So, 00:57 Uhr
26.05.2019
Neues aus Sondershausen
Blumenwiese zum Nachmachen
Es wird ja immer mehr zum Problem, der Rückgang an Insekten. Und Schuld hat der Mensch, aber auch kleine Schritte können helfen. Ein gutes Beispiel hat kn entdeckt...
Es wird ja viel auf die Landwirte geschimpft, die ja hauptsächlich verantwortlich gemacht werden. Ist es aber nicht der Schönheitswahn der Bürger und Behörden?
Diese schöne Wildblumenwiese hat kn im Wippertor entdeckt. Hier tummeln sich Insekten, Bienen und auch die Ameisen dürfen sich breit machen. Das sieht nach Auffassung von kn schön aus und nützt der Natur.
Doch wie ist oft die Realität?
Kurz geschorener Rasen. Sieht auch noch nicht mal schön aus. Sollen sich hier Insekten tummeln, wo es kaum eine Blüte gibt.
Beide Wiesenstücke liegen neben einander. Noch wurde die Blumenwiese mehr als Test angelegt und planmäßig Samen von Wildblumen ausgebracht. Eine sehr gute Idee von Wohnungsgesellscgaft Glückauf und der AWO Seniorenresidenz "Haus am Wippertor".
Und durch geschicktes Rasenmähen sieht das Ganze auch sehr ordentlich aus.
So könnte zum Beispiel auch die eintönige Rasenfläche am Planplatz (zwischen Bibloithek und Cruciskirche) mit Wildblumen aufgehübscht werden.
Alte fürstliche Tradition ist ja schön ung gut, denn so wurde ja der Schlosspark konzipiert. Aber machen wir uns mal nichts vor, siehe eine einfache Grasfläche wirklich so toll aus, um nur dem Fürsten nachzuahmen?
Denn eines ist kn aufgefallen, auch die Vögel im Park werden immer weniger. Im Park gab es früher Fledermäuse. Sind die noch da? Denn Fledermäuse brauchen Insekten.
Im Schlosspark gibt es ganz kleine Blumeninseln, die kaum zu bemerken sind. Die könnten der Tradition zu trotz ruhig größer ausfallen.
Und schaut man entlang des Wipperdamms, gibt es doch eine ganze Menge Potential. Es ist kaum anzunehmen, dass die Stabilität des Dammes sinkt, wenn dazwischen auch paar Wildblumen blühen könnten. Die Euros für paar Wildblumensamen dürften doch aufzutreiben sein.
Und wie halten Sie es? Mit dem Artikel wollte kn einfach mal anmahnen, dass auch kleine Dinge passieren können, um wieder für mehr Insekten zu sorgen.
Und nicht jede Blattlaus im Kleingarten muss gleich mit der Chemiekeule erledigt werden. Lassen wir doch dem Marienkäfer auch etwas Futter.
Schönen Wahlsonntag!
Autor: knEs wird ja viel auf die Landwirte geschimpft, die ja hauptsächlich verantwortlich gemacht werden. Ist es aber nicht der Schönheitswahn der Bürger und Behörden?
Diese schöne Wildblumenwiese hat kn im Wippertor entdeckt. Hier tummeln sich Insekten, Bienen und auch die Ameisen dürfen sich breit machen. Das sieht nach Auffassung von kn schön aus und nützt der Natur.
Doch wie ist oft die Realität?
Kurz geschorener Rasen. Sieht auch noch nicht mal schön aus. Sollen sich hier Insekten tummeln, wo es kaum eine Blüte gibt.
Beide Wiesenstücke liegen neben einander. Noch wurde die Blumenwiese mehr als Test angelegt und planmäßig Samen von Wildblumen ausgebracht. Eine sehr gute Idee von Wohnungsgesellscgaft Glückauf und der AWO Seniorenresidenz "Haus am Wippertor".
Und durch geschicktes Rasenmähen sieht das Ganze auch sehr ordentlich aus.
So könnte zum Beispiel auch die eintönige Rasenfläche am Planplatz (zwischen Bibloithek und Cruciskirche) mit Wildblumen aufgehübscht werden.
Alte fürstliche Tradition ist ja schön ung gut, denn so wurde ja der Schlosspark konzipiert. Aber machen wir uns mal nichts vor, siehe eine einfache Grasfläche wirklich so toll aus, um nur dem Fürsten nachzuahmen?
Denn eines ist kn aufgefallen, auch die Vögel im Park werden immer weniger. Im Park gab es früher Fledermäuse. Sind die noch da? Denn Fledermäuse brauchen Insekten.
Im Schlosspark gibt es ganz kleine Blumeninseln, die kaum zu bemerken sind. Die könnten der Tradition zu trotz ruhig größer ausfallen.
Und schaut man entlang des Wipperdamms, gibt es doch eine ganze Menge Potential. Es ist kaum anzunehmen, dass die Stabilität des Dammes sinkt, wenn dazwischen auch paar Wildblumen blühen könnten. Die Euros für paar Wildblumensamen dürften doch aufzutreiben sein.
Und wie halten Sie es? Mit dem Artikel wollte kn einfach mal anmahnen, dass auch kleine Dinge passieren können, um wieder für mehr Insekten zu sorgen.
Und nicht jede Blattlaus im Kleingarten muss gleich mit der Chemiekeule erledigt werden. Lassen wir doch dem Marienkäfer auch etwas Futter.
Schönen Wahlsonntag!






