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Di, 00:04 Uhr
22.10.2019
Kommunalpolitiker äußern sich

Schard aber Herzlich

Seit ca. 2 Jahren erscheinen unter dem Titel "SCHARD ABER HERZLICH" regelmäßig Zeitungskolumnen zu aktuellen Ereignissen, Themen, gesellschaftlichen Fragen usw. von Stefan Schard. Auf vielfache Nachfrage der Leser veröffentlicht kn in der kommenden Zeit eine Auswahl der Texte der vergangenen Monate aus dieser beliebten Reihe. Heute Teil 15 mit dem Titel "Der Zugang in die neue Welt"...

Der Zugang in die neue Welt

Ja, das Gefühl trügt nicht. Unsere Welt und unser Alltag ist schnelllebiger und zuweilen viel hektischer als früher. Eine Ursache liegt in der Verbreitung des Internet, der immer währenden Erreichbarkeit und den vielen Megabytes an Daten, die jeden Tag über das „world wide web“ verschickt werden. So sehr hat das Internet in unsere Arbeit und unseren privaten Alltag Einzug gehalten, das vieles bei einem Zusammenbruch des Internet zum Stehen kommen würde.


Es muss uns nun wirklich nicht gefallen, dass der Blick gerade vieler junger Leute in scheinbar jeder freien Sekunde zuerst auf das Handy fällt, um nicht irgendeine wichtige oder auch unwichtige Nachricht zu verpassen. Der kleine Bildschirm ist zum ständigen Begleiter geworden und der ein oder andere verfällt geradezu in Hysterie, wenn das „Ding“ mal nicht dabei ist. Sogar beim Autofahren oder dem Überqueren der Straße - manch einer kann seinen Blick kaum davon lösen.

Dieses und so einige Betrügereien sowie kriminelle Inhalte sind die Schattenseiten des Internet. Natürlich gibt es auf der anderen Seite auch Vorteile. Ganze neue Industriezweige und Arbeitsplätze sind durch die digitale Welt entstanden. Und Deutschland muss aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Die Bedeutung ist zwischenzeitlich für Unternehmen aber auch uns Einwohner gleichzusetzen mit bspw. der Versorgung mit Strom. Ohne läuft einfach nichts mehr.

Während im internationalen Vergleich andere Länder beim Ausbau die Nase vorn haben gibt es in Deutschland von Region zu Region massive Unterschiede. Gerade bei uns in Thüringen und insbesondere im ländlichen Raum existieren noch viel zu viele Stellen, bei denen man getrost von einer „Nichtversorgung“ sprechen kann. Dies hat mit gleichwertigen Lebensverhältnissen und vergleichbaren Chancen nun wirklich gar nichts zu tun.

Für die Ansiedlung und die Arbeit von Unternehmen sowie die Frage der Attraktivität des Wohnstandorts muss die schnelle Datenverbindung schnellstmöglich her. Es ist überhaupt nicht zu akzeptieren, wenn die ländlichen Regionen weiter benachteiligt werden In Sachen Infrastruktur, Versorgung und allen möglichen Angeboten kämpfen wir hier außerhalb der großen Zentren schon immer um eine Gleichbehandlung. Deshalb ist es nur gerechtfertigt, wenn die kleinen Städte und Dörfer nicht weiter hinter den Großen zurückstecken müssen.
Wir sind hier auf dem Land so einiges, aber keine Bürger zweiter Klasse.
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