Do, 19:54 Uhr
03.10.2019
Thüringer HC
Arbeitssieg gegen die Handball Luchse
Der Thüringer HC gewann sein erstes Spiel um den DHB-Pokal beim Zweitligisten Handball Luchse Buchholz 08-Rosengarten mit 32:27 (17:18). So deutlich wie das Ergebnis am Ende auf der Anzeigetafel stand, war der Spielverlauf für den Titelverteidiger auf keinen Fall...
Der Thüringer HC tat sich vor allem in der ersten Halbzeit schwer und kam mit der offensiven Abwehr und dem schnellen Angriffsspiel der Luchse nicht zurecht. Beste Werferinnen waren Iveta Koresova mit 9/4 Toren für den THC. Bei den Luchsen waren Johanna Heldmann und Sarah Lamp mit je sechs Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.
Die Gastgeberinnen begannen und Sarah Lamp brachte ihre Mannschaft in Führung. Jovana Sazdovska antwortete für den THC und traf nach zwei Minuten zum 1:1. Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie und suchten ihre Abwehrreihen zu organisieren. Sarah Lamp traf in der sechsten Minute zum 4:3 und Alicia Stolle glich wenige Sekunden später wieder aus. Nach knapp 10 Minuten im Spiel konnte sich keine der Kontrahenten absetzen und nur die Torfrauen zeigten, dass sie bereits voll im Spiel angekommen waren. Bereits in der 13. Minuten zog Herbert Müller die Konsequenzen und legte, beim Stand von 6:5, seine erste grüne Karte, um seiner Mannschaft neue Anweisungen zu geben. Die eingewechselte Johanna Heldmann netzte zwei Minuten später zum 8:7 ein und Meike Schmelzer netzte im Gegenangriff zum Ausgleich.
Marielle Vogel stellte in nach 17 gespielten Minuten, den ersten zwei Tore Vorsprung (10:8) her. Die Damen aus der Nordheide ließen nicht nach und legten so immer wieder vor, der DHB-Pokalsieger der letzten Saison musste ausgleichen, schaffte es lange nicht, selbst in Führung zu gehen. Erst nach dem Ausgleichstreffer zum 10:10 durch Mikaela Mässing in der 19. Spielminute und dem Tor durch Almudena Rodriguez kam es zur ersten THC-Führung. Ann-Cathrin Giegerich parierte mehrere Würfe der Gastgeberinnen und hielt ihre Mannschaft damit in Führung. Lange konnten die Thüringerinnen den Vorsprung nicht verteidigen. Der Zweitligist ging mit 13:12 erneut in Führung und verteidigte diese bis zur Halbzeit. Keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Gingen die Luchse in Front, glich der Thüringer HC aus, ohne das Spiel drehen zu können. Marleen Kadenbach setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit, mit einer 18:17 Führung ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit setzten sich Meike Schmelzer und Ina Großmann durch und brachten die Gäste mit 19:18 in Führung. Vier Minuten waren gespielt, da musste Alicia Stolle für zwei Minuten auf die Bank und Kim Berndt verwandelte von der Strafwurflinie zur erneuten Führung - 20:19. Die Gäste aus Thüringen taten sich nach wie vor schwer gegen die gut auf den Erstligisten eingestellten Norddeutschen. Wieder wechselte die Führung, nachdem Alexandra Mazzucco und Meike Schmelzer ihre Angriffe erfolgreich abschlossen - 21:23 (40. Minute). Der amtierende Pokalsieger agierte weiterhin zu passiv in der Abwehr und konnte die gegnerischen Rückraumschützinnen kaum unter Kontrolle bringen. Mitte der zweiten Spielhälfte führte der Thüringer HC mit 24:26. Iveta Koresova netzte einen weiteren Strafwurf ein und Alicia Stolle traf in das leere Tor der Handball Luchse. Erstmals baute der THC eine vier Toreführung zum 24:28, aus.
Doch damit baute sich noch immer nicht die nötige Sicherheit auf. Johanna Heldmann brachte die Frauen aus der Nordheide auf 26:28 heran, da waren nur noch neun Minuten zu spielen. Weitere zwei Minuten später nahm Herbert Müller ein weiteres Team Timeout und schwor seine Mannschaft auf die Schlussphase ein. Wie sich zeigte mit Erfolg, fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Iveta Koresova endlich wieder der Zweitore-Vorsprung und Emily Bölk erhöhte, mit einem wuchtigen Wurf aus dem Rückraum auf drei Tore. Den HL Buchholz 08-Rosengarten schienen nun doch die Kräfte zu verlassen, die dieses intensive Spiel von ihnen abforderte. Iveta Koresova erhöhte mit ihrem Strafwurf zum Endstand von 32:27 aus Sicht des THC und qualifiziert sich für die 3. Runde um den DHB-Pokal.
Andreas Hofmann/Bernd Hohnstein
Autor: redDer Thüringer HC tat sich vor allem in der ersten Halbzeit schwer und kam mit der offensiven Abwehr und dem schnellen Angriffsspiel der Luchse nicht zurecht. Beste Werferinnen waren Iveta Koresova mit 9/4 Toren für den THC. Bei den Luchsen waren Johanna Heldmann und Sarah Lamp mit je sechs Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.
Die Gastgeberinnen begannen und Sarah Lamp brachte ihre Mannschaft in Führung. Jovana Sazdovska antwortete für den THC und traf nach zwei Minuten zum 1:1. Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie und suchten ihre Abwehrreihen zu organisieren. Sarah Lamp traf in der sechsten Minute zum 4:3 und Alicia Stolle glich wenige Sekunden später wieder aus. Nach knapp 10 Minuten im Spiel konnte sich keine der Kontrahenten absetzen und nur die Torfrauen zeigten, dass sie bereits voll im Spiel angekommen waren. Bereits in der 13. Minuten zog Herbert Müller die Konsequenzen und legte, beim Stand von 6:5, seine erste grüne Karte, um seiner Mannschaft neue Anweisungen zu geben. Die eingewechselte Johanna Heldmann netzte zwei Minuten später zum 8:7 ein und Meike Schmelzer netzte im Gegenangriff zum Ausgleich.
Marielle Vogel stellte in nach 17 gespielten Minuten, den ersten zwei Tore Vorsprung (10:8) her. Die Damen aus der Nordheide ließen nicht nach und legten so immer wieder vor, der DHB-Pokalsieger der letzten Saison musste ausgleichen, schaffte es lange nicht, selbst in Führung zu gehen. Erst nach dem Ausgleichstreffer zum 10:10 durch Mikaela Mässing in der 19. Spielminute und dem Tor durch Almudena Rodriguez kam es zur ersten THC-Führung. Ann-Cathrin Giegerich parierte mehrere Würfe der Gastgeberinnen und hielt ihre Mannschaft damit in Führung. Lange konnten die Thüringerinnen den Vorsprung nicht verteidigen. Der Zweitligist ging mit 13:12 erneut in Führung und verteidigte diese bis zur Halbzeit. Keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Gingen die Luchse in Front, glich der Thüringer HC aus, ohne das Spiel drehen zu können. Marleen Kadenbach setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit, mit einer 18:17 Führung ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit setzten sich Meike Schmelzer und Ina Großmann durch und brachten die Gäste mit 19:18 in Führung. Vier Minuten waren gespielt, da musste Alicia Stolle für zwei Minuten auf die Bank und Kim Berndt verwandelte von der Strafwurflinie zur erneuten Führung - 20:19. Die Gäste aus Thüringen taten sich nach wie vor schwer gegen die gut auf den Erstligisten eingestellten Norddeutschen. Wieder wechselte die Führung, nachdem Alexandra Mazzucco und Meike Schmelzer ihre Angriffe erfolgreich abschlossen - 21:23 (40. Minute). Der amtierende Pokalsieger agierte weiterhin zu passiv in der Abwehr und konnte die gegnerischen Rückraumschützinnen kaum unter Kontrolle bringen. Mitte der zweiten Spielhälfte führte der Thüringer HC mit 24:26. Iveta Koresova netzte einen weiteren Strafwurf ein und Alicia Stolle traf in das leere Tor der Handball Luchse. Erstmals baute der THC eine vier Toreführung zum 24:28, aus.
Doch damit baute sich noch immer nicht die nötige Sicherheit auf. Johanna Heldmann brachte die Frauen aus der Nordheide auf 26:28 heran, da waren nur noch neun Minuten zu spielen. Weitere zwei Minuten später nahm Herbert Müller ein weiteres Team Timeout und schwor seine Mannschaft auf die Schlussphase ein. Wie sich zeigte mit Erfolg, fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Iveta Koresova endlich wieder der Zweitore-Vorsprung und Emily Bölk erhöhte, mit einem wuchtigen Wurf aus dem Rückraum auf drei Tore. Den HL Buchholz 08-Rosengarten schienen nun doch die Kräfte zu verlassen, die dieses intensive Spiel von ihnen abforderte. Iveta Koresova erhöhte mit ihrem Strafwurf zum Endstand von 32:27 aus Sicht des THC und qualifiziert sich für die 3. Runde um den DHB-Pokal.
Andreas Hofmann/Bernd Hohnstein
