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Mi, 00:19 Uhr
06.11.2019
Neues aus Sondershausen

Neues Dach für Residenzbahnhof

Wird der Sondershäuser Hauptbahnhof zur Kostenfalle für die Stadt? Im Hauptausschuss der Stadt Sondershausen ging es heute um einen Beschluss über eine außerplanmäßige Ausgabe im Vermögenshaushalt 2019…

Das neue notwendige Dach für den Residenzbahnhof Sondershausen wird der Stadt 126.509,50 Euro kosten. Die Mittel dazu wurden gestern im Hauptausschuss einstimmig freigegeben, aber mit einer Einschränkung. Nur wenn die beantragten Landeszuweisungen wirklich genehmigt werden, soll die Maßnahme umgesetzt werden.

Aus der Begründung von Bürgermeister Steffen Grimm (pl):

Der Residenzbahnhof in Sondershausen ist ein Einzeldenkmal. Im Dezember 2018 wurde ein Verpflichtungsrahmen durch das Landesverwaltungsamt in Höhe von 70.000,00 Euro (Ausgabe) zugeteilt. Für die Neueindeckung des Daches sind konkret durch Ortsbegehung mit einer Dachdecker- und Gerüstbaufirma die Gesamtausgaben einschließlich Planer von 126.509,50 Euro beziffert worden.

Insbesondere stellen die Gerüstbauarbeiten eine erhöhte Anforderung dar, da die Lastabfangung mittels Stahlgitterträger auf der
Bahnsteigüberdachung bei laufenden Bahnverkehr durchgeführt werden muss. Ein Bewilligungsantrag soll noch dieses Jahr gestellt werden.

Die o.g. mehr benötigten Mittel sollen von der HH-Stelle 6150.012.9500 Schlosspark Wegebau im Park anteilig entnommen werden. Diese Haushaltsstelle wird nicht in voller Höhe in Anspruch genommen, da durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ein Vergabe-Verordnungs- Verfahren durchgeführt werden muss und dadurch eine vertragliche Vereinbarung erst in 2020 möglich sein wird.


Tobias Schneegans (VS) befürchtet, wenn wir nicht aufpassen könnte uns das „Geschenk“ Bahnhof (kam nur 9.000 Euro) finanziell auf die Füße fallen und zur Kostenfalle werden.

Problem wird allerdings sein, wenn die Landeszuweisungen nicht kommen, das wurde nicht diskutiert, wie gut ist das Dach noch?
Wenn da etwas undicht am Dach wird, kann der gesamte Baukörper geschädigt werden.
Autor: khh

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Kommentare
sputnik
06.11.2019, 09:13 Uhr
Dach Bahnhof schon seit Jahrzehnten undicht
Dach undicht werden Das ich nicht lache. Bekannte haben im 1. OG des Bahnhofes etliche Jahre gewohnt. Bereits damals musste man Eimer, Maurerkübel, Wannen unter der gesamten Dachfläche verteilt werden, damit das Wasser nicht durch die Decken und im Treppenhaus lief (auch ehelamige Toiletten-Abstellkammern auf der halben Treppe). Die auf dem Dachboden gelagerten Bahndokumente in den Dachkammern werden die feuichtigkeit auch gierig aufgesaugt haben und weiter gegeben haben. War das Dachgeschoss zuDDR-Zeiten noch effektiv von der Bahn und den Mitarbeitern genutzt worden, so stand es doch nun schon länger Zeit leer aber diverse Hinterlassenschaften legen Zeugnis ab.
Schon damals hat die Bahn und der ausgegliederte EIgentümer nichts gemacht. Als die Bekannten dann auszogen wohnte erst einmal keiner mehr im 1. OG in diesem Bereich (als Privatperson). Ob sich dann jemand um die Auffangbehältnisse gekümmert und die auch je nach Regenfall- und Wassereinbruchstärke jemals geleert und dort wieder platziert hat? Bei Starkregen war das teils mehrmals am Tag notwendig, so stark war der Wassereinfall.
Der so über die Jahre entstandene Schaden am Dach und auch auf dem Dachboden und darunter dürfte vielleicht imenser ausfallen als man auf den ersten Blick sieht oder gesehen hat. Wie sagt doch der Volksmund: "Steter Tropfen höhlt den Stein." Die Ritzen zwischen den Boden-Dielen sind ja auch groß genug, so dass Wasser durchlaufen kann.
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