Di, 00:58 Uhr
25.06.2019
Aus dem Vereinsleben
Geschädigten Bäume aus den Wäldern holen
Mit großer Sorge sieht der Verein Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite den Zustand der Buchenwälder auf Wind- und Hainleite...
Sondershausen ist nicht nur Berg- und Musikstadt, sondern auch eine Stadt der Buchen. Ausgedehnte, sehr alte Wälder dieser Baumart umgeben und prägen die Stadt.
Seit Ende Mai wird deutlich, welch großen Schaden die Trockenheit des Jahres 2018 in unseren Wäldern verursacht hat. Klimawandel findet nicht nur in fernen Kontinenten und auf einsamen Inseln, sondern auch direkt vor unserer Haustür statt sagt dazu Dr. Heinz Scherzberg, Vorsitzender des Vereins "Statt Urwald-Kulturwald an Possen und Hainleite".
Deutlich sind in den Altbuchen mit dem stolzen Alter von mehr als 120 Jahren die trockenen Kronenteile zu sehen. Die Buchen haben in diesem Jahr kein Laub ausgetrieben, oft sind nur wenige Äste im unteren Bereich der Krone spärlich begrünt. Diese trockenen Äste stellen eine große Gefahr für Waldbesucher dar.
Wir befürchten, dass ganze Waldgebiete aus Sicherheitsgründen für die Waldbesucher gesperrt werden müssen. Der Wald verliert zunehmend seine Funktion als Wasser- und CO2 Speicher, dringend benötigtes Holz aus heimischen Wäldern steht der Gesellschaft nicht mehr zu Verfügung. Forstwirtschaft und Holzindustrie sind im ländlich geprägten Kyffhäuserkreis ein wichtiger Wirtschaftszweig und Arbeitgeber.
Wir fordern die Landesregierung auf, zu handeln. Die geschädigten Bäume sollten aus den Wäldern gebracht werden. So würde man Sicherheit für die Waldbesucher herstellen und den Rohstoff Holz noch nutzen. Der Verein "Statt Urwald-Kulturwald an Possen und Hainleite" möchte gern einen Dialog mit Naturschutz und ThüringenForst führen, um den heimischen Wäldern in dieser Lage zu helfen.
Dr. Heinz Scherzberg
Verein Statt Urwald-Kulturwald
am Possen und Hainleite e.V.
Fotos: Archiv kn
Autor: khhSondershausen ist nicht nur Berg- und Musikstadt, sondern auch eine Stadt der Buchen. Ausgedehnte, sehr alte Wälder dieser Baumart umgeben und prägen die Stadt.
Seit Ende Mai wird deutlich, welch großen Schaden die Trockenheit des Jahres 2018 in unseren Wäldern verursacht hat. Klimawandel findet nicht nur in fernen Kontinenten und auf einsamen Inseln, sondern auch direkt vor unserer Haustür statt sagt dazu Dr. Heinz Scherzberg, Vorsitzender des Vereins "Statt Urwald-Kulturwald an Possen und Hainleite".
Deutlich sind in den Altbuchen mit dem stolzen Alter von mehr als 120 Jahren die trockenen Kronenteile zu sehen. Die Buchen haben in diesem Jahr kein Laub ausgetrieben, oft sind nur wenige Äste im unteren Bereich der Krone spärlich begrünt. Diese trockenen Äste stellen eine große Gefahr für Waldbesucher dar.
Wir befürchten, dass ganze Waldgebiete aus Sicherheitsgründen für die Waldbesucher gesperrt werden müssen. Der Wald verliert zunehmend seine Funktion als Wasser- und CO2 Speicher, dringend benötigtes Holz aus heimischen Wäldern steht der Gesellschaft nicht mehr zu Verfügung. Forstwirtschaft und Holzindustrie sind im ländlich geprägten Kyffhäuserkreis ein wichtiger Wirtschaftszweig und Arbeitgeber.
Wir fordern die Landesregierung auf, zu handeln. Die geschädigten Bäume sollten aus den Wäldern gebracht werden. So würde man Sicherheit für die Waldbesucher herstellen und den Rohstoff Holz noch nutzen. Der Verein "Statt Urwald-Kulturwald an Possen und Hainleite" möchte gern einen Dialog mit Naturschutz und ThüringenForst führen, um den heimischen Wäldern in dieser Lage zu helfen.
Dr. Heinz Scherzberg
Verein Statt Urwald-Kulturwald
am Possen und Hainleite e.V.
Fotos: Archiv kn


