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Sa, 15:00 Uhr
08.06.2019
Neues aus Sondershausen

Markt und Sitzbänke

Am Markt von Sondershausen gibt es sichtbare und noch nicht sichtbare Neuheiten und im Borntal wird einiges erneuert...


Heute zum Samstag ist es am Vormittag ruhig auf dem Markt von Sondershausen, frei von Autos. Da musste kn schon mal warten, bis es so weit ist. Es wurde immer mehr zur Gewohnheit, dass mit Fahrzeugen ständig der Markt befahren wird und als Kurzzeit-Parkplatz benutzt wurde.

Dem hat jetzt die Stadt Sondershausen einen Riegel vorgeschoben. Dieses ständige Abstellen von Fahrzeugen schadet. Außer an Markttagen wird es keine Ausnahmegenehmigungen mehr geben, an denen Fahrzeug auf dem Markt stehen dürfen.

Auch die Privilegien der Kommunalpolitiker von Stadtrat und Kreistag wird es treffen. Auch die sollen zu ihren Sitzungsterminen in Carl-Schroeder-Saal oder Landratsamt kein Privileg mehr haben, auf dem Markt für die Sitzungszeit kostenlos stehen zu dürfen.


Haben Sie es bemerkt? Solche Blumenpyramiden wurden vor einigen Tagen vom Bauhof Sondershausen auf dem Markt positioniert. Macht doch den ganzen Markt etwas freundlicher.

Und auch im Borntal hat sich etwas getan. Diese beiden Bänke nahe des "Hochhauses" wurden Ende Mai vom Bauhof aufgehübscht.
Markt und Sitzbänke (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Markt und Sitzbänke (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sieht doch gleich viel freundlicher zum Hinsetzen aus. Und auch an einigen Fußwegen im Borntal fanden Reparaturarbeiten statt, so in der oberen Grimau-Straße/Ecke Possenallee.
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Kommentare

08.06.2019, 16.50 Uhr
tannhäuser | Parkplatzdieb Bürgermeister Grimm!
Wegen ihm muss doch glattweg aus Parkplätzemangel die nächste Kreistsgssitzung für die Volksvertetreter vom Schröder-Saal in die Franzbergschule verlegt werden.

Schämen Sie sich, unabhängiger Bürgermeister ohne Parteibuch!

Wer Ironie sucht, wird bei Ebay fündig...Schlussverkauf wegen Neugestaltung im Zynismus-Sortiment.

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08.06.2019, 17.41 Uhr
5020EF | Markt und Sitzbänke
Dass die "Hoheiten" -welche die Tage unüblicherweise zu Fahrrad unterwegs waren, -natürlich nur um Greta-Like auf die Umwelt aufmerksam zu machen! -ihre Protzkarossen unentgeltlich parken dürfen...
Was ist aus "alle Menschen sind gleich" geworden?
Animalfarm lässt grüßen!

Komisch, bei jährlichem Müllsammeln hab ich noch niemand gesehen, der wie Marx, Hochwind, Schardt... etc. aussieht... (Haben die nicht ein mal Bodydouble bei all ihren "Vergünstigungen"... ?)
wenn das die "heilige Greta" wüsste...

Da lob ich mir Hr. Grimm! Der ist kein Schwein sondern ein Orwell-" Boxer"! (Das Pferd, das sich zu Tode arbeitet)

... weiter so, Herr Bürgermeister!

Und zu den Bänken im Borntal:
Toll! ...find ich wirklich! Aber Hundekotbeutel-Spender wären willkommener gewesen!
Aber die kommen bestimmt noch... irgendwann...

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09.06.2019, 01.36 Uhr
Mueller13 | @5020EF
Zur Verteidigung von Stefan Schard sollte erwähnt werden, dass ich ihn beim Müllsammeln gesehen habe. Ich weiß allerdings nicht, ob wir die Wertigkeit eines Kommunalpolitikers jetzt daran festmachen sollten, ob er an diesem einen Tag plakativ Müll gesammelt hat oder nicht. Wichtig ist immer noch, was er an den anderen 364 Tagen anstellt.

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09.06.2019, 09.31 Uhr
Mundwerk (66) | Parkverbot auf dem Markt? Ein Blick über den Tellerrand...
Die Entscheidung den Sondershäuser Marktplatz autofrei zu halten, scheint bei flüchtiger Betrachtung erst einmal richtig zu sein. Sogar ein wenig Schadenfreude mischt sich dabei unter die Einschätzungen, müssen doch zukünftig auch Kreis- und Stadträte woanders parken, wenn sie sich zu ihren Ratssitzungen treffen. Jawohl, der bürgermeisterliche Sheriff hat für Gerechtigkeit gesorgt! Grundsätzlich muss gleiches (Park)Recht für alle gelten, Rat oder nicht. Da bin ich ebenfalls der Meinung von Steffen Grimm. So weit, so gut.

Aber ist diese Sicht- und Handlungsweise tatsächlich auch zielführend im Sinne der Belebung der Innenstadt? Im direkten Umfeld des Marktplatzes (der auf einmal nach so vielen Jahren angeblich ungeeignet für Parkraumbewirtschaftung sein soll?) befinden sich drei Restaurants. Dass es diese noch oder wieder gibt, ist schön und wichtig für die Innenstadt. Doch wo um alles in der Welt sollen deren Gäste parken, wenn sie sich am Abend in die schönen Biergärten setzen wollen? Durch die Baumaßnahmen am Rathaus ist der dazugehörige Parkplatz am Schwan praktisch nicht mehr vorhanden. In ihrer Not weichen die potentiellen Gäste auf den Marktplatz aus. Dieser ist ab 18 Uhr meistens nur der Schauplatz von alkoholisierten Jugendlichen und anderen Kulturbereicherern, die außer Lärm und Müll wenig zu einem ansprechenden Stadtbild beitragen. Und gerade an den gut frequentierten Wochenenden hat eben das oft zitierte Parkhaus an der Galerie nicht oder nur begrenzt offen.

Was spricht also dagegen, den Marktplatz, zumindest während der Bauphase des Rathauses, täglich ab 18 Uhr für alle Menschen, die die Innenstadt aus welchen Gründen auch immer frequentieren wollen, für parkende Autos zu öffnen? Ich glaube, die viel beschworene Innenstadtbelebung fängt genau da an.

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09.06.2019, 10.49 Uhr
tannhäuser | Richtig!
Wenn die Zauberworte "Für ALLE Menschen" lauten, sollte nichts dagegen sprechen.

Man muss auch nicht jedes Privileg für Volksvertreter schlecht finden, wobei ich mich mit dem Begriff "Neiddebatte" schwer tue, weil ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden nicht gleich mit einer der sieben biblischen Todsünden gleichzusetzen ist.

Aber in der jetzigen Zeit einer grassierenden Politikverdrossenheit können als selbstverständlich wahrgenommene Kleinigkeiten verheerende Folgen fürs Wählergemüt zeitigen.

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09.06.2019, 10.51 Uhr
Gesperrt | Innenstadtbelebung um jeden Preis?
Man muß ja nicht die Leute unterstützen, die mit dem Auto zur Toilette fahren.
Die Blechkisten auf dem Marktplatz, der immerhin optisch etwas her gibt, sind zu vermeiden. Natürlich die andere "Bereicherung" ebenfalls.

Man könnte einfach die Parkhäuser länger öffnen. Aber direkt nebenan gibt es doch genug Parkplatz, das weiß sogar ich als Radfahrer ohne Auto. Ist es Besuchern nicht mehr zuzumuten, 300 Meter zum Auto zu laufen?

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