Di, 11:26 Uhr
19.11.2019
Meldungen aus dem evangelischen Kirchenkreis
Hamburg ist begeistert von Bad Frankenhausen
Es ist eine bekannte Tatsche, dass sich größere Chöre aus den unterschiedlichsten Gründen ab und an auf Reisen begeben – sei es als Chorausflug oder als Einladung von einem Konzertveranstaltet. Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Bad Frankenhausen kam in diesem Jahr zu solch einem freundlichen Angebot, wie kn erfahren hat...
Es ist leider nicht bekannt, weshalb sich die Kantorei der Kirchgemeinde Hamburg – Groß Flottbek gerade unsere Gegend ausgesucht hat. Doch das ist wohl nicht so wichtig.
Wichtig ist, dass die etwa 50 Mitglieder der Reisegruppe nicht nur ein Konzert in der Unterkirche gaben, sonder auch das Panorama besichtigten (man lobte sehr die Erläuterungen zum Bild!) und das Kyffhäuserdenkmal erkundeten. Bessere Multiplikatoren für unsere Stadt und Region konnte man sich nicht wünschen!
Groß Flottbek liegt im Westen Hamburgs. Zum Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens in diesem Stadtteil Hamburgs gehört die kirchenmusikalische Arbeit. Die Kantorei an dieser Kirche wurde im Herbst 1949 gegründet worden. Die wichtigsten Aufgaben der Kantorei sind die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste mit a cappella Musik, der Aufführung von mindestens einem a cappella Konzert im Jahr und vor allem die etwa 2 - 3 Aufführungen pro Jahr der großen Oratorien protestantischer und katholischer Chormusik. Die Kantorin, Kirchenmusikdirektorin Astrid Grille, hat hier ein umfangreiches und viel beachtetes Angebot an kirchenmusikalischen Aktivitäten entwickelt.
Fast alle zwei Jahre präsentiert sich die Kantorei im Rahmen von Gastspielreisen einem nationalen und internationalen Publikum. Es geht ihr dabei nicht nur um Besuche in anderen Städten und Ländern, sondern hauptsächlich auch um den Austausch mit Chören und den Menschen in den besuchten Orten. Als Beispiel sollen hier einige Chorreisen erwähnt werden: Spanien (Barcelona) 1987, DDR (Leipzig, Dresden) 1989, Österreich (Wien) 1991, Litauen ( Vilnius) 1994, Erfurt 1998, Polen (Krakau) 1999, Russland (St. Petersburg) 2004, Israel (Jerusalem, Bethlehem) 2006, Rumänien (Siebenbürgen, Sibiu) 2008, Tschechien (Marienbad, Prag) 2012, USA 2015 (Washington, Baltimore, Philadelphia, New York) 2015, Sachsen (Freiberg, Schneeberg, Oschatz, Eibenstock) 2017.
In diesem Jahr hat sich der Chor Nordthüringen ausgesucht. Am Reformationstag (nach Besuch von Panorama und Kyffhäuser) erwarteten die rund 90 Konzertbesucher ein hochkarätiges Konzert in der Unterkirche. Die Kompositionen reichten vom 16. Jahrhundert (Heinrich Schütz) über Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Charles Wood bis in die Gegenwart (Ola Gjeilo (*1978). Die A-cappella-Werke wurden vom Altarraum gesungen. Höhepunkt des Konzerts war das Magnifikat von Charles Wood (1866-1926) – ein Werk für zwei Chöre und Orgel – es war bewundernswert wie Kantorin Astrid Grille (neben dem Orgeltisch stehend) die beiden Chöre rechts und links neben der Orgel positioniert zusammen mit dem Organisten Prof. Dr. Hans Bäsler zu einem musikalischen Ganzen zusammenführte.
Prof. Bäsler zeigte sein Können als Solist mit Stücken von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Carl Armbruster – so hatte der Chor die Möglichkeit einer Stimmerholung. Die reichlich eingelegten Spenden kommen der weiteren kirchenmusikalischen Arbeit an der Unterkirche zu Gute, die Gäste verzichteten auf jeglichen Unkostenbeitrag. Im Gespräch äußerten sich die Gäste über die gute Resonanz der Konzertbesucher, haben sie doch auch schon vor sehr viel weniger Zuhörer gesungen.
Text und Fotos: Peter Zimmer
Bad Frankenhausen
Autor: khhEs ist leider nicht bekannt, weshalb sich die Kantorei der Kirchgemeinde Hamburg – Groß Flottbek gerade unsere Gegend ausgesucht hat. Doch das ist wohl nicht so wichtig.
Wichtig ist, dass die etwa 50 Mitglieder der Reisegruppe nicht nur ein Konzert in der Unterkirche gaben, sonder auch das Panorama besichtigten (man lobte sehr die Erläuterungen zum Bild!) und das Kyffhäuserdenkmal erkundeten. Bessere Multiplikatoren für unsere Stadt und Region konnte man sich nicht wünschen!
Groß Flottbek liegt im Westen Hamburgs. Zum Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens in diesem Stadtteil Hamburgs gehört die kirchenmusikalische Arbeit. Die Kantorei an dieser Kirche wurde im Herbst 1949 gegründet worden. Die wichtigsten Aufgaben der Kantorei sind die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste mit a cappella Musik, der Aufführung von mindestens einem a cappella Konzert im Jahr und vor allem die etwa 2 - 3 Aufführungen pro Jahr der großen Oratorien protestantischer und katholischer Chormusik. Die Kantorin, Kirchenmusikdirektorin Astrid Grille, hat hier ein umfangreiches und viel beachtetes Angebot an kirchenmusikalischen Aktivitäten entwickelt.
Fast alle zwei Jahre präsentiert sich die Kantorei im Rahmen von Gastspielreisen einem nationalen und internationalen Publikum. Es geht ihr dabei nicht nur um Besuche in anderen Städten und Ländern, sondern hauptsächlich auch um den Austausch mit Chören und den Menschen in den besuchten Orten. Als Beispiel sollen hier einige Chorreisen erwähnt werden: Spanien (Barcelona) 1987, DDR (Leipzig, Dresden) 1989, Österreich (Wien) 1991, Litauen ( Vilnius) 1994, Erfurt 1998, Polen (Krakau) 1999, Russland (St. Petersburg) 2004, Israel (Jerusalem, Bethlehem) 2006, Rumänien (Siebenbürgen, Sibiu) 2008, Tschechien (Marienbad, Prag) 2012, USA 2015 (Washington, Baltimore, Philadelphia, New York) 2015, Sachsen (Freiberg, Schneeberg, Oschatz, Eibenstock) 2017.
In diesem Jahr hat sich der Chor Nordthüringen ausgesucht. Am Reformationstag (nach Besuch von Panorama und Kyffhäuser) erwarteten die rund 90 Konzertbesucher ein hochkarätiges Konzert in der Unterkirche. Die Kompositionen reichten vom 16. Jahrhundert (Heinrich Schütz) über Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Charles Wood bis in die Gegenwart (Ola Gjeilo (*1978). Die A-cappella-Werke wurden vom Altarraum gesungen. Höhepunkt des Konzerts war das Magnifikat von Charles Wood (1866-1926) – ein Werk für zwei Chöre und Orgel – es war bewundernswert wie Kantorin Astrid Grille (neben dem Orgeltisch stehend) die beiden Chöre rechts und links neben der Orgel positioniert zusammen mit dem Organisten Prof. Dr. Hans Bäsler zu einem musikalischen Ganzen zusammenführte.
Prof. Bäsler zeigte sein Können als Solist mit Stücken von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Carl Armbruster – so hatte der Chor die Möglichkeit einer Stimmerholung. Die reichlich eingelegten Spenden kommen der weiteren kirchenmusikalischen Arbeit an der Unterkirche zu Gute, die Gäste verzichteten auf jeglichen Unkostenbeitrag. Im Gespräch äußerten sich die Gäste über die gute Resonanz der Konzertbesucher, haben sie doch auch schon vor sehr viel weniger Zuhörer gesungen.
Text und Fotos: Peter Zimmer
Bad Frankenhausen


