Di, 19:31 Uhr
06.08.2019
Kommunalpolitiker äußern sich
Anpassung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes
Ein Antrag der Stadtratsfraktion SPD/ NUBI befasst sich mit der Überprüfung und Anpassung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes der Stadt Sondershausen. Das Schreiben an den Bürgermeister erhielt kn vorab...
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grimm,
in urbanen Räumen ist der zur Verfügung stehende öffentliche Raum ein knappes Gut, um den verschiedene Nutzungsarten konkurrieren. Mit steigender Siedlungsdichte in einem Stadtraum erhöht sich diese Nutzungskonkurrenz. Eine Bewirtschaftung der öffentlichen Flächen für den ruhenden Verkehr mit einer Kostenpflicht und/oder einer räumlichen oder zeitlichen Begrenzung des Kfz-Parkens stellt eines der stärksten Steuerungsinstrumente dar, welches für den Straßenverkehr zur Verfügung steht und beeinflusst direkt die Ziel- und Verkehrsmittelwahl.
Über eine Änderung des Parkraumangebotes und die Beeinflussung der Parkraumnachfrage soll das Parken effizient sowie stadt- und umweltverträglich gestaltet werden. Gleichzeitig sollte es das vorrangige Ziel eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes sein, die Attraktivität unserer Innenstadt für Besucher und Bewohner der Stadt zu stärken und zur Revitalisierung beizutragen.
Im Zuge der jüngsten Entwicklungen rund um das Thema Parken sowie Parkgebühren halten wir es daher für dringend geboten, das Parkraumbewirtschaftungskonzept der Stadt Sondershausen prüfen zu lassen und ggf. an neue Rahmenbedingungen anzupassen. Auf Grund ihrer nachhaltigen Auswirkungen auf Entwicklung und Struktur der Stadt ist die Parkraumplanung integraler Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung und sollte vor dem Hintergrund aus unserer Perspektive stetig den Rahmenbedingungen angepasst werden. Überdies halten wir es für wichtig, die Stadträtinnen und Stadträte an den jeweiligen Veränderungsprozessen teilhaben zu lassen und einen intensiven Austausch im Dialog und einer sachlichen Debatte zu pflegen.
Stadtratsfraktion SPD/ NUBI
Autor: khhSehr geehrter Herr Bürgermeister Grimm,
in urbanen Räumen ist der zur Verfügung stehende öffentliche Raum ein knappes Gut, um den verschiedene Nutzungsarten konkurrieren. Mit steigender Siedlungsdichte in einem Stadtraum erhöht sich diese Nutzungskonkurrenz. Eine Bewirtschaftung der öffentlichen Flächen für den ruhenden Verkehr mit einer Kostenpflicht und/oder einer räumlichen oder zeitlichen Begrenzung des Kfz-Parkens stellt eines der stärksten Steuerungsinstrumente dar, welches für den Straßenverkehr zur Verfügung steht und beeinflusst direkt die Ziel- und Verkehrsmittelwahl.
Über eine Änderung des Parkraumangebotes und die Beeinflussung der Parkraumnachfrage soll das Parken effizient sowie stadt- und umweltverträglich gestaltet werden. Gleichzeitig sollte es das vorrangige Ziel eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes sein, die Attraktivität unserer Innenstadt für Besucher und Bewohner der Stadt zu stärken und zur Revitalisierung beizutragen.
Im Zuge der jüngsten Entwicklungen rund um das Thema Parken sowie Parkgebühren halten wir es daher für dringend geboten, das Parkraumbewirtschaftungskonzept der Stadt Sondershausen prüfen zu lassen und ggf. an neue Rahmenbedingungen anzupassen. Auf Grund ihrer nachhaltigen Auswirkungen auf Entwicklung und Struktur der Stadt ist die Parkraumplanung integraler Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung und sollte vor dem Hintergrund aus unserer Perspektive stetig den Rahmenbedingungen angepasst werden. Überdies halten wir es für wichtig, die Stadträtinnen und Stadträte an den jeweiligen Veränderungsprozessen teilhaben zu lassen und einen intensiven Austausch im Dialog und einer sachlichen Debatte zu pflegen.
Stadtratsfraktion SPD/ NUBI
