorge dafür, dass die Fichten sterben. An deren Stelle wachsen schon Laubbäume – Eiche, Birke, u.a. auf. Diesen natürlichen Veränderungsprozess werde man in den kommenden Jahren von der Brücke sehen können.

Hängeseilbrücke im Bärental (Foto: Robin Kendon) Hängeseilbrücke im Bärental (Foto: Robin Kendon)

Volker Stietzel zeigt die Waldschneise, wo die Hängeseilbrücke gebaut wird

Zur Brücke wird es auch einen ca. 3 km langen Rundwanderweg geben, das „Hängeseilbrückenpfad“, das sich an das frisch eingeweihte Thüringer Urwaldpfad anschließt. Nur die kurzen Strecken an beiden Ende der Brücke werden neu angelegt, sonst werden bestehende Wege neu ausgeschildert.
Der Baubeginn soll noch im Mai erfolgen, die Fahrzeuge werden dafür bestehende Forstwege nutzen. Fertig werden soll die Brücke bis Ende September.

Am 17. Mai ging es nur um das Bild vor dem Baubeginn. Eine weitere Wanderung wird im Sommer stattfinden, wenn vom Bau mehr zu sehen ist – der Termin selbst hängt vom Baufortschritt ab. Die Eröffnung der Brücke ist für Ende September geplant. Nach der Eröffnung kann jede und jeder das Hängeseilbrückenpfad und die Brücke allein erleben.

Fotos: Robin Kendon
Autor: khh

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