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Sa, 10:00 Uhr
01.06.2019
Krankenkasse warnt

Shisha schadet

In geselliger Runde eine Wasserpfeife zu rauchen, ob in einer Shisha-Bar oder im Park, erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere bei jüngeren Thüringerinnen und Thüringern. Die gesundheitlichen Risiken werden dabei oftmals unterschätzt...

„Entgegen der weit verbreiteten Annahme ist das Rauchen einer Shisha keineswegs unbedenklich. Im Gegenteil, das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, ist beim Rauchen mittels Wasserpfeife fast doppelt so hoch wie beim Rauchen von Zigaretten“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER Thüringen anlässlich des Welt-Nichtraucher-Tages am 31. Mai.

Hohes Suchtpotenzial und Organschädigung

Trotz des süßlich-fruchtigen Aromas und des Wasserdampfs enthalten Wasserpfeifen dieselben schädlichen Inhaltsstoffe wie Zigaretten.

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Zusätzlich wird beim Shisha-Rauchen oft über einen längeren Zeitraum und auch tiefer inhaliert, wodurch die Organe noch mehr geschädigt werden. „Wasserpfeifen stehen Zigaretten in Sachen Gesundheitsschädigung in nichts nach. Das Suchtpotenzial von Shisha-Rauchen ist vergleichbar mit dem des Zigaretten-Rauchens, denn beide enthalten Nikotin“, sagt Birgit Dziuk. Außerdem seien die Hinweise auf Tabak-Verpackungen „Enthält null Prozent Teer“ irreführend. Denn Teer entstehe beim Verschwelen des Tabaks und gelange so in die Lunge.

Schon 12-Jährige rauchen Shisha

Die gesundheitlichen Risiken des Wasserpfeife-Rauchens werden von vielen Jugendlichen unterschätzt. Im Rahmen einer Studie des Robert Koch Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland haben 29 Prozent der 12- bis 17-Jährigen angegeben, bereits einmal Shisha geraucht zu haben. Dabei wird der Wasserpfeifenkonsum von vielen Jugendlichen gar nicht als „Rauchen“ wahrgenommen.

Rund ein Drittel der gelegentlichen Shisha-Raucher und ein Achtel der regelmäßigen Shisha-Raucher gaben bei der allgemeinen Frage zum Rauchstatus an, Nichtraucher zu sein. „Viele Jugendliche haben keine Ahnung, dass sie sich schon durch gelegentliches Shisha-Rauchen die Gesundheit ruinieren können. Strengere Alterskontrollen in Shisha-Bars und mehr Aufklärung sind erste Schritte, Jugendliche vor Sucht und Erkrankungen zu schützen“, so BARMER-Landeschefin Birgit Dziuk.
Autor: red

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Kommentare
Sonntagsradler 2
01.06.2019, 10:53 Uhr
Aha Jetzt verstehe ich
Hier holen die Jugendlichen ihre Inspirationen für die Freitagsdemos. :-D
Übrigens wie kann man gegen orientalische Gebräuche sein. Die Shishabar Besitzer wollen doch auch gut und gerne leben. ;-)) :-D
5020EF
01.06.2019, 18:33 Uhr
Shisha... was?
Noch nie gesehen, nie gehört... ach ja. ist ja wieder so ein Ramadan-dings...

Muss ich sowas wissen um "zu Deutschland zu gehören"?.... kotzt mich dieser Toleranz-Scheiss an...
Paul
01.06.2019, 22:37 Uhr
shisha
Dann soll man diese Dampfhöhlen doch v erbieten. Im Gaststättengewerbe wurde auch einfach das Rauchen verboten und das ohne über die üblen Folgen für die Gastwirte nachzudenken. Da könnte ich ja auch ein Raucherlokal aufmachen.
johnsk
03.06.2019, 13:46 Uhr
Die ärmsten
Paul das geht doch nicht.
Die armen Betreiber müssen doch Geld verdienen, wenn sie sich schon nicht als die erhofften Fachkräfte beweisen konnten...
Franz Tabak
03.06.2019, 14:27 Uhr
Shisha und Ramadan? Ein Experte zum Thema Tabak.
Also erstmal muss ich euch allen sagen, dass wenn wir auf alles, was aus dem "Ausland" kommt, verzichten, wir nur noch recht wenig auf dem Teller bekommen würden.

Euer Tabak, egal ob ihr den raucht, schnuft oder kaut kommt ursprünglich aus Trumps Amerika, die Kartoffel aus Süd-Amerika, die Gurke aus Maos China, die Karotte oder Möhre aus Afghanistan. Die Liste ließe sich ohne weiteres noch weiter fortsetzen!

Also wenn schon kein Multikulti oder "Toleranz-Scheiss" dann bitte richtig, aber dann siehts mit dem fressen echt schlecht aus, da müssten dann einige Hungern!
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