nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
So, 10:05 Uhr
11.08.2019
Sommerzeit ist Radsportzeit Profis verraten Tricks

Kuriose Fakten aus dem Profi-Radsport

Im Sommer erreicht der Profi-Radsport mit Rennen wie der Tour de France oder der Deutschlandtour seinen Höhepunkt. Auch das Pro Cycling Team vom Bildungsanbieter EF Education First ist hier ganz vorne mit dabei und greift auf bestimmte Kniffe zurück, die den Hobbyradler auch mal schmunzeln lassen.


Gut gestärkt mit bis zu 140 Eiern


Durch Radfahren werden viele Kalorien verbraucht. Bei einem Körpergewicht von 80 Kilogramm und einer Durchschnittsfahrgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern sind das pro Stunde etwa 800 Kilokalorien. Die Radfahrer von EF Education First verbrennen während eines Rennens sogar zwischen 3.000 und 6.000 Kilokalorien pro Tag. An Renntagen nehmen sie deshalb in der Regel drei große kalorienreiche Mahlzeiten zu sich. Während der Tour de France isst der kolumbianische EF Pro-Cycling-Fahrer Rigoberto Urán beispielsweise sechs oder sieben Eier täglich. Über das gesamte Rennen von rund drei Wochen macht das rund 140 Eier.

Windschnittig: Glatte Beine für einen geringen Windwiderstand


Für Profi-Radler sind rasierte Beine ein Muss. Das hat allerdings weniger ästhetische, als praktische Gründe: Verletzungen an Beinen lassen sich so einfacher reinigen und verbinden. Zudem verheilen Wunden ohne Behaarung schneller. Messungen haben außerdem ergeben, dass rasierte Beine einen verringerten Windwiderstand aufweisen ein Pluspunkt für alle, die schnell ans Ziel kommen wollen.

Wasserlassen: Das tun die Sportler bei Harndrang


Für den Fall, dass auf dem Weg ins Ziel die Blase drückt, tragen die Profi-Teams spezielle Trägerhosen mit besonders niedrigem Bund. Diese ermöglichen es den Sportlern, während der Fahrt Wasser zu lassen, ohne ihre Spitzenposition zu riskieren. Fahrer Mike Woods von EF Pro Cycling hat dies zu Beginn seiner Karriere viel Überwindung gekostet als er bei einem seiner ersten Rennen gesehen habe, wie vor ihm ein Fahrer diese Handlung während der Fahrt ausführte, sei er richtig schockiert gewesen, berichtet er.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.