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Mi, 10:15 Uhr
10.07.2019
Noch ein Blick in die Statistik

Südharz-Kyffhäuser verliert weiter Gäste

Während sich Thüringen insgesamt über mehr Gäste und mehr Übernachtungen freuen kann, verzeichnete man im Südharz zwischen Januar und April deutlich weniger Ankünfte und Übernachtungen. Das geht aus den jüngsten Erhebungen des Thüringer Landesamtes für Statistik hervor...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich in den ersten vier Monaten des Jahres 2019 die Zahl der Gästeankünfte in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten (einschließlich Camping) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf 1.024.000. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die Reisegebiete Thüringer Vogtland mit 10,2 Prozent und das Saaleland mit 8,0 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Übernachtungen in Thüringen um 2,5 Prozent auf rund 2,7 Millionen.

Auch hier konnten die Reisegebiete Thüringer Vogtland und Saaleland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zulegen. Die Zahl der Gästeübernachtungen lag um 11,4 Prozent bzw. 7,8 Prozent über dem Wert der Vorjahresmonate. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast betrug ebenso wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres 2,6 Tage. Die gut 63.000 Gästebetten der Thüringer Beherbergungsstätten waren von Januar bis April 2019 durchschnittlich zu 35,7 Prozent ausgelastet. In der Region Südharz-Kyffhäuser verzeichnete man im Betrachtungszeitraum 1910 Ankünfte und 6.836 Übernachtungen weniger.

Aus dem Ausland kamen im betrachteten Zeitraum rund 62.000 Besucher (+0,8 Prozent). Das waren 6,1 Prozent aller Gäste. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5 Prozent auf 143.000. Die ausländischen Gäste verweilten in Thüringen durchschnittlich 2,3 Tage, jedoch kürzer als die inländischen Gäste (2,6 Tage).

Nach vorläufigen Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes stieg im Zeitraum Januar bis April 2019 die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf 127,3 Millionen. Davon entfielen 23,8 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+3,0 Prozent) und 103,5 Millionen auf inländische Gäste (+4,2 Prozent).
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