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Fr, 12:36 Uhr
09.08.2019
kn-Forum

Kostspieliges Berater(un)wesen

Die Ministerien der Bundesregierung wird das Unverständnis der Bürger zu den Unsummen, die für "Beratungsleistungen" ausgegeben werden wenig interessieren, so ein Leser in seiner Zuschrift. Weiter schreibt er...

Die Ausgaben dafür steigen permanent und es erhebt sich ernsthaft die Frage über die "Fähigkeiten" der Auftraggeber. 178 Millionen Euro für Berater, die die Ministerien am Laufen halten. Höchst interessant hebt sich hier das Bundesministerium für Verteidigung hervor. 155 Millionen Euro hat Frau von der Leyen allein im ersten Halbjahr 2019 für Berater ausgegeben. Der Zustand den sie hinterlassen hat spricht Bände und ist skandalös.Die Gorch Fock ist hier nur die Spitze des Eisbergs.

Nun muss sie als Kommissionspräsidentin dem Untersuchungsausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Wie immer, wird sie lächelnd die "Richtigkeit" ihres Handeln untermalen.Natürlich steht sie nicht allein da. Über 500 laufende Beraterverträge in den Ministerien machen dieses Beraterunwesen deutlich. Minister Seehofer und Scheuer haben auch im ersten Halbjahr 2019 130 Millionben Euro überwiesen.

Es sind ja nur Steuergelder, die hier verbraten werden. Das Diesel und Mautdebakel stechen hier als "glanzvolle" Beraterfehlleistungen hervor. Zur Verantwortung wird für solche und andere Fehlleistungen keiner gezogen. Getreu dem Motto, lass die "Hunde" bellen, die Karawane zieht einfach weiter und die Berater stehen weiter in hoffnungsfrohwer Erwartung vor den Ministerien. Steuergelder fließen ja üppig.

Rolf-Dieter Reiber

Bad Frankenhausen OT Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

11.08.2019, 08.58 Uhr
Kobold2 | bedürftige Berater
müssen doch unterstützt werden. Man darf doch nicht zulassen, das sie unter die Armutsgrenze fallen.
Das Thema kann man auch nicht so sehr an die große Glocke hängen, sonst entsteht hier noch ein neues " Feindbild" und das geht ja nun mal gar nicht.

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