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Fr, 10:43 Uhr
02.08.2019
Kommunalpolitiker äußern sich

Zur touristischen Entwicklung in Bad Frankenhausen

Erfreut nahm die Wählergruppe „Gemeinsam für Bad Frankenhausen“ (GfBF) zur Kenntnis, dass die Gästeankünfte und die Übernachtungszahlen in der Kurstadt, entgegen dem Trend der Region, weiter gestiegen sind. Dazu erreichte kn diese Meldung...

Und auch GfBF ist der Meinung, dass das Fundament auf dem diese Entwicklung basiert, unsere touristischen Leistungsträger sind. Neben den Einwohnern, Vereinen und Gewerbetreibenden also die Hotelbetreiber und Gastronomen, welche seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten mit ihren Betrieben dafür Sorge tragen, dass die Gäste unserer Stadt ein wirklich vielfältiges Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten haben. In Bad Frankenhausen kann man sich von einfach rustikal bis hin zu 4 Sternen betten, wie es einem beliebt. Da schauen andere Städte mit einem weinenden Auge in unsere Kur- und Erholungsstadt.

„In der Bewertung dieser Ergebnisse“, so Jana Rüdiger (stellvertretende Fraktionsvorsitzende) „kommen wir aber in einem gravierenden Punkt zu einem anderen Ergebnis. Diese Entwicklung ruft für uns nicht nach einem neuen Hotel an der Therme und dafür gibt es unterschiedliche Gründe.“
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Unserer Auffassung nach wäre die Schaffung zusätzlicher Betten in unserer Kurstadt durch die Weiterentwicklung der bestehenden Substanz der richtige und schlüssige Weg. Erst im Mai diesen Jahres erklärte zum Beispiel ein bereits ortsansässiger Hotelbetreiber, dass er durch Umbau seines Betriebes bis zu 30 neue Zimmer schaffen möchte, also circa 60 Betten zusätzlich zur Verfügung stehen werden. Bei einer Gesamtauslastung von 50 -60 % in den Unterkünften, wäre das für uns eine gesunde und realitätsnahe Entwicklung.

In einer der letzten Zusammenkünfte von GfBF kam darüber hinaus die grundsätzliche Frage auf, aus welchen Ressourcen ein neuer Hotelbetreiber geschätzte 40 neue Mitarbeiter im Hotel- und Gaststättengewerbe einstellen möchte. Schaut man sich auf der Internetseite der RIMC-Gruppe um, auf welcher Bad Frankenhausen als Projekt in Entwicklung erscheint, wird man schnell feststellen, dass dort für 10 der insgesamt 13 Hotels in Deutschland, händeringend Personal in vielen Bereichen gesucht wird. Wo eine große und finanzkräftige Hotelkette die benötigten Mitarbeiter abzieht, kann man sich denken. Ob das gut für die bestehenden touristischen Leistungsträger ist, kann zumindest bezweifelt werden.

Abgesehen davon müsste man mit der Weiterentwicklung der bestehenden Hotelbetriebe auch keine weitere Grünfläche versiegeln. Laut dem Landesamt für Statistik ist nämlich der städtische Grünflächenanteil in unserer Kur- und Erholungsstadt im Thüringenvergleich zu anderen Kurstädten erschreckend gering. Warum also noch mehr Boden versiegeln in Zeiten von Extremwetterlagen mit Starkregen und CO2-Krise? Es gibt sogar ein aktuelles Bundesprogramm namens „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“, welches zum Ziel hat, bestehende Grünflächen in den Kommunen zu erhalten und neue zu schaffen. Vielleicht sollte man eher versuchen aus diesem Topf Fördermittel zu erhalten um die Stadt und die Schlosswiese noch attraktiver zu machen.

"Gemeinsam für Bad Frankenhausen"
Autor: khh

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