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Mo, 18:37 Uhr
26.08.2019
Landespolitiker äußern sich

Lernen am anderen Ort

ThüringenForst stellt seit Jahren das größte Angebot an waldpädagogischen Veranstaltungen und Events im Freistaat. Ein wichtiger Baustein, die
Jugendwaldheime. Thüringens Forstministerin Birgit Keller (Die Linke) war heute am Rathsfeld am Kyffhäuser...

Die drei Jugendwaldheime in Bergen, Gera-Ernsee und Rathsfeld, sind zusammen allein mit 5.000 Übernachtungen pro Jahr belegt und sind eine wichtige Säulen dieses Bildungsangebots, bekam heute die Ministerin zu hören und zu sehen.


Dabei liegt der Schwerpunkt auf erlebnisreiches Lernen im außerschulischen Lernort Wald. Und es machten den Mädchen und Jungen Spaß, mit Werkzeugen im Wald sich selbst das Holz zurecht zu schneiden, was man später bei einem Lagerfeuer verwenden konnte. Der Umgang mit Werkzeugen ist dabei ein wichtiges Element der Ausbildung.


Forstministerin Birgit Keller besuchte eine Schülergruppe im Wald. Vorher besuchte man das Jugendwaldheim. Birgit Keller (li.), Uli Klüßendorf, Leiter Forstamt Sondershausen, Jana Lolischkies, Leiterin des Jugendwaldheims und Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand nach Besuch des Bettenhauses.

Das Rathsfeld hat zwischen 1.500 bis 1.800 Übernachtungen im Jahr. Viele Schule kommen seit Jahren regelmäßig hier zum Rathsfeld, so seit 24 Jahren 6. Klassen des Königin-Luisen-Gymnasiums Erfurt.

Während einge Teile des Jugend Waldheims bereits saniert wurden, steht in den nächsten zwei bis drei Jahren die Sanierung des Speisen -und Werkstatt-Traktes an. Das kannte die Forstministerin als Kind noch aus früheren Zeiten. Als Ministerin war sie das erste Mal hier.


Neben der Besichtigung gab es Gespräche mit den Mitarbeitern des Jugendwaldheims. Das Heim war im Jahre ab 2013 in den ersten Teilen saniert worden. Besonderen Wert legen die Mitarbeiter darf, es der Werkstattteil umgebaut wird.
Als positiv wird gewertet, auch bei den Jugendlichen, dass das Personal hauptsächlich aus ehemaligen Waldarbeitern kommt, die viel aus ihrer Tätigkeit einbringen können.

Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand: Der Standort hier am Wald ist eine Traum, auch wenn die Logistisch etwas schwieriger ist, denn die Jugendlichen müssen von den Bahnhöfen Kelbra oder Heldrungen mit Fahrzeugen zum Rathsfeld gefahren werden.


Im Gespräch mit den Schülern und Jana Lolischkies erfuhr die Ministerin, dass die Jugendlichen eine Woche hier bleiben. Aber es ist keine Klassenfahrt im üblichen Sinne. In Abstimmung mit dem Schulamt wird hier richtig gelernt und es gibt am Ende auch Noten.

So lernen die Kinder nicht nur mit Werkzeugen umzugehen, sondern lernen im Wald die verschiedenen Baumarten kennen. Beim Damwildgatter sehen sie Tiere aus der Nähe und sie lernen, welche Wildtier bis hin zu den Greifvögeln, es hier im Wald gibt.


Ein aktuelles Thema auch der Borkenkäfer. An Hand von Holz lernt man die Fraßspuren kennen und sieht an einem Modell, wie die kleinen Tiere eigentlich aussehen, die durch ihr millionenfaches Auftreten für immense Schäden im Wald sorgen, besonders bei den Nadelgehölzen. Und sie lernten auch, dass es kaum Bekämpfungsmöglichkeiten gibt, außer das Holz aus dem Wald schnellstens herausbringen.

Je nach Bildungsauftrag gibt es unterschiedliche Längen bei der Anwesenheit und so wurde bei längerem Aufenthalt von Jugendlichen so manches gebaut, wie die Hochsitze (siehe Bildergalerie).

Die Forstministerin zeigte sich beim Abschied befriedigt, wie das Programm "Lernen am anderen Ort" aktiv umgesetzt wird.
Auch Jörn Ripken stellte abschließend fest, bei der Umsetzung unseres Bildungsauftrages werden wir positiv als ThüringenForst wahrgenommen.
Und das es den Jugendlichen Spaß machte, zeigten sie der Ministerin, als stolz zeigten, dass sie eine Holzscheibe selbst zurechtgeschnitten hatten.
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Lernen am anderen Ort (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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