Di, 11:48 Uhr
24.09.2019
Meldungen aus dem evangelischen Kirchenkreis
Gemeinden im Kirchenkreis feiern Erntedankfest
Neues Denken mit Blick auf die Umwelt ist notwendig, d.h. die Not wendend. Dazu dies Meldung mit Terminen aus dem Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Bad Frankenhausen-...
Mit dem Beginn des Herbstes feiern die Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen Erntedankfeste und -gottesdienste.
Zahlreiche Kirchengemeinden laden am dem 29. September bzw. 6. Oktober zu Erntedankgottesdiensten, Familiengottesdiensten, Konzerten und Festen ein. Mit dem Fest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur.
Zum Erntedankfest zeigen wir Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung, die wir im Alltag allzu oft als ganz selbstverständlich hinnehmen. Im Gebet bitten wir darum, dass alle Menschen bekommen, was sie zum Leben brauchen. Außerdem lassen wir uns daran erinnern, mit Gottes Schöpfung verantwortlich umzugehen. Dazu gehört ein schonender Umgang mit dem Boden genauso dazu wie ein bewusster und sorgsamer Verbrauch unserer Lebensmittel. Erntedank bedeutet auch, die Natur nicht auf ihre reine Verwertbarkeit zu reduzieren und landwirtschaftliche Arbeit nicht mit niedrigen Preisen zu entwürdigen, sagt Landesbischof Friedrich Kramer.
Superintendent Bálint weist darauf hin, dass eine veränderte Sichtweise auf die Umwelt notwendig ist, wenn ihre Not gewendet werden soll. Es kann m.E. nicht angehen, dass wir bei Tieren von ‚Produktion‘ sprechen. Tiere sind ebenso Geschöpfe wie wir Menschen. Sorge bereitet ihm ferner, dass offensichtlich mit einer bewussteren Ernährung und einem verminderten Schweinefleischkonsum, nun Schweinefleisch noch billiger wird und z.T. bei einer Mindestabnahmemenge gratis Fleisch obendrauf mitgegeben wird. Das ist der falsche Weg und wendet keine Tier-Not so Superintendent Bálint.
Erntedankgottesdienste im Kirchenkreis (Auswahl):
Familiengottesdienst zu Erntedank am 29. September um 9.30 Uhr in Bad Frankenhausen, Familiengottesdienst um 11 Uhr in Berka, um 13.30 Uhr in Freienbessingen und 14 Uhr in Göllingen, Wolferschwenda und Großmehlra (hier mit Gospelchor). 15 Uhr wird in Udersleben gefeiert, 16 Uhr in Obermehler und um 17 Uhr gibt es in Hachelbich ein Kinderkonzert sowie in Jechaburg und Oberspier Erntedankgottesdienste.
Am 06. Oktober finden u.a. um 9 Uhr in Hachelbich, 9.30 Uhr in Oldisleben (mit Kirchen- und Posaunenchor), in Sondershausen (Trinitatis mit Kirchenkaffee) und in Hohenebra, um 10 Uhr u.a. in Trebra, Westgreußen, Holzengel, Greußen, Otterstedt, Bliederstedt und Esperstedt statt, um 10.30 Uhr in Keula und Schlotheim, um 13.30 Uhr in Allmenhausen, um 14 Uhr in Bendeleben, Ringleben und Mehrstedt, sowie um 15 Uhr in Ichstedt und 17 Uhr in Seehausen statt.
Selbst am 13. Oktober gibt es noch Erntedankgottesdienste, was an der Vielzahl von Kirchengemeinden im Zuständigkeitsbereich eines Pfarrers liegt. So finden in Rockensußra und Marolterode um 13.30 Uhr und in 16 Uhr in Holzsußra Erntedankgottesdienste statt.
Hintergrund:
Erntefeste gibt es seit der Antike. In der christlichen Kirche werden sie seit dem 3. Jahrhundert gefeiert. Allerdings gab es wegen der verschiedenen Erntezeiten in den Klimaregionen lange Zeit keinen einheitlichen Termin. Seit dem 16. Jahrhundert wird Erntedank in den evangelischen Gemeinden am Michaelistag am 29. September oder an einem benachbarten Sonntag begangen.
1773 wurde in Preußen das Erntedankfest offiziell eingeführt und auf den Sonntag nach Michaelis festgelegt. Dieser Termin wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland beibehalten, mitunter wählen Gemeinden aber auch benachbarte Sonntage aus.
Im Mittelpunkt des Erntedankfestes steht der gemeinsame Gottesdienst mit der Präsentation einer Auswahl von landwirtschaftlichen Produkten im Altarraum. Sie sollen daran erinnern, welche Vielfalt an Nahrungsmitteln es gibt, und dass die Früchte nicht selbstverständlich existieren, sondern Teil göttlicher Schöpfung sind.
Autor: khhMit dem Beginn des Herbstes feiern die Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen Erntedankfeste und -gottesdienste.
Zahlreiche Kirchengemeinden laden am dem 29. September bzw. 6. Oktober zu Erntedankgottesdiensten, Familiengottesdiensten, Konzerten und Festen ein. Mit dem Fest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur.
Zum Erntedankfest zeigen wir Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung, die wir im Alltag allzu oft als ganz selbstverständlich hinnehmen. Im Gebet bitten wir darum, dass alle Menschen bekommen, was sie zum Leben brauchen. Außerdem lassen wir uns daran erinnern, mit Gottes Schöpfung verantwortlich umzugehen. Dazu gehört ein schonender Umgang mit dem Boden genauso dazu wie ein bewusster und sorgsamer Verbrauch unserer Lebensmittel. Erntedank bedeutet auch, die Natur nicht auf ihre reine Verwertbarkeit zu reduzieren und landwirtschaftliche Arbeit nicht mit niedrigen Preisen zu entwürdigen, sagt Landesbischof Friedrich Kramer.
Superintendent Bálint weist darauf hin, dass eine veränderte Sichtweise auf die Umwelt notwendig ist, wenn ihre Not gewendet werden soll. Es kann m.E. nicht angehen, dass wir bei Tieren von ‚Produktion‘ sprechen. Tiere sind ebenso Geschöpfe wie wir Menschen. Sorge bereitet ihm ferner, dass offensichtlich mit einer bewussteren Ernährung und einem verminderten Schweinefleischkonsum, nun Schweinefleisch noch billiger wird und z.T. bei einer Mindestabnahmemenge gratis Fleisch obendrauf mitgegeben wird. Das ist der falsche Weg und wendet keine Tier-Not so Superintendent Bálint.
Erntedankgottesdienste im Kirchenkreis (Auswahl):
Familiengottesdienst zu Erntedank am 29. September um 9.30 Uhr in Bad Frankenhausen, Familiengottesdienst um 11 Uhr in Berka, um 13.30 Uhr in Freienbessingen und 14 Uhr in Göllingen, Wolferschwenda und Großmehlra (hier mit Gospelchor). 15 Uhr wird in Udersleben gefeiert, 16 Uhr in Obermehler und um 17 Uhr gibt es in Hachelbich ein Kinderkonzert sowie in Jechaburg und Oberspier Erntedankgottesdienste.
Am 06. Oktober finden u.a. um 9 Uhr in Hachelbich, 9.30 Uhr in Oldisleben (mit Kirchen- und Posaunenchor), in Sondershausen (Trinitatis mit Kirchenkaffee) und in Hohenebra, um 10 Uhr u.a. in Trebra, Westgreußen, Holzengel, Greußen, Otterstedt, Bliederstedt und Esperstedt statt, um 10.30 Uhr in Keula und Schlotheim, um 13.30 Uhr in Allmenhausen, um 14 Uhr in Bendeleben, Ringleben und Mehrstedt, sowie um 15 Uhr in Ichstedt und 17 Uhr in Seehausen statt.
Selbst am 13. Oktober gibt es noch Erntedankgottesdienste, was an der Vielzahl von Kirchengemeinden im Zuständigkeitsbereich eines Pfarrers liegt. So finden in Rockensußra und Marolterode um 13.30 Uhr und in 16 Uhr in Holzsußra Erntedankgottesdienste statt.
Hintergrund:
Erntefeste gibt es seit der Antike. In der christlichen Kirche werden sie seit dem 3. Jahrhundert gefeiert. Allerdings gab es wegen der verschiedenen Erntezeiten in den Klimaregionen lange Zeit keinen einheitlichen Termin. Seit dem 16. Jahrhundert wird Erntedank in den evangelischen Gemeinden am Michaelistag am 29. September oder an einem benachbarten Sonntag begangen.
1773 wurde in Preußen das Erntedankfest offiziell eingeführt und auf den Sonntag nach Michaelis festgelegt. Dieser Termin wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland beibehalten, mitunter wählen Gemeinden aber auch benachbarte Sonntage aus.
Im Mittelpunkt des Erntedankfestes steht der gemeinsame Gottesdienst mit der Präsentation einer Auswahl von landwirtschaftlichen Produkten im Altarraum. Sie sollen daran erinnern, welche Vielfalt an Nahrungsmitteln es gibt, und dass die Früchte nicht selbstverständlich existieren, sondern Teil göttlicher Schöpfung sind.
