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Sa, 15:56 Uhr
27.07.2019
FSV Wacker 90 Nordhausen - BSG Chemie Leipzig 0:0

Enttäuschender Auftakt für Wacker

Erwartungsfroh waren 1.671 Zuschauer in den Albert-Kuntz-Sportpark geströmt, von denen gut und gerne 500 in grün-weißer Fankleidung steckten.

Enttäuschender Auftakt für Wacker (Foto: Bernd Peter) Enttäuschender Auftakt für Wacker (Foto: Bernd Peter)
Chemie zog sich erwartungsgemäß von Anfang an zurück und stellte nur Petracek an der Mittellinie ab, während sich Wacker angriffslustig zeigte und mit kleineren Möglichkeiten in der Anfangsphase den Ton angab. Göbel und Mickels versuchten Druck über links zu machen, Stauffer und Heidinger kamen über die rechte Seite. Eine Viertelstunde lang hielten beide Mannschaften das Tempo sehr hoch. Dann beruhigten sich die Gemüter und Chemie konnte sich etwas befreien, ohne jedoch Wirkung zu erzielen.

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Bis die Leipziger in der 36. Minute nach einem Freistoß von Bury die bis dahin größte Chance des Spiels bekamen. Petracek köpfte aber unbedrängt am Tor vorbei. In dieser Phase kamen bei Wacker die Pässe zu ungenau und die Zweikämpfe gingen zu oft verloren. Die letzten Minuten des ersten Durchgangs schöpften die Gäste immer mehr Mut und kamen zu einigen Gelegenheiten, die aber „Hexe“ Esdorf und seine Abwehrkollegen ablaufen konnten. Wackers größte Chancen vergaben Nils Pichinot Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, als er eine Göbel-Flanke übers Tor köpfte und nach einer Becker-Ecke dann Jan Löhmannsröben, dessen Versuch von Bellot über die Latte gelenkt werden konnte.

wacker (Foto: Bernd Peter) wacker (Foto: Bernd Peter)

Nach dem Wechsel zwang ein Becker-Distanzschuss in der 50. Minute Bellot zu einer Parade. Weitere Chancen blieben Mangelware, auch weil Wacker nicht mehr den Druck aus der ersten Hälfte entfachen konnte. In der 55. Minute fasste sich Carsten Kammlott dann ein Herz. Am Strafraumrand angespielt drehte er sich blitzschnell um die eigene Achse und hämmerte die Kugel aufs Tor. Doch Benjamin Bellot kratzte das Geschoss aus dem Winkel.

Wacker war in der Folge bemüht, wieder Struktur ins Spiel zu bringen, Chemie nahm mehr und mehr das Tempo aus dem Spiel. In einem offensiven Doppelwechsel in der 77. Minute brachte Heiko Scholz mit Oliver Genausch und Cihan Ucar frische Kräfte für die beiden Neuen Löhmannsröben und Stauffer. Kurz darauf hatte Joy Lance Mickels die nächste Chance, als er aus 20 Metern halblinks abzog, aber das Tor verfehlte.

Als bei Wacker noch Florian Beil für Pichinot kam, war die Richtung für den Schlussspurt klar. Chemie kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte und der FSV warf alles nach vorn. Noch nach dem Schlusspfiff verpasste Schiedsrichter Tim Kohnert dem Nordhäuser Oliver Genausch die rote Karte nach einer Rangelei mit Chemie-Spielern.

Und so blieb es am Ende bei einer enttäuschenden Nullnummer aus Wacker-Sicht, die Leipziger Fans hingegen feierten ihr Team. Rückkehrer Jan Löhmannsröben vermochte heute noch keine großen Akzente zu setzen. Aber die Saison hat erst begonnen und schon am nächsten Sonntag haben die Scholz-Schützlinge die Chance, es gegen Bischofswerda besser zu machen.

Zuschauer: 1.671


FSV Wacker 90 Nordhausen: Glinker - Stauffer (77. Ucar), Esdorf, Pluntke, Göbel -Heidinger -,Becker, Löhmannsröben (77. Genausch), Mickels - Pichinot (82. Beil), Kammlott

BSG Chemie Leipzig: Bellot - Karau, Wajer, Nikolajewski, Bury, B.Schmidt, Wendt (74. Druschky), Boltze, F. Schmidt, Krahl - Petracek (64. Kind)

Trainerstimmen:

Heiko Scholz (FSV Wacker 90 Nordhausen):
Das Ergebnis war verdient. Ich hatte vorher vor Chemie gewarnt und wir haben heute einfach keine Mittel gefunden. Natürlich haben wir andere Ansprüche und hätten besser spielen müssen. Aber die Saison hat erst begonnen und wir haben noch viel Luft nach oben.

Miroslav Jagatic (BSG Chemie Leipzig):
Wir sind überglücklich über den Punkt, den wir verdient gewonnen haben. Wir haben geordnet und kompakt gestanden und wollten Nadelstiche setzen. Das ist in der zweiten Hälfte gut gelungen und wir hatte sogar Möglichkeiten auf einen Lucky Punch. Aber das wäre vielleicht etwas zu viel des Guten gewesen.
Olaf Schulze
Autor: red

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Kommentare
emmerssen
27.07.2019, 17:06 Uhr
Aber noch ganz viel Luft nach oben
ist da bei der Knauff Truppe. Totaler Ausfall für mich heute Mickels. Ballverliebt wie eh und jeh. Keine gelungene Aktion. Warum da Heiko Scholz nicht schon zur Pause gewechselt hat, bleibt sein Geheimnis. Nur mit langen Bällen nach vorn zu spielen ist eben zu billig. Da reicht es auch nicht gegen einen Aufsteiger.
Bleicherode1
27.07.2019, 22:19 Uhr
Spiel und Bewirtung absolute Katastrophe!
Zur Feier des Tages gab es mal wieder keine Steaks...
Aber der absolute Knaller war der Bierstand im hinteren Stehbereich!
Keine Kühlung, CO2 Flasche leer und unbeholfenes Personal.
Als der "pseudo" Chef mit schmucker Sonnenbrille nach einer Stunde mal informiert wurde ging der im Anschluss durchs Stadion und lies (das Bier lief immernoch nicht) seine Jungs im Stich und schnackte mit Spielern der zweiten Garde :-(
Zum Spiel sage ich nur: ohne Worte :-(

Sehr entäuschend und absolut verschenkte Zeit, heute.
h3631
27.07.2019, 22:57 Uhr
Wie immer
Bei Mickels nichts neues.
Bringt keine Leistung.
Fummelkönig.
Andere bringen mehr.
Oder?
geloescht.20220913
28.07.2019, 00:16 Uhr
Künstliches Chaos
Die Polizei sollte sich vielleicht mal darüber Gedanken machen, ob ihre Strategie der "Fantrennung" noch zeitgemäß ist. Um den Gästefans freies Geleit zu gewähren, werden Nordhäuser Zuschauer, welche Richtung Krimderode müssen, mehr als eine halbe Stunde lang an einer Absperrung festgehalten. Zu allem Überfluss sperrt man auch noch die Parkallee stadteinwärts und schickt den kompletten Troß durch Krimderode, bzw. Salza. Was soll das!? Keinem vernünftig denkenden Menschen erschliesst sich so ein Schwachsinn. Am Ende hat man bei läppischen 1.700 Zuschauern ein Verkehrschaos verursacht und den Frustpegel vieler Fans unnötig in die Höhe getrieben. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl könnte man solche Situationen locker vermeiden.
Kama99
28.07.2019, 11:23 Uhr
Verkehrschaos
...hat man doch Tag's zuvor in der Presse angekündigt. Also muß man sich daran auch halten.
Echter-Nordhaeuser
28.07.2019, 15:15 Uhr
@Kama99
Selbst wenn es in der Presse gestanden hat war an der Einmündung Parkallee NDH auswärts Chaos.
Das Spiel hatte schon längst begonnen und ich sollte auch eine halbe Stunde warten was sollte der Käse. Habe dann gedreht und bin über Lager Dora gefahren. Ab Krimderode Stadt einwärts war gesperrt so war es richtig aber warum lässt man erst die PKWs in die Parkallee fahren Einmündung Parkallee fahren Stadt auswärts und sagt dann ich soll eine halbe Stunde warten.
Also beim nächsten mal besser 6 setzen.
Kama99
28.07.2019, 18:13 Uhr
@Echter-Nordhaeuser
Ich meinte nicht, das sich die Besucher daran halten sollen, sondern die Ordnungshüter.
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