Di, 11:51 Uhr
15.10.2019
Türinger Landesamt für Statistik
Anstieg der Hilfen zur Erziehung im Jahr 2018
Im Jahr 2018 wurden in Thüringen 24 555 Hilfen zur Erziehung und 1 742 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist das gegenüber dem Jahr 2017 ein Anstieg um 1,3 Prozent bei den Hilfen zur Erziehung und um 20,1 Prozent bei den Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen.
Von den insgesamt 26 297 geleisteten Hilfen wurden 13 602 Hilfen (51,7 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 48,3 Prozent bzw. 12 695 Hilfen über den 31.12.2018 hinaus andauerten.
Mit einem Anteil von 50,8 Prozent bzw. einer Anzahl von 13 348 Hilfen wurden im Jahr 2018 am häu- figsten Erziehungsberatungen geleistet. 3 838 Fälle (14,6 Prozent) entfielen auf die Hilfeform der Heimerziehung bzw. einer sonstigen betreuten Wohnform, 2 082 Hilfen (7,9 Prozent) auf die Vollzeitpflege. Des Weiteren erfolgte in 1 837 Fällen (7,0 Prozent) die Hilfe in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.
Fast die Hälfte der jungen Menschen, für die eine Hilfe zur Erziehung gewährt wurde (44,5 Prozent bzw. 10 930 Fälle), lebte bei einem alleinerziehenden Elternteil. Mehr als jeder zweite dieser Alleinerziehenden (53,9 Prozent bzw. 5 890 Fälle) bezog Transferleistungen.
Insgesamt wurde 27 582 jungen Menschen Hilfe zur Erziehung gewährt. Das entsprach einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent. 7 154 Kinder bzw. 25,9 Prozent waren noch keine 6 Jahre alt. Weitere 9926 Kinder bzw. 36,0 Prozent waren im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, 8 339 Kinder und Jugendliche bzw. 30,2 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und 2 163 bzw. 7,8 Prozent waren junge Volljährige. Bei 3 386 Kindern war mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft.
Autor: redVon den insgesamt 26 297 geleisteten Hilfen wurden 13 602 Hilfen (51,7 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 48,3 Prozent bzw. 12 695 Hilfen über den 31.12.2018 hinaus andauerten.
Mit einem Anteil von 50,8 Prozent bzw. einer Anzahl von 13 348 Hilfen wurden im Jahr 2018 am häu- figsten Erziehungsberatungen geleistet. 3 838 Fälle (14,6 Prozent) entfielen auf die Hilfeform der Heimerziehung bzw. einer sonstigen betreuten Wohnform, 2 082 Hilfen (7,9 Prozent) auf die Vollzeitpflege. Des Weiteren erfolgte in 1 837 Fällen (7,0 Prozent) die Hilfe in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.
Fast die Hälfte der jungen Menschen, für die eine Hilfe zur Erziehung gewährt wurde (44,5 Prozent bzw. 10 930 Fälle), lebte bei einem alleinerziehenden Elternteil. Mehr als jeder zweite dieser Alleinerziehenden (53,9 Prozent bzw. 5 890 Fälle) bezog Transferleistungen.
Insgesamt wurde 27 582 jungen Menschen Hilfe zur Erziehung gewährt. Das entsprach einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent. 7 154 Kinder bzw. 25,9 Prozent waren noch keine 6 Jahre alt. Weitere 9926 Kinder bzw. 36,0 Prozent waren im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, 8 339 Kinder und Jugendliche bzw. 30,2 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und 2 163 bzw. 7,8 Prozent waren junge Volljährige. Bei 3 386 Kindern war mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft.
