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Do, 10:54 Uhr
01.08.2019
Ein Blick in die Statistik

Weniger Leistungen für Asylbewerber

Am 31.12.2018 erhielten in Thüringen 7 859 Personen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Form von Regelleistungen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 261 Personen bzw. 13,8 Prozent weniger als am Ende des Jahres zuvor...

Im Vergleich zum Höchststand am 31.12.2015 waren es Ende 2018 rund 20 500 Empfänger weniger. Mehr als die Hälfte der 7 859 Regelleistungsempfänger stammte aus Asien (56,5 Prozent bzw. 4 441 Personen), darunter fast jeder Dritte aus Afghanistan (31,6 Prozent bzw. 1 404 Personen). 1 327 Personen besaßen die irakische Staatsangehörigkeit (29,8 Prozent) und 922 Personen die syrische Staatsangehörigkeit (20,8 Prozent).

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Jeder vierte Regelleistungsempfänger stammte aus Europa (23,4 Prozent bzw. 1 839 Personen). Darunter waren 807 Personen im Besitz eines Passes der Russischen Föderation. 367 Personen besaßen die serbische1), die kosovarische oder die montenegrinische Staatsangehörigkeit. Jede sechste Person kam aus Afrika. Darunter stammten 265 Personen aus Eritrea (18,8 Prozent), 262 Personen aus Libyen (18,6 Prozent) und weitere 255 Personen aus Somalia (18,1 Prozent).

Zwei von drei der 7 859 Leistungsempfänger waren männlich. Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger betrug 23,7 Jahre. 30,3 Prozent der Asylbewerber waren Kinder im Alter von unter 15 Jahren und etwa ein Achtel Jugendliche im Alter von 15 bis unter 21 Jahren (12,1 Prozent). Mehr als die Hälfte aller Regelleistungsempfänger (52,7 Prozent) befand sich im Alter von 21 bis unter 50 Jahren und nur 4,9 Prozent der Asylbewerber hatten Ende 2018 das 50. Lebensjahr bereits vollendet.

Zum Stichtag am 31.12.2018 besaßen 75,1 Prozent bzw. 5 906 Regelleistungsempfänger eine Aufenthaltsgestattung und 15,4 Prozent bzw. 1 207 Empfänger eine Duldung.

Im Laufe des gesamten Jahres 2018 wurden insgesamt 61,8 Millionen Euro netto für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz verausgabt. Das waren 21,6 Millionen Euro bzw. 25,9 Prozent weniger als im Jahr 2017.
Autor: red

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Kommentare
Mueller13
01.08.2019, 13:01 Uhr
Danke für das Zahlenwerk
Logischerweise fragt man jetzt, wo sind diejenigen hin, die jetzt kein Geld mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen? In Arbeit? In HartzIV?
Wenn Sie nämlich in H4 übergegangen sind, dann haben sich die Kosten für den Steuerzahler erhöht, weil ihnen dann höhere Leistungen zustehen.
5020EF
01.08.2019, 13:37 Uhr
Asylbewerberleistung...
für mich ein Unwort. Mal ernsthaft: was muss ein Asylbewerber denn LEISTEN, um diese Versorgung in vollem Umfang in Anspruch nehmen zu können?

Muss er einen gültigen Ausweis aus dem Herkunftsland vorweisen, mit den Behörden zusammenarbeiten und alles zu seiner Person offenlegen (wie bei Hatz 4) oder reicht es "Asyl" zu sagen?
Sorry, kenne mich wirklich nicht aus...
geloescht.20250302
01.08.2019, 14:18 Uhr
Wenn die Asylbewerber in H4 landen...
...wird die nächste Stufe der Statistikrakete gezündet.

Die von Volkers Pispers in seinem letzten Programm bezogen auf schon länger hier Lebende aufgedeckte "Verschönerung" der Arbeitslosenzahlen trifft inzwischen auch auf die zugezogen Fachkräfte zu.

Mueller13 hat auch komplett Recht, was die dadurch erhöhten Aufwendungen für den Steuerzahler betrifft.

Aber ein Kernphysiker oder Mikrobularbiologe, dem derzeit nur einige popelige Deutschkenntnisse fehlen, wird dann spätestens in 20 Jahren als deutscher Staatsbürger den wissenschaftlichen Ruf dieses Landes wieder aufpolieren.
5020EF
01.08.2019, 15:00 Uhr
Tannhäuser, Sie übertreiben
manchmal, manchmal aber auch nicht...

Mann/Frau/Dingsbumms&Mischwesen hat schon von studierten Osteuropäen gehört, die trotz perfekter Deutschkenntnisse und Überqualikation nicht als Haut-/Kinder- oder Augenarzt in Deutschland arbeiten durften, weil irgendwelche Bürokraten mit deren Herkunftsländern nicht konform gehen wollen...

Nennen wir das Problem doch beim Namen: es kommt nunmal auf die Herkunft (Und die damit verbundene positive Presse?) an...

Dass aber Menschen aus Kriegsländern selten ein Studium geniessen dürfen scheint da zweitrangig zu sein... letztens las ich einen Bericht über einen syrischen Arzt der zwar kompetent ist aber nicht lesen kann...
Frank1966
01.08.2019, 15:15 Uhr
@5020EF Ich möchte bitte antworten!
Was er leisten muss? Achtung Wortspiel: Er muss eine Rackete finden!
5020EF
01.08.2019, 17:30 Uhr
Mit "Racketen"-Start in die Luxuswelt...
@ Frank1966... Sie unterstellen doch nicht etwa fremden Menschen sich auf Kosten anderer in eine Hängematte quetschen zu wollen....?

Ich wünsche mir Einwandung von osteuropäischen Bürgern! Diese sind gebildet, sprechen Deutsch und sind gefragte Fachkräfte. Und ob man Orban "boykottiert" indem man benötigte Fachkräfte nicht unterstützt???

Viele Grüne sind dieser Meinung...

Aber die glauben wahrscheinlich auch:
Wenn Backpulver ein Treibmittel ist, ist es auch ein prima Treibstoff
;)
Frank1966
01.08.2019, 18:26 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
5020EF
01.08.2019, 20:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Psychoanalytiker
01.08.2019, 20:34 Uhr
Kleine Erinnerung zum Asylbewerberleistungsgesetz
Als der mutmaßliche Leibwächter Osama Bin Ladens mit Frau und Kindern noch in Deutschland lebte, erhielt er laut einer Anfrage an die Landesregierung Nordhrein-Westfalens monatlich rund 1.167 €. Ich habe generell nichts dagegen, denn wenn schon jemand hier lebt, braucht er auch in einem gewissen Umfang Hilfe und auch Geld zum Leben. Aber von der Stadt Bochum, in der die Familie damals lebte, kam eine weitere, aus "datenschutzrechtlichen Gründen" aber nicht genannte "Zahlung" hinzu. Ich will dies (insbesondere die datenschutzrechtliche Verweigerung der Angabe) hier nicht werten, aber es zeigt zumindest mir die Ehrlichkeit beim "Blick in die Statistik" und ich ziehe daraus "meine" ganz privaten allgemeinen Schlüsse ...
geloescht.20250302
01.08.2019, 21:23 Uhr
Diese Frau Rackete...
...lebt schon auf der dunklen Seite des Mondes.

Wenn ihr nachhause auf eigene Kosten per Nachnahme vor die Tür gekarrt wird, was Sie unbestellt von persönlichen, aber auf Steuerzahlers Kosten geordert hat, wird sie sich sehr schnell ganz woanders hin wünschen.
Wyatt Earp
01.08.2019, 22:15 Uhr
Warum so zurückhaltend Psycho...
Sie können doch offen die "weitere Zahlung der Stadt Bochum" benennen. Das dient schließlich der guten Sache. Sonst könnten die Leser glauben hier wären die Fake News Verbreiter unter sich. Also, erklären Sie ruhig, was es da alles für Zahlungen gab. Nicht so schüchtern. :)
Psychoanalytiker
02.08.2019, 07:25 Uhr
@ Dogmen - wer lesen ...
... und interpretieren kann, hat klare Vorteile!!! Die damaligen "Anfragenden" (wer immer dies aus den Reihen der Abgeordneten auch war) in Nordrhein-Westphalen erhielten keine Antwort bezüglich der ZUSÄTZLICHEN "Zahlungen". Daher wissen offenbar die Abgeordneten (und daraus ableitend auch ich und alle weiteren Leser) aus angeblich DATENSCHUTZRECHTLICHEN Gründen NICHTS "Genaueres" über die, diese 1.167 € hinausgehenden "Werte". Also nicht ich bin "zurückhaltend", sondern die Stadt Bochum war damals "zurückhaltend". Und daher wissen "wir" auch nicht, ob es sich um Geldzahlungen oder Sachleistungen (z.B. Arztkosten, Energie, Bekleidung, Fahrscheine .....) handelte.

Auch wenn ich es heute nicht mehr belegen kann, weil dies alles in "lokalen Medien" Nordrhein-Westfalens (die ja KEINE LÜGENPRESSE bilden - Fragen Sie dazu mal Herrn Neuber), gehe ich davon aus, dass es sich nicht um Fakes handelte. Aber googeln Sie mal, vielleicht finden Sie es ja noch im "nie vergessenden Internet" (!?)

Es ist mir aber sogar egal, was diese Familie tatsächlich "vom Staat" erhielt, ich vergleiche diese Zahlen mit hier arbeitenden alleinerziehenden Muttis, die mehrere Tätigkeiten annehmen müssen, um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen, mit den Trümmerfrauen von "Damals", die Mini-Renten erhalten und der Tatsache, dass es in dieser NNZ Autoren gibt, die den Rentnern im Osten, nach rund 30 Jahren "Wiedervereinigung" und nach rund 30 Jahren Einzahlung in die bundesdeutschen Rentenkassen die Renten nicht gönnen, weil deren wirkliche Lebensleistung einst mit "DDR-Blech" eingezahlt wurde. Es geht mir auch nicht um Neid, denn auch diese Familie hatte Anspruch auf Hilfe, es geht an diesen Stellen, die ich hier nur beispielhaft benenne, darum, dass in Bezug auf die Lebensleistung etwas NICHT "stimmt" ...
Psychoanalytiker
03.08.2019, 09:38 Uhr
@Dogmen ... ich hätte mir schon gewünscht ...
... dass Sie auf meinen Kommentar antworten. Insbesondere würde mich Ihre Meinung interessieren, ob es o.k. ist, wenn alleinstehende Mütter zwei, drei Job's (z.B. Friseurin, dann Zeitungen austragen und dann noch ...) annehmen müssen, um mit dem Kind/Kindern nicht unter die Armutsgrenze zu fallen, während sich andere Menschen ohne Job, aber mit relativ "viel Geld" und bezahlten Nebenleistungen "die Eier schaukeln" können ...
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