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Sa, 10:06 Uhr
29.06.2019
Wenn DSL oder Kabel nicht verfügbar sind:

Finanztip nimmt LTE-Zuhause-Tarife unter die Lupe

Etwa jeder vierte deutsche Haushalt auf dem Land muss auf schnelles Internet verzichten. Für diese Haushalte kann LTE eine echte Alternative sein. Aber auch für den Urlaub oder in der Gartenlaube sind die sogenannten LTE-Zuhause-Tarife eine mögliche Lösung, um mit ausreichender Datenmenge surfen zu können...


Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip hat sich deshalb aktuelle Tarife näher angeschaut: Wer dauerhaft mit LTE surfen möchte, muss mit rund 40 Euro im Monat rechnen. Temporäres LTE für die Gartenlaube oder den Campingplatz gibt es deutlich günstiger.

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Wer zu Hause unter chronisch langsamem Internet leidet, etwa weil kein DSL oder Kabel verfügbar ist, hat dank LTE nun gute Chancen auf schnelleres Surfvergnügen. Nötig sind dafür ein LTE-Router, guter Empfang und der dazu passende LTE-Tarif. Diese LTE-Zuhause-Tarife sind jedoch etwas teurer als Kabel oder DSL. „Wer unbeschwert zu Hause surfen will, benötigt einen Datentarif ohne Volumenbegrenzung“, sagt Arne Düsterhöft, Mobilfunk-Experte bei Finanztip.

„Das bieten derzeit nur die Hybrid-Tarife der Deutschen Telekom, bei denen ein Telefonanschluss mit der LTE-Technik kombiniert wird.“ Die langsamste Variante mit 16 Megabyte pro Sekunde (Mbit/s) gibt es für effektiv 39 Euro im Monat. „Für Normalnutzer sind 16 Mbit/s völlig ausreichend, Familien mit Teenagern sollten mindestens 50 Mbit/s haben.“ Die schnellere Variante für Familien kostet bei den LTE-Zuhause-Tarifen der Telekom effektiv 41 Euro im Monat.

Ruckelfrei Filme streamen auf Reisen und auf dem Campingplatz
Wird das LTE-Netz nicht im Dauereinsatz benötigt, sinkt der Preis der LTE-Zuhause-Tarife deutlich. „Bei Congstar kosten 30 Gigabyte (GB) im LTE-Netz aktuell 20 Euro im Monat, wobei der Tarif jederzeit pausiert werden kann“, sagt Düsterhöft. Kunden müssen nur dann zahlen, wenn sie den Tarif auch wirklich nutzen. „Ruht der LTE-Router in der Schublade, wird keine Monatsgebühr berechnet.“ Ein weiterer Vorteil von LTE-Zuhause-Tarifen ist: Die meisten können Verbraucher innerhalb Deutschlands überall hin mitnehmen. Das macht sie vor allem für das Wochenende in der Gartenlaube oder Inlands-Reisen interessant.

Jeder Tarif hat seine Eigenheiten
Finanztip hat sich diejenigen Tarife näher angeschaut, die über mindestens 20 GB Datenvolumen verfügen. Im aktuellen Vergleich konnten vor allem Congstar (Homespot 30) im Netz der Telekom und Ortel Mobile (Internet für Zuhause) im O2-Netz punkten. Aber Achtung: Jeder Tarif hat seine Eigenheiten.

„Congstar rechnet tagesgenau ab. Wer nur zehn Tage surft, zahlt nur ein Drittel des Monatspreises“, erklärt Düsterhöft. „Danach können Kunden den Tarif maximal 180 Tage am Stück pausieren.“ Allerdings müssen sie jede Pause bei Congstar ansagen und dafür 20 Euro extra bezahlen. Hinzu kommen einmalig Kosten für den LTE-Router von 45 Euro. Außerdem muss jeder Ortswechsel bei Congstar gemeldet werden.

„Bei Ortel Mobile gibt es aktuell 40 GB für 30 Euro im 4-Wochen-Takt“, sagt der Finanztip-Experte. „Der LTE-Router kostet einmalig 70 Euro.“ Das Besondere: Der Tarif ist ohne Einschränkung oder Ummeldung in ganz Deutschland nutzbar. „Allerdings ist das O2-Netz in ländlichen Regionen noch lückenhaft, in abgelegenen Orten kann dieser Tarif deshalb schwächeln“, warnt Düsterhöft.
Autor: red

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Kommentare
Thüringen-Mann
29.06.2019, 14:33 Uhr
LTE-Zuhause-Tarife
Viel zu Teuer LTE zu Hause.
Habs gekündigt gehabt !!!
Wolfi65
29.06.2019, 19:05 Uhr
Bo äh!
LTE ist doch nur eine Alternative für die, welche keinen oder nur langsamen DSL Anschluss haben.
Stand doch so, oder so ähnlich im Text. @ Thüringen-Mann
Ansonsten keine Frage.
Viel zu teuer für wenig Datenvolumen.
Da muss sich noch etwas ändern, bevor ich meinen DSL Anschluss für einen LTE Anschluss kündige.
Herr Taft
29.06.2019, 20:31 Uhr
und was macht die telekom ?
die telekom hatte den Tarif "phone & surf via. Funk" im Portfolio. 60 GB für 39 EUR oder so. Teuer.... aber funktioniert. Die Verträge wurden bis Dezember 2019 befristet....Die im Artikel genannte Variante ist nur dort möglich, wo auch ein DSL-Anschluss (egal welcher Geschwindigkeit) möglich ist. Wo DSL gar nicht funktioniert - ja, sowas gibt es im Hochtechnologieland Deutschland gibt es ab Dezember keine Alternative. Gerade wenn andere Anbieter eben den betroffenen Bereich noch nicht erschlossen haben.
Andreas Dittmar
29.06.2019, 23:10 Uhr
Noch ein paar Infos
Da hat der Spätzlevernichter Recht. Der Hybrid geht nur dort wo DSL geht. Dafür funktioniert er aber auch mit der kleinsten Variante : 448/289 kbit/s. Übrigens werden auch solche Anschlüsse auf IP-Telefonie umgestellt. Es gibt beim Hybrid auch keine Volumenbegrenzung. Die Geschwindigkeit ist trotzdem von der Auslastung und Anbindung der Zelle abhängig. Meistens hat man leider in solchen Regionen auch nicht gerade die beste Mobilfunkabdeckung. Reichweitenprobleme kann man mit Außenantennen kompensieren. Bei natürlichen Hindernissen sieht es dann schon schlechter aus.
Der Call & Surf via Funk wird aktuell leider nicht mehr aktiv vermarktet. Gravierender Nachteil war die Standortbindung und eben die das begrenzte Volumen, weches gegen Zuzahlung wieder aufgefüllt werden konnte.
Bei den Smartphone-Tarifen kann man auch Multisim nutzen. Handy zum telefonieren und zusätzlich können 2 Laptops, Tablets oder gar ein ganzer Router mit Netzwerk dahinter surfen und sich das Volumen teilen. Wer sporadisch mal große Datenmengen runter laden will, zB. für Updates kann die Dayflat Unlimited abrufen. Dann wird die Volumenbegrenzung für 24h aufgehoben. Es gibt auch Tarife, wo zB. Streamingdienste nicht das Volumenbudget belasten.

Fazit man muss genau schauen, was man für sein Geld an Leistungen bekommt, und was man hinzubuchen kann. Der Magenta-Mobile-XL ist ohne Volumenbegrenzung und kostet ohne Smartphone ca. 80 Euro. Mit Voice over LTE kann man dort auch Festnetznummern anderer Anbieter verwenden und den kompletten Festnetzanschluss abmelden.

Die Frequenzauktionen spülen Gelder in die Staatskasse, welche den Betreibern beim Netzausbau fehlen. Diese Kosten werden auch auf den Verbraucher umgelegt. Für die 5G-Frequenzen gingen insgesamt 6,5 Mrd. Euro über den Tresen. Mit dem Geld kann man so einiges an Breitbandinfrastruktur schaffen.
Wolfi65
30.06.2019, 07:59 Uhr
Also im Klartext, Herr Dittmar
Alles ist möglich. Es ist nur eine Frage des Geldes. Wer eine echte LTE Flat haben will, der ist je nach Anbieter zwischen 60 und 80 Euro im Monat los.
Pe_rle
30.06.2019, 13:14 Uhr
LTE und und und
wann begreifen endlich die letzten das es nichts umsonst gibt ??
Mit dem Handy 24 Std surfen und telefonieren und alles für 1,99€ Geiz ist geil ,aber irgendwo hört die Preispirale auf.
Bei LTE müßten die Anbieter aber noch ne Schippe drauf legen (Leistung) damit es auch im ländlichen Raum richtig funktioniert.
geloescht.20250302
30.06.2019, 14:19 Uhr
Leistung kostet nun mal!
Wer denkt, dass er gestreamte Serien und Filme im Vergleich zur DVD-Vermarktung quasi geschenkt bekommt, hat Marktwirtschaft und heimliche Kartelle zwischen den Anbietern nicht verstanden.
Gehard Gösebrecht
30.06.2019, 15:45 Uhr
Wer die Marktwirtschaft verstehen will,
Der muss auch begreifen, dass es nicht nur die Telekom mit ihren Beamten im sicheren Sessel bis zur Pension und Mondpreisen gibt, sondern auch preiswerte Mitbewerber, welche nicht vom Steuerzahler bei kleinsten Schwierigkeiten finanziell gestützt werden.
Wer immer noch dem Telekom Monopol hinterher weint, sollte sich mal das Preis Leistungsverhältnis bei den EU Nachbarn anschauen.
Und die Letzte Meile gehört nicht der Telekom, sondern dem Deutschen Steuerzahler, welcher Jahrzehnte lang erst die Bundespost und dann die Telekom AG bezahlt hat.
Hoffentlich wird das Beamtentum bald aus diesen Unternehmen verschwinden, damit auch hier endlich der frische Wind der Marktwirtschaft einzieht.
Dann ist auch bald mit den Mondpreisen für ein bisschen Telefon mit Internet vorbei.
geloescht.20250302
30.06.2019, 16:47 Uhr
Ich hatte tatsächlich...
...die Marktwirtschaft nicht begriffen und war treuer Telekom-Kunde.

Das ist jetzt vorbei. Im Herbst läuft mein Vertrag aus und ich orientiere mich neu.
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