Mi, 12:50 Uhr
31.07.2019
Arbeitsmarkt-Reaktionen
Thüringer Arbeitsmarkt bleibt robust
Erwartungsgemäß ist die Zahl der Jobsuchenden im Juli gestiegen. 58.117 Arbeitslose 1.369 mehr als im Juni meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,2 Prozent. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres (5,4 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 3.002 gesunken...
Die Erhöhung der Arbeitslosenzahlen ist für die Jahreszeit nichts Ungewöhnliches und bietet deshalb noch keinen Anlass zur Sorge, erklärt Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Wegen der Registrierung der Schulabgänger und der Beendigung zahlreicher Ausbildungsverhältnisse sei ein Anstieg im Juli durchaus üblich. Außerdem stellten viele Unternehmen neue Mitarbeiter häufig erst wieder nach den Sommerferien ein. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern und die Zahl der offenen Stellen bewegten sich weiterhin auf einem hohen Niveau.
Aktuell sendet der Arbeitsmarkt sehr unterschiedliche Signale aus. Zum einen vergeht kaum ein Tag an dem große Konzerne Stellenstreichungen verkünden, zum anderen suchen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen händeringend qualifizierte Fachkräfte, sagt der IHK-Chef. Gerade im derzeit wirtschaftlich komplizierten Umfeld zeige sich die Beschäftigtensituation in Thüringen aber bemerkenswert robust.
Auch bei langsamerer konjunktureller Gangart bremse das knappe Angebot an gut ausgebildeten Mitarbeitern in vielen Bereichen das aktuelle Tagesgeschäft. Deshalb müsse im Freistaat in naher Zukunft nicht mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahl gerechnet werden.
Autor: redDie Erhöhung der Arbeitslosenzahlen ist für die Jahreszeit nichts Ungewöhnliches und bietet deshalb noch keinen Anlass zur Sorge, erklärt Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Wegen der Registrierung der Schulabgänger und der Beendigung zahlreicher Ausbildungsverhältnisse sei ein Anstieg im Juli durchaus üblich. Außerdem stellten viele Unternehmen neue Mitarbeiter häufig erst wieder nach den Sommerferien ein. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern und die Zahl der offenen Stellen bewegten sich weiterhin auf einem hohen Niveau.
Aktuell sendet der Arbeitsmarkt sehr unterschiedliche Signale aus. Zum einen vergeht kaum ein Tag an dem große Konzerne Stellenstreichungen verkünden, zum anderen suchen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen händeringend qualifizierte Fachkräfte, sagt der IHK-Chef. Gerade im derzeit wirtschaftlich komplizierten Umfeld zeige sich die Beschäftigtensituation in Thüringen aber bemerkenswert robust.
Auch bei langsamerer konjunktureller Gangart bremse das knappe Angebot an gut ausgebildeten Mitarbeitern in vielen Bereichen das aktuelle Tagesgeschäft. Deshalb müsse im Freistaat in naher Zukunft nicht mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahl gerechnet werden.