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Mo, 12:30 Uhr
02.12.2019
Thüringer Landesamt für Statistik

Ilm-Kreis Umsatzspitzenreiter in Thüringen

Insgesamt erzielten die Thüringer Industriebetriebe in den ersten drei Quartalen 2019 einen Um- satz von 24,5 Milliarden Euro und somit eine Umsatzsteigerung von 417 Millionen Euro (+ 1,7 Prozent) zum entsprechenden Vorjahreszeitraum...



In neun Landkreisen und drei kreisfreien Städten Thüringens stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Industrieumsätze. Acht Kreise und drei kreisfreie Städte mussten Umsatzeinbußen hinnehmen.

Die Betriebe von zehn Landkreisen erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro. So verbuchte der Ilm-Kreis als Umsatzspitzenreiter einen Umsatz in Höhe von rund 2 518 Millionen Euro, gefolgt vom Wartburgkreis mit 2 091 Millionen Euro, dem Landkreis Gotha mit 2 028 Millionen Euro sowie dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 614 Millionen Euro Umsatz.
Den höchsten absoluten und relativen Umsatzzuwachs erzielte der Ilm-Kreis mit 361 Millionen Euro, das entspricht + 16,8 Prozent. Die Stadt Eisenach verbuchte mit - 135 Millionen Euro den höchsten absoluten Umsatzrückgang sowie auch den höchsten relativen Umsatzrückgang (- 9,9 Prozent).

Die Exportquote der Thüringer Industrie von 37,0 Prozent wurde von einer kreisfreien Stadt und fünf Landkreisen übertroffen. Die Stadt Jena wies hier mit 68,3 Prozent die höchste Exportquote aus.
Im Monatsdurchschnitt waren von Januar bis September 2019 in den Thüringer Industriebetrieben 149 Tausend Personen tätig.

In diesem Zeitraum gab es 1 386 Arbeitsplätze mehr als ein Jahr zuvor. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lag mit 456 zusätzlichen Arbeitsplätzen an der Spitze. Fünf Landkreise und vier kreisfreie Städte profitierten nicht von dem Plus an tätigen Personen. Die Stadt Eisenach verzeichnete mit - 396 Personen den höchsten absoluten Arbeitskräfterückgang und auch mit - 6,5 Prozent den höchsten relativen Arbeitskräfterückgang.
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