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Fr, 10:19 Uhr
26.07.2019
Thüringer Landesamt für Statistik

Thüringer Industrie im deutschlandweiten Vergleich

Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten stieg von Januar bis Mai 2019 (bei einem Arbeitstag mehr) um 4,8 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In der Summe der neuen Bundesländer wurden 1,9 Prozent und in Deutschland 1,7 Prozent Umsatz- steigerung verzeichnet.

statistik (Foto: TLS) statistik (Foto: TLS)


Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belegte Thüringen bei der Umsatzentwicklung im bundesweiten Ländervergleich nach Berlin den zweiten Platz.

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Betrachtet man nur den Monat Mai, so sind die arbeitstäglich erwirtschafteten Umsätze gesunken. In Thüringen wurde erstmalig ein Umsatzrückgang von 2,9 Prozent, in den neuen Bundesländern 3,3 Prozent und in Deutschland 0,5 Prozent verzeichnet.

Der Absatz auf dem inländischen Markt stieg in Thüringen bis Ende Mai 2019 um 2,8 Prozent. Die neuen Bundesländer erwirtschafteten 0,6 Prozent mehr Umsatz und in Deutschland insgesamt gab es einen Anstieg um 1,1 Prozent. Thüringen stand damit an vierter Stelle aller Bundesländer.

Auch in der Entwicklung des Exports gab es Zuwächse. So lagen die Ausfuhren in Thüringen von Ja- nuar bis Mai 2019 um 8,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, während in den Industriebetrieben der neuen Bundesländer 4,0 Prozent Zuwachs erreicht wurden. Für Deutschland insgesamt wurde ein Anstieg um 2,3 Prozent verzeichnet. In der Entwicklung des Exports belegte Thüringen den dritten Platz im Vergleich aller Bundesländer.

Die Betriebe der Thüringer Industrie mit 50 und mehr Beschäftigen expandierten im betrachteten Zeitraum weiter. So wuchs die durchschnittliche Beschäftigtenzahl von Januar bis Mai des Jahres 2019 zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent und stand damit an achter Stelle aller Bundesländer. In den neuen Bundesländern wurden 1,6 Prozent Zuwachs ermittelt. In Deutschland stieg die Beschäftigtenzahl um 1,7 Prozent an.

Die Umsatzproduktivität betrug in Thüringen mit rund 93 Tausend Euro 69,2 Prozent des Durchschnittswertes aller Bundesländer und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Pro- zent. In den neuen Bundesländern wurde ein Zugang von 0,3 Prozent ermittelt (113 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten). Für Deutschland mit insgesamt 134 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten veränderte sich die Umsatzproduktivität nicht.
Autor: red

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