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So, 22:00 Uhr
09.06.2019
Der digitale Beobachter:

Was man über Verhütungscomputer wissen sollte

Im Zuge der Digitalisierung des technischen Fortschritts kann, wer will auch die Empfängnisverhütung ganz vertrauensvoll in den Schoß eines ziemlich cleveren Computers legen. Die modernen Verhütungscomputer nutzen derzeit immer mehr Frauen als einfache Verhütungsmethode und diese gibt es sogar als hilfreiche App für das Handy...


Denn sie gehört eindeutig zur hormonfreien Verhütung und kann auch ganz ohne hormonelle Medikationen oder auch mechanischer Verhütungsmethoden wie dem Einsetzen von Spiralen und hormoneller Verhütung auskommen. Allerdings bietet diese Art der Verhütung keinen Schutz zu 100 Prozent.

Welcher Computer soll es denn sein?
Unzählige Modellen und Marken bieten derzeit verschiedene Unternehmen die Verhütungscomputer an. Die Handhabung sowie auch Funktionalität der einzelnen Geräte ist ebenso unterschiedlich, wie auch die teils sehr deutlichen Preisunterschiede. Um das passende Modell zu finden und zu vergleichen, ist der Verhütungscomputer-Test des Rubbelbatz-Magazins eine Möglichkeit, um sich einen fundierten Überblick zu verschaffen. Eine gute App nebst dem dementsprechenden Computer haben nun mal ihren Preis. Und desto größer die Funktionalität und das jeweilige Softwareprogramm des PCs, umso kostspieliger wird das Ganze auch. Doch, wer auf Nummer sichergehen will und auf Hochwertigkeit und Qualität setzt, fährt immer besser, als auf mindere Ware zu günstigen Preisen zurückzugreifen.

So funktioniert der Verhütungscomputer
Zunächst sollte man wissen, dass man unter zweierlei Methoden dabei unterscheiden sollte. Zum einen der klassische Hormoncomputer und der Temperaturcomputer. Auch die Kombinationsmöglichkeit beider Faktoren zu berücksichtigen, in einem Gerät quasi, gibt es auf dem Markt. Sie nennen sich im Einzelnen einmal als Hormoncomputer, Temperaturcomputer und eben der Kombi- bzw. Auch Hybridcomputer. Der Hormoncomputer misst die Konzentration von zwei bestimmten Hormonen im Morgenurin. Zum einen LH und dem Östrogen Estradiol. Sie befinden sich konzentriert im Urin, wahrend der Eisprungphase. Grundsätzlich funktionieren sie angelehnt an den üblichen Ovulationstests, die ebenfalls zur Kinderwunschplanung genutzt werden. Allerdings ist dieser Test als 100%ige Verhütungsmethode nicht verlässlich, wenn man bedenkt, dass man auch schon fünf Tage vor dem Eisprung verhüten sollte.

Der Temperaturcomputer misst die Körpertemperatur der Frau mittels eines Basaltthermometers. Die Körpertemperatur steigt kurz nach dem Eisprung um einige Kommastellen an und der Tag des Eisprungs lässt sich so relativ gut ermitteln. Ist der Zyklus regelmäßig, umso einfacher zur Berechnung. Beim hybriden Computer wird beides quasi im Doppelpack als Sicherheitsmodus und Back-up durchgeführt. Sie sollen die sichersten PCs hierfür sein, da sie gleich auf einen Streich mehrere Körperfaktoren messen und gelten so auch als symptomthermale Verhütungscomputer.

Vorteile entsprechender Geräte
Wer auf eine hormonelle Verhütungsmethode verzichten möchte, ist mit diesen Computern gut bedient. Und, wer keine Lust noch Zeit aufwenden möchte, sich selbst einen Zykluskalender anzulegen und täglich seine körperlichen Befindlichkeiten aufzulisten, ist ebenfalls hierbei richtig. Die Berechnungen selbst und auch die Zyklusinformationen werden digital gesendet und angezeigt. Die Qualitätsstandards bei diesen Computern sind relativ hoch und aus medizinischer Sicht sehr positiv eingestuft, eben, weil weder hormonelle wie mechanische Behandlungsmethoden notwendig sind, um ihn zu bedienen und zudem kann dieser auch ohne Weiteres selbsterklärend als hilfreiches Mittel zur Kinderplanung eingesetzt werden.
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