nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 07:00 Uhr
23.08.2019
Betrachtet

Die Spitze der Manipulation

Ein Prozess in Chemnitz. Ein Toter in Chemnitz im vergangenen Jahr. Mord, Totschlag, gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge? Fakt ist – nein, nach einem Urteilsspruch ist kein Fakt mehr im Mittelpunkt, statt dessen wird ein noch nicht rechtskräftig verurteilter Flüchtling defacto medial freigesprochen und ein Land angeklagt…

Das Flaggschiff des deutschen Journalismus in Hamburg

Wir nehmen mal an, die Situation in Chemnitz vor einem Jahr wäre – politisch/ideologisch betrachtet – spiegelverkehrt abgelaufen: Ein AfD-Mitglied, ein besorgter Bürger, ein Rechtsradikaler, ein Neonazis, ein Faschist (für einige linksorientierte Menschen gibt es da kaum noch einen Unterschied) hätte einen Flüchtling zu Tode gebracht und wäre dann zu fast zehn Jahren wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden? Was hätten dann unsere Leit-Medien berichtet? Vor allem aber wie?

Bestimmt nicht wie die Kommentatorin Beata Lakotta vom Spiegel, die vermutlich die Verhandlung in Dresden beobachtet hatte und unter anderem das niederschreibt: „Ein junger Mensch wird für lange Zeit seine Freiheit verlieren, und der Eindruck bleibt, als habe das Urteil vom ersten Verfahrenstag an festgestanden. Ein schwarzer Tag für den Rechtsstaat.“

Allein die Wahl der Adjektive verdeutlicht die Intention der Kollegin, die in Kommentaren erlaubt. Doch was wäre, wenn Kollegin Lakotta die Verurteilung eines – in ihren Wahrnehmungen rechten Neonazis – kommentiert hätte? Ich kann das nur mutmaßen – zumindest das, was die Nebenklage gefordert hatte, eine höhere Strafe also.

Und so kommt, was kommen musste: „Die beiden Verteidiger hatten angesichts dieser politisch brisanten Gemengelage vor Verfahrensbeginn verlangt, in einem anderen Bundesland gegen Alaa S. zu verhandeln; in Sachsen sei für diesen Angeklagten kein faires Verfahren garantiert. Das konnte man zu der Zeit noch als paranoid oder voreingenommen bewerten. Seit heute nicht mehr“, kommentierte Frau Lakotta.

Diese Unterstellung wird letztlich auch noch veröffentlicht. Im vermeintlichen Flaggschiff der Medien. Ich – der diesen Job 37 Jahre, in einer Diktatur und einer, für mich immer noch existierenden Demokratie, gemacht habe, ich schäme mich dafür. Ich kann das nicht glauben, dass hier scheinbar mit zweierlei Maß journalistisch gemessen und damit einseitig Meinung gebildet wird. Dass ein ganzes Bundesland, das vermutlich der Mannschaft an der Eceriusspitze in Hamburg nicht passt, so hingestellt wird, dass seine Justiz nicht mächtig ist, Justizia gerecht zu werden.

Übrigens, die seltsame Art der Meinungsbildung hat beim Spiegel nicht erst seit dem Beginn der Flüchtlingskrise Saison: Selbst die nnz und die darauf folgenden Kommentare, passten den Hamburgern nicht. Also wurden schon vor sechs Jahren Kommentare einfach abgeschaltet und alle vorhandenen gelöscht.

Fazit: Über Zuwachs für die AfD müssen sich die Kollegen nicht beschweren. Vor 25 Jahren wurde der gleiche Fehler mit der damaligen PDS begangen. Sie stellt seit 2014 einen linken Ministerpräsidenten. In mehr als einer Woche wird sich das Ergebnis dieser Form der "Wahlwerbung" zeigen.
Peter-Stefan Greiner

Bildquelle: Olle August auf Pixabay
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

23.08.2019, 07.59 Uhr
Herr Schröder | Respekt!
Sehr guter Artikel, es ist genau so!
Wobei sich der AfD Wahlerfolg in Sachsen noch in Grenzen halten dürfte weil dort ein CDU Ministerpräsident regiert welcher sich von den Berliner CDUlern deutlich abzugrenzen weiß und dass auch öffentlich kundtut.

10   |  10     Login für Vote
23.08.2019, 08.14 Uhr
Marino50 | Herr Greiner ,
Danke für den Artikel. Sie sprechen mir aus der Seele. Aber vielen wird die Wahrheit nicht gefallen.

16   |  11     Login für Vote
23.08.2019, 08.14 Uhr
Susanne Blau | Es ist schon ein Kreuz mit der Pressefreiheit
die Leute schreiben in ihren Kommentaren einfach, was sie wollen!

9   |  18     Login für Vote
23.08.2019, 08.43 Uhr
guckan | die Spitze der Manipulation?
Das ist schlicht und einfach Meinungs- und Pressefreiheit. Sorry, dass die deutsche Presse noch nicht von rechts gleichgeschaltet wurde. Da arbeitet man noch daran.

8   |  13     Login für Vote
23.08.2019, 08.49 Uhr
tannhäuser | Das Motto des "Spiegel"...
...war einmal, Politik kritisch zu hinterfragen, was vor allem bei der Kohl-CDU, Strauß-CSU und Genscher-Lambsdorff-FDP beinahe bis zum Überdruss erfolgte.

Heute scheint es eher darum zu gehen, die Regierungspolitik kritisch Hinterfragende öffentlich zu demontieren.

Einen Messerstecher zum sächsischen Justizopfer zu demontieren, gehört natürlich unbestritten auch zur Meinungs- und Pressefreiheit.

Dann müssen aber auch kritische Meinungen zu laschen Urteilen gegenüber Vergewaltigern und Intensivtätern ertragen und in derselben Kategorien eingeordnet werden.

Ansonsten: Chapeau, Herr Greiner! Was interessiert es den Nordthüringer, was jenseits der "Mauerköpfe" über uns gedacht wird?

Wir haben doch die Herren Neuber, Roland und/oder Latimer Rex mit ihren regelmäßigen Bulletins über unsere Befindlichkeiten.

12   |  8     Login für Vote
23.08.2019, 08.56 Uhr
harzwj | Kommentar hin,...
Kommentar her. Wahlen werden an den Wahlurnen entschieden. Hoffentlich ist der Anteil der "Briefwahlen" möglichst gering.
W. Jörgens

14   |  9     Login für Vote
23.08.2019, 09.03 Uhr
Ulrich Hermann | Urteil mit Beigeschmack
Um eines gleich vorneweg zu sagen: das Urteil des Schwurgerichtes stelle ich nicht in Frage. Wenn ich das gestern so richtig gelesen habe, wurde in der Urteilsbegründung ziemlich genau dargelegt, warum welche Zeugenaussage wie bewertet wurde und wie das Gericht zu seinem Urteil kam.

Nur das Problem ist (und genau darauf reiten jetzt viele Medien herum): zu Beginn des Prozesses sagte die Chemnitzer Oberbürgermeisterin sinngemäß "sie hoffe auf eine Verurteilung, damit die Angehörigen ihren Frieden finden könnten...".
DAS war mit Verlaub das Dümmste, was man/frau als OB hätte sagen können. Hier wurde gleich mal die Schuld des Angeklagten impliziert. Das, lieber PSG, war in meinen Augen nämnlich auch eine Manipulation.

Aber zu Beginn des Prozesses stand immer noch die Unschuldsvermutung des Angeklagten im Raum- auch wenn das viele gerne vergessen! Die Unschuldsvermutung gilt übrigens für alle Beschuldigten, egal ob kartoffeldeutsch oder migrationshintergründig... (Achtung Sarkasmus - bitte nicht gleich auf mich einschlagen).
Erst mit dem Urteil wurde VOM GERICHT festgestellt, dass dem Angeklagten eine Schuld treffe.

Durch ihre Aussage hat die OB beiden Seiten ("links" wie "rechts") bereits genügend Munition für die Argumentationen nach Urteil gegeben und die Stimmung noch weiter angeheizt - es ist also kein Wunder, dass bestimmte Teile der Presse jetzt bewusst das Urteil in Frage stellen (und nebenbei auch gleich noch Sachsen-Bashing betreiben).
Zur nicht manipulierten Wahrheit gehört aber auch: bei einem Freispruch des Angeklagten wäre der "Shitstorm" von der anderen Seite des politischen Spektrums gekommen... Manipulation ist bekanntlich immer in alle Richtungen möglich.

Dass die Verteidigung jetzt in Revision geht und der BGH sich mit dem Urteil beschäftigen "darf", ist m.E. eine der logischen Folgen daraus.

Trotzdem Danke PSG für den Artikel, der den Finger in so manche offene Wunde legt.


Ulrich Hermann

12   |  6     Login für Vote
23.08.2019, 10.43 Uhr
Don R. Wetter | Wahlkampfgeschenk für Sachsen-CDU/Kretschmer ?
Nach der Wahl - wird dann in der nächsten Instanz das Urteil revidiert.

9   |  6     Login für Vote
23.08.2019, 10.45 Uhr
Latimer Rex | Manipulation/Nüchtern betrachtet
Bevor der Jubelchor über Greiners Privatfehde mit dem
"Spiegel" sich überschlägt, sollte auch eine seriöse
Pressestimme zu Wort kommen. "Das Urteil von Chemnitz ist kein Urteil über Chemnitz. Das Verdikt über die gebeutelte Stadt scheint ohnehin in den Augen vieler
Halbwissender seit langem festzustehen", bemerkt die
"Frankfurter Allgemeine". "Doch auch ein Freispruch
im Strafprozeß gegen den wegen Totschlags verurteil-
ten Syrier änderte nichts daran, dass nach der Tat
Rechtsradikale auf die Straße gingen und Ausländer
bedrohten. . . Jede friedliche Versammlung verdient Schutz. Hass und Hetze muss man aber entgegentreten. .
Das gilt unabhängig davon, ob man die Größe und Gefahr des in Chemnitz damals durchaus sichtbaren Mobs
für übertrieben dargestellt hält. Auch bei medialer
Zuspitzung ist es absurd gewesen, die Gewalt in
Chemnitz und den Umgang mit ihr als (weiteren) Beleg
dafür zu nehmen, dass in Deutschland eine Art Mein-
ungsdiktatur herrsche und Medienmanipulation gang und gäbe sei."

8   |  17     Login für Vote
23.08.2019, 11.25 Uhr
Trüffelschokolade | Heuchlerei
Angesichts dessen, dass die NNZ bei der Diskussion vor einigen Jahren ebenfalls die Kommentarfunktion deaktivierte, ist der Hinweis auf den Spiegel ironisch, um nicht zur sagen heucherlich.
Allgemein werden kritische Kommentare zur Praxis der NNZ auch nicht immer veröffentlicht - das wird dann teilweise einfach unter den Tisch fallen gelassen oder es heißt "passt nicht zum Thema des Beitrags".

Gleichzeitig ist mir nicht ganz klar worauf Herr Greiner hinaus will. Der Kommentar im Spiegel ist das gute Recht der Kommentatorin, genauso wie sich Herr Greiner nicht scheut regelmäßig selbst zu kommentieren und dabei zum Teil selbst höchst fragwürdige Sachen schreibt. Man denke nur an den veröffentlichten Beitrag zu Müll und Verschmutzung vor kurzem, bei dem noch geschwind ein paar Fotos hinzugefügt wurden und aus dem nichts noch seltsame Zusammenhänge herbeifabuliert wurden.
Dass die Stimmung in Sachsen aufgeheizt ist und man sich in der Tat fragen kann, inwiefern das Einfluss auf ein Urteil haben könnte, ist erst einmal legitim. Dass es das am Ende hoffentlich nicht hat ist eine andere Sache.

8   |  12     Login für Vote
23.08.2019, 11.36 Uhr
Stechbarth | Was der SPIEGEL sagen wollte ...
... ist, dass es Ermittlungsfehler bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft gab. Denn der wahrscheinlichere Tatverdächtige, ein Iraker, habe fliehen können. Das sollte wohl gesagt werden.

4   |  0     Login für Vote
23.08.2019, 11.49 Uhr
Zukunft | Für alle Blauen
Greiner hat nicht geschrieben, dass SPON das nicht schreiben darf. Er hat lediglich mit seinem Namen seine Meinung kund getan. Es wäre super, wenn die ewigen PSG-Kritiker auch mal aus ihren Verstecken kommen. Sie haben doch nichts zu befürchten.

6   |  4     Login für Vote
23.08.2019, 12.35 Uhr
H. Buntfuß | Herr Greiner
Zu diesem Artikel gibt es nichts mehr zu sagen

8   |  2     Login für Vote
23.08.2019, 12.46 Uhr
sarkaso | @Zukunft
Ich komme so langsam nicht mehr mit: "an alle Blauen" - wer ist denn jetzt damit gemeint? Die Guten oder die Bösen?

1   |  2     Login für Vote
23.08.2019, 12.48 Uhr
Siegfried Werner | Hut ab
Ich ziehe den Hut vor Ihnen Herr Greiner. Leider gibt es zu wenig Journalisten, die sich nicht gängeln lassen. Mir ist übrigens aufgefallen das in Deutschland die unfähigsten Politiker*innen die HÖCHSTEN Posten bekommen. (Siehe Kanzler, Verteidigung oder sogar in der EU)

14   |  3     Login für Vote
23.08.2019, 12.54 Uhr
Paulinchen | Es ist eine Zeit angebrochen,...
... die leider mehr und mehr den Unmut in der Bevölkerung hervorruft. Da hilft auch ein Schönreden der Medien nichts mehr. Mal ist es, wie im Beispiel von Herrn Greiner, der Prozess der Folgen in Chemnitz, dann der vergebliche Kampf von Staat und Justiz, den vielleicht staatenlosen Flüchtling aus Kamenz endlich abzuschieben. Kaum jemand wagt sich zu äußern, dass die Justiz an ihre Grenzen gekommen ist. Selbst, dass es durchaus prüfenswert ist, ob unsere Gesetze noch den Anforderungen durch die Straffaelligen egal welcher Staatsbürgerschaft, gerecht werden. Dazu gehört auch der Prozesskostenzuschuss aus unserem Steuertopf. Am letzten Wochenende, ging die Nachricht über die Urlaubsreisen der Flüchtlinge durch alle Medien. Sie erreichten sogar den Innenminister. Nichts wurde in der auslaufenden Woche unterlassen, diese Thematik zu relativieren. Am Ende, wie heute im Bericht von t-online zu lesen, derartige Reisen zu unterstützen zu müssen, aus humanitären Gründen natürlich. Ein ehemaliger IS Kämpfer, gibt bei Gericht an, schon damals, als das Beweisfoto von ihm veröffentlicht wurde, aus humanitären Gründen in Libyen gewesen zu sein. Er kam zurück nach Deutschland. Man verhängte gegen ihn eine Ausreisesperre. Gestern wurde per Gericht entschieden, der Beklagte habe versichert, er habe niemals für den Is gearbeitet. Der Richter ist der Meinung, der Mann ist sauber und hob die Sperre auf. Mir kommen Zweifel daran auf, denn weshalb sollte sich unser Staat um die ganzen IS Sympathisanten kümmern, dass sie jetzt aus den Internierungslagern raus kommen, wenn sie im Anschluss darum gerichtlich kämpfen, wieder in diese Länder reisen zu können. Führen sie nicht irgendwie unseren Rechtsstaat nur vor und zeigen dem Rest der Welt, das Unvermögen im Umgang mit dem Flüchtlingsproblem? Von allen Spitzenpolitikern klingen mir noch die Worte von der Einforderung der klaren Kante in den Ohren. Doch was soll der kleine Bürger unseres Landes davon halten, wenn Politiker aller Parteien einen strafferen Umgang mit den Zuwanderern einfordern und die Abschiebungen (Merkel) forcieren wollen? Die Regierenden beweisen dem Volk gegenwärtig ihre Ohnmacht in der Sache, auf allen Ebenen. Wen wundert es, dass sich das Volk, die Wähler, am Ende von denen, welche die Probleme nicht lösen können /wollen, abwenden? Bis jetzt ist es den Medien und den Regierenden gelungen, durch Ablenkung, immer wieder Luft zu bekommen. Doch so langsam steigt ihnen das Wasser bis zum Hals. Sie beginnen schon, sich gegenseitig an den Stuhlbeinen zu sägen. Mit ihren eigenen Problemen, lähmen sie den Puls unserer Republik. Man regiert nur noch auf Zuruf. Da schreit die kleine Greta und alle springen über ihr Stöckchen. Da soll das Volk die E Autos kaufen, dabei muß der Staat froh sein, dass es kaum jemand macht. Denn - wer in den letzten Monaten auf Urlaubstour ist oder war, der weiß um die Parkplatzsituation auf den Autobahnen. Wo sollen denn diese Autos alle laden??? Darüber denkt von den Befürwortern keiner nach. Was interessiert uns das Elend des Volkes? Uns geht es doch gut und nur das ist wichtig. Jetzt, wo die Wahlurne poliert wird, besinnt man sich mal so nebenbei um das Stimmvolk. Nur - sieht die Politik schon das Rücklicht des abgefahrenen Zuges?

10   |  2     Login für Vote
23.08.2019, 12.55 Uhr
Tora | Zukunft
“Es wäre super, wenn die ewigen PSG-Kritiker auch mal aus ihren Verstecken kommen. Sie haben doch nichts zu befürchten.“
Ich glaube schon das sie etwas verlieren würden, nämlich ihr Gesicht, wie es immer so schön heißt oder?

5   |  3     Login für Vote
23.08.2019, 13.22 Uhr
M.Bergmann | Da liegt etwas im Argen
und es ist die Aufgabe der Presse darauf hinzuweisen. Es ist nicht erst seit gestern bekannt, dass der mutmaßliche Haupttäter noch auf der Flucht ist. SPON tut genau das, was man als Demokrat von der Presse erwartet. Sie weisen auf den Mißstand hin und reden nicht der politischen Justiz das Wort. Das unterscheidet demokratische Presse von populistischen Blättern, die nur auf Manipulation der Meinung aus sind.

2   |  2     Login für Vote
23.08.2019, 13.32 Uhr
Frank Paarmann | Latimer Rex
Die Demonstranten und Bürger von Chemnitz als Mob zu bezeichnen, ist schon eine große Frechheit. Fest steht, Sie sind einer der größten linken Schmierfinken und Hetzer auf dieser Seite. Ihren Artikeln fehlt jegliche Sachlichkeit. Damit sind Sie zwar nicht der einzige, Susanne Blau oder Trüffelschokolade, oder wie auch immer der ,, Name " dieser Agitatoren lautet, sind nicht viel besser. Sie aber setzen allen die Krone auf.

16   |  3     Login für Vote
23.08.2019, 13.58 Uhr
Latimer Rex
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
23.08.2019, 14.07 Uhr
Wolfi65
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
23.08.2019, 14.30 Uhr
Spätzlevernichter | @Frank Paarmann...
... Aber Ihren Kommentar bezeichnen Sie selbstverständlich als sachlich?

Es ist insgesamt wieder höchst amüsant hier mitzulesen.

Kurz zum Thema: inhaltlich liegt der Spiegel in meinen Augen total richtig. Die geäußerte Vermutung, dass die Richter nicht beeinflussungsfrei entschieden haben könnten... Ist eben eine Mutmaßung. Natürlich geht die Verteidigung in die nächste Instanz. Tatsächlich gibt es ja auch keine Beweise. Das Urteil stützt sich ausschließlich auf eine Zeugenaussage. Die Spuren an der Tatwaffe deuten auf den flüchtigen Iraker. Jeder Verteidiger, der den Namen verdient würde dieses Urteil nicht einfach so hinnehmen.

Eigentlich nicht schlecht für das Gericht. Schließlich wird so der schwarze Peter an die nächst höhere Instanz abgegeben.

1   |  11     Login für Vote
23.08.2019, 14.53 Uhr
Trüffelschokolade | Fakten?
Lieber Frank Paarmann, sie haben Recht, die Leute als Mob zu bezeichnen ist unlauter. Stattdessen sollte man in dem konkreten Fall vielleicht besser von rechtsextremer Bande reden. Neonazistische Kleinparteien marschieren auf, Mitglieder rechtsextremer Initiativen wie der Identitären Bewegung, Personen mit Neonazi-Vergangenheit wie Björn Höcke und Andreas Kalbitz, der Heilsbringer der Neuen Rechten Götz Kubitschek, es kommt zu Dutzenden Strafverfahren wegen Körperverletzung und der Verwendung Sylbole verfassungsfeindlicher Organisationen. Die Bilder der Hitlergrüße gingen teilweise um die Welt und wurden mir zum Teil tief geschockt von Freunden aus anderen Ländern zugeschickt.
Das war kein Mob, das waren nicht alles nur "besorgte Bürger". Das braucht man nicht zu verharmlosen.

Was mich wiederum zu Ihrem Vorwurf der fehlenden Sachlichkeit bringt: Das Benennen von Fakten ist in Ihren Augen scheinbar "fehlende Sachlichkeit". Als Wissenschaftler muss ich da widersprechen. Genau darum geht es mir: Nicht die Verschleierung, sondern der Versuch der Einordnung. Auch wenn das an Ihrem ideologischen Nebel kratzen sollte, was Ihnen scheinbar weh zu tun scheint.

Womit wir wieder beim eigentlichen Thema des Beitrags wären: Ideologie und Sachlichkeit. Herr Greiner bemängelt eine scheinbar fehlende Sachlichkeit bei der Berichterstattung, die hingegen selbst über die Möglichkeit fehlender Sachlichkeit klagt angesichts fehlender Beweise und der aufgehitzten Stimmung. Herrn Greiner steht es frei das zu bemängeln. Das ist Teil der Meinungs- und Pressefreiheit. Auch Teil des Ganzen hingegen ist die Kritik, die man sich ggf. damit ebenfalls einhandelt.
Meinungs- und Pressefreiheit heißt eben nicht etwas sagen zu dürfen, nur um dann selbst nicht angreifbar sein zu dürfen.

2   |  12     Login für Vote
23.08.2019, 14.58 Uhr
janko | Also, lieber Herr Greiner,
Sie ziehen in einem Artikel, den Sie mit "Die Spitze der Manipulation" überschreiben die sechs Jahre alte Spiegel-"Affäre" wieder hervor, bei der es um nnz-Werbung mithilfe von T*****n- Verzeihung, Brüsten, ging, und möchten so untermauern, wie manipulativ die Presse, respektive der "Spiegel" sei, weil er Kommentare verschwinden lässt oder Diskussionen abbricht - - -
Den Spruch vom Glashaus und den Steinen kennen Sie, oder?
Wie oft haben Sie allein meine Kommentare spurlos verschwinden lassen? Wie oft brechen Sie Diskussionen ab, wenn es in eine Richtung geht, die Ihnen nicht mehr genehm ist? Nach welchem Zufallsprinzip würfeln Sie aus, ob ein Kommentar zum Thema passt?

Das ist schon kein Stein mehr, der in Ihrem Glashaus gelandet ist, das war eine ganze Abrissbirne.
-----—----------------------------------------
Anmerk. d. Red: Im Gegensatz zum Spiegel löschen wir keine bis dahin veröffentlichten Kommentare.

10   |  6     Login für Vote
23.08.2019, 15.05 Uhr
janko
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
23.08.2019, 15.08 Uhr
Andreas Dittmar | Trüffels und Team Blau
Versucht es mal mit Klarname wie Frank oder Herr Greiner. Da werdet ihr vielleicht ernst genommen oder habt ihr dazu keinen Mumm in den Knochen ? Ansonsten ist es für mich Ideologie- und Durchhaltegedudel.

11   |  4     Login für Vote
23.08.2019, 15.42 Uhr
janko
Der Beitrag wurde deaktiviert.

→ Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.