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Mi, 08:19 Uhr
16.10.2019
kn-Forum

Stationäre Blitzer B4 zwischen Sondershausen und Oberspier

Wer kennt die Stelle nicht? An 2 Positionen auf dem Teilstück der B4 zwischen Sondershausen und Oberspier befinden sich „Radarkästen“, die schon seit vielen vielen Jahren dort aufgebaut sind. Dazu ein Leserbrief...

Für die Einwohner der Region ist es nicht mal mehr ein offenes Geheimnis, dass diese dort seit Jahren vollkommen funktionslos vor sich hin vegetieren.


Diese Kästen sind in meinen Augen manchmal das Problem. Regelmäßig bremsen Autofahrer mit auswärtigen Kennzeichen ein ums andere Mal an der Stelle, an der eigentlich 100 km/h erlaubt sind, aus Unsicherheit und Angst geblitzt zu werden derart abrupt und energisch ab, dass nicht nur ich knapp Auffahrunfällen entgangen bin.

Sicher haben viele Autofahrer an dieser Stelle ähnliche Erfahrungen gemacht. Mit der Begradigung des Teilstücks vor langer Zeit ist auch die Gefahrenstelle sehr stark abgeschwächt worden und trotzdem stehen die Kästen noch dort und sorgen für mehr Gefahrenpotential, als sie beseitigen. Grund genug, sich von Seiten des Straßenbaulastträgers bzw. der zuständigen Stelle mal Gedanken zu machen, ob diese verkehrsgefährdenden Attrappen nicht nach so vielen Jahren mal abgebaut werden sollten, bevor der nächste Ortsunkundige wieder „in die Eisen geht“ und tatsächlich mal jemand „hinten drauf sitzt“.


Stefan Schard
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

16.10.2019, 12.15 Uhr
Rene Fischer | Problem seit vielen Jahren bekannt
Seit vielen Jahren beschweren sich die Bewohner Oberspiers in ihrem Ortschftsrat und Stadtrat über dieses Problem immer ungehört und von der Verwaltung als nicht ihr Problem zur Seite geschoben.
Bin mal gespannt was ein Landtagskandidat bewirkt.

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16.10.2019, 13.53 Uhr
Kobold2 | Der Blitzer
als Sicherheitsrisiko.....
Da kann man auch den sofortigen Abbau sämtlicher Radaranlagen fordern. Ja so ist er der deutsche Autofahrer..... Schuld sind imme4 s7w anderen und wenn es einen Kiste am Stassenrand ist. Dann wirs hal i.d.R. mit 20km/h weniger vorbei gekrochen, denn es könnte ja da aich noch blitzten. Obwohl wissentlich 3km/h abgezogen werden und der Tacho eine Voreilung hat. Man kriecht auch lieber mit 65-70 durch unsere Autobahntunnel, anstatt den Tempomat auf die erlaubte, Geschwindigkeit zu setzen. In anderen Ländern ist dieses Phänomen nich so ausgeprägt, obwohl die Strafen die viel höher sind.
Ein paar Nachhilfestunden bei einer örtlichen Fahrschule wären hier mal besser angebracht , als meckern.
Von den LKW s wird immer gern die Einhaltung des Sicherheitsabstandes gefordert. Wo ist dieser denn, wenn hier von der Gefahr geschrieben wird? Gilt wohl immer nur für andere?!
Mit ein bischen Kombinationsgabe, kann man sich auch ausrechnen, was passiert, wenn man Fahrzeug mit fremden Kennzeichen vor sich hat und ist , in dem Fall, noch aufmerksamer

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16.10.2019, 14.52 Uhr
JoSiMa | Argument Sicherheitsabstand
Für den Sicherheitsabstand gilt die Faustformel: Halber Tacho.
Viel Spaß beim Versuch, diesen bei 100km einzuhalten!
Ich finde auch, dass diese potenzielle Unfallgefahr bereinigt gehört. Alternativ könnte man nach all den vorgelagerten, unterschiedlich tempolimitierten Verkehrsschildern nach der Kurve eines mit der Richtgeschwindigkeit 100 aufstellen (Scherz!)

Ich denke, dass ein Verwaltungschef mit einer solchen Vita, wie sie kürzlich in meinem Briefkasten lag, schon einen ganz guten Überblick hat und sein Urteilsvermögen und Sachverstand nicht infrage gestellt werden muss. Außerdem bleibt jede öffentliche auch immer noch eine Privatperson mit ureigenen Interessen. Das muss man jetzt auch nicht an einer Sicherheitsabstandsempfehlung TAT-sächlich nachmessen.

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16.10.2019, 15.18 Uhr
Frank1966 | Boah, Kobold2
Was für eine zusammen gewürfelte Ansammlung von Aussagen, zu einem konkreten Anliegen.
Ich habe an dieser Stelle schon mehrere Bremsmanöver erlebt, wo ortsunkundige von Tempo 100 auf Tempo 50 abbremsten. Trotz Sicherheitsabstand und Blick auf das auswärtige Kennzeichen, jedesmal ein Schreckmoment.

Ich verstehe auch nicht, das Sie hier das Befahren eines Tunnels bzw. die LKW's anführen. Dies hat überhaupt nichts mit dem Leserbrief zu tun.

Diese Anlage, war meines Wissens, ein Versuch der TU Dresden. Nach Beendigung der Messdatenerhebung auf die Unfallstatistik in diesem Bereich, ist die Anlage stillgelegt und dennoch wie beschrieben, ein unnötiger Gefahrenpunkt. Zumal auf einem weiteren Schild auf die Radarkontrolle hingewiesen wird und ortsunkundige Verkehrsteilnehmer darauf reagieren.
Also wenn Sie einen Kommentar, nur um am Thema vorbeizuschreiben, abgeben wollten, so ist Ihnen das gelungen.

Sollte es dennoch nicht gelingen, die Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen, so wäre zumindest ein Hinweis auf die erlaubte Geschwindigkeit, für ortsunkundige von Vorteil. Das sollte doch möglich sein.

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16.10.2019, 16.30 Uhr
tannhäuser | Klasse...
...der Bürger Stefan Schard mal nicht als Wahlkämpfer.

Ein Plädoyer für Verkehrsteilnehmer, die von auswärts kommen und sich deshalb nicht an Mindestabstand und Höchstgeschwindigkeit halten müssen?

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16.10.2019, 22.15 Uhr
Kobold2 | Ich habe es doch schon geschrieben
Selbsteinsicht ist nicht jedem gegeben und verstanden hat mein Kommentar auch n8ch5 jeder. Gut, kann ich nicht verlangen....
Der Hinweis auf die Geschwindigkeit fehlt... Oh je , das zeigt es deutlich, wie aufmerksam es in manchen Autos zugeht.
Von Oberspier kommend ein 50km/ h in der Doppelkurve erlaubt nach der Kurve steht das Aufhebungszeichen, ca. 200m weiter der Blitzer und da brsuchen sir noch mal eine Honweis, w8e schnell man außerorts fahren darf? Aus Sdh kommend, sind die zulässigen 40km/h nach dem Bahnübergang aufgehoben. Bis zum Blitzer sind es max 1km ! Gleiches Spiel.
Da mit dem Tunnel haben sie auch nicht verstanden! Wenn man die vorgeschriebene Geschwindigkeit fährt, hat man nichts zu befürchten, wenn sie dafür alle paar Meter eine neuen Hinweis brauchen, sind nicht die anderne Schuld . Viele deutsche Autofahrer neigen leider zu Vollbremsungen oder vorbeischleichen an Blitzern, oder Mautsäulen( das ist das Blaue Ding vor Oberspier) weil sie einfach nicht bei der Sache sind. Autofahren ist auch Arbeit, bei der man sich konzentrieren sollte, sonst kommen die Fehler.
Es gibt deshalb auch Leute, die man dafür bezahlt.

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16.10.2019, 23.13 Uhr
deepstate | Ach Kobold,
schaut man sich das Spiel hier schon eine Weile an, dann kommt man nicht umhin festzustellen, dass hierbei nur um eines geht: ums dagegen sein.

Der Vorschlag ist vernünftig und lange überfällig.

Früher hab ich die teilweise sehr klugen Kommentare hier mal gerne gelesen. Heute lese ich nur noch neumalkluges Geplänkel und ganz viel Gejammer. Macht's doch einfach alle besser wenn ihr es eh schon besser wisst.

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17.10.2019, 00.12 Uhr
Frank1966 | Herzlichen Glückwunsch Konold2
Sie scheinen ja wirklich der Eine zu sein, der den vollen Überblick, über alle ca. 20 Mio. Verkehrsschilder auf deutschen Straßen hat. Und sollten Sie dummerweise doch schon mal etwas für einen Verstoß bezahlt haben sollten, waren mit Sicherheit die Anderen Schuld. Ist schon komisch, das Sie der vorsichtige Tunnelschleicher stört.
Ich benötige an dieser Stelle auch kein weiteres Hinweisschild für mich, es ging mir lediglich um ortsunkundige Verkehrsteilnehmer. Kurioserweise passieren die Bremsmanöver auch nur in Richtung Oberspier. Vielleicht so erklärbar, das der Hinweis auf eine Radarkontrolle, nach passieren der ersten Stelle, als erledigt wahrgenommen wird und der zweite Blitzer den Fahrer ins Grübeln bringt. Auch ich habe nicht den Anspruch, das jeder das Gelesene versteht. Es überfordert einen halt manchmal, das Leben.

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17.10.2019, 09.43 Uhr
Kobold2 | Mit der Überforderung
bin ich ganz bei ihnen. Aber es ist unsinnig von einer kompletten Übersicht der Beschilderung auszugehen, denn diese verändert sich.
Es genügt voll und ganz, aus den Auto zu schauen. Die Kästen sind bei Tag, weithin sichtbar und die meisten Navis blenden einem sie zulässige Höchstgeschwindigkeit auch noch ein. Wenn es dann noch zu Überraschungen kommt, klappt es wohl mit dem vorrausschauenden fahren nicht so recht? Das Argument, mit dem nicht einzuhaltenden Sicherheitabstand, ist ebensowenig nachvollziehbar?
Das Verhalten an solchen Anlagen ist leider immer gleich, egal, ob die Anlagen aktiv sind , oder nicht. Deshalb ein Sicherheitsrisiko daraus zu machen, ist eine Farce und im gegeben Fall, auch noch billiges Wahlkampfgeplänkel.
Das die Anlagen dort unsinnig rumstehen, ist eine andere Baustelle, die man natürlich mal abarbeiten sollte. Das nimmt man ja nicht mal mehr für eine Kirmeszeitung .
Ihr Unverständnis für meine Tunnelkritik, zeigt mir, das ihnen die Situation der hinterher fahrenden, incl. der teils daraus entstehenden, Situationen nicht bewußt, oder egal ist. Was sie, als vorsichtigen Tunnelschleicher bezeichnen, ist schlicht und einfach Unfähigkeit und Gedankenlosigkeit, genau wie an der B4. Wenn man beim durchfahren permanent überholt wird und sich die Autos hinter einem schon fast stapeln, kann man sich auch mal Gedanken machen, ob noch alles richtig läuft?
Nicht nur aus meiner Erfahrung, möcht ich hier anmerken, das ein vernünftiges durchfahren unserer Tunnel, im niedrigen einstelligen Prozent bereich liegt, egal, zu welcher Zeit, nicht mal mitternachts. An meine letzte vernünftige Fahrt kann ich mich grad nicht erinnern, das ist keine Übertreibung, sondern traurige Realität. Wo ist das Problem, den Tempomat entsprechend einzustellen und da durch zufahren!?

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