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Do, 10:40 Uhr
25.07.2019
Statistisches Landesamt informiert

Mehr Getreide und weniger Raps

Die Thüringer Landwirte bestellten nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung im Jahr 2019 auf knapp 63 Prozent der 605 000 Hektar umfassenden Ackerfläche Getreide.

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Damit stehen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik zur diesjährigen Ernte mit 378 900 Hektar Getreide zur Körnergewinnung (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) 22 700 Hektar bzw. 6 Prozent mehr als im Vorjahr im Feld.

Winterweizen reift auf einer Fläche von 226 800 Hektar (2018: 212 400 Hektar) bzw. 60 Prozent der Getreideflä- che heran. Die Anbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr um 14 400 Hektar bzw. 7 Prozent ausgedehnt. Für den Anbau von Gerste wird 29 Prozent der Getreidefläche genutzt. Wintergerste, mit deren Ernte begonnen wurde, steht auf 78 800 Hektar und liegt damit um 9 700 Hektar bzw. 14 Prozent über dem Vorjahresanbau. Die Anbaufläche für Sommergerste, die vorwiegend als Braugerste Verwendung findet, erreicht mit 31600Hektar fast das Vorjahresniveau von 32000Hektar. Roggen und Wintermenggetreide wurde auf 10 400 Hektar angebaut und liegt damit 2 700 Hektar bzw. 35 Prozent über dem Vorjahreswert. Triticale hat mit 12 900 Hektar Anbaufläche den Vorjahreswert um 18 Prozent überboten.

Der Anbau von Pflanzen zur Grünernte, die nicht nur als Tierfutter, sondern auch energetisch genutzt werden, nimmt 16Prozent des Ackerlandes ein. Die Fläche wurde 2019 gegenüber 2018 um 9900Hektar auf 98 300 Hektar erweitert. Das ist ein Anstieg um 11 Prozent. Die Anbaufläche von Silomais von 60 900 Hektar ist um 5 500 Hektar höher (2018: 55 400 Hektar). Feldgras wurde auf 11 000 Hektar angebaut. Das entspricht ei- nem Zuwachs um 1 200 Hektar bzw. 12 Prozent.

Hackfrüchte werden auf 12 800 Hektar erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr wurde diese Anbaufläche um 100 Hek- tar reduziert. Zuckerrüben stehen auf 11 000 Hektar. Das entspricht fast dem Vorjahresniveau. Kartoffeln wur- den auf 1 600 Hektar gelegt.
Mit Hülsenfrüchten wurden 2019 zwei Prozent des Ackerlandes bzw. 11 900 Hektar bestellt. Futtererbsen rei- fen auf 8 200 Hektar heran (300 Hektar mehr als im Vorjahr) und Ackerbohnen auf 2 800 Hektar (300 Hektar weniger). Süßlupinen und Sojabohnen stehen auf je 300 Hektar Ackerland.

Für den Anbau von Ölfrüchten wird 14 Prozent der Ackerfläche Thüringens genutzt. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Fläche um 33 300 Hektar auf 83 200 Hektar. Die Anbaufläche für Winterraps sank von 115 000 Hektar im Jahr 2018 um 33 300 Hektar auf 81 700 Hektar im Jahr 2019. Das sind 29 Prozent Rückgang in dieser Anbaukultur. Sonnenblumen stehen auf 900 Hektar (+100 Hektar).
14 300 Hektar des Thüringer Ackerlandes wurden mit Beihilfeanspruch stillgelegt. Das entspricht einem Rück- gang um 1 000 Hektar.
Autor: red

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