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Mi, 09:59 Uhr
11.12.2019
MobilfunkTarife für alle unter 28:

Oft komfortabel, aber teuer

Surfen oder streamen ohne Ende und das Ganze auch noch mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten: Ein Traum für viele, vor allem für Jüngere. Auf die zielen Mobilfunkanbieter mit speziellen Smartphone-Tarifen. Sie richten sich an alle unter 28 und sind für so manchen ein Tipp, stellt die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe (Januar 2020) fest...

Bild von Jan Vašek auf Pixabay

„Die Tarife für Leute unter 28 sind teils teurer als die von Billiganbietern“, so Projektleiter Thomas Grund, „aber einige bieten dafür auch hohe Surfgeschwindigkeiten und manche auch Zero-Rating“.

Das ist eine Innovation der Mobilfunkbranche: Wenn jemand Musik oder Videos von bestimmten Partnerfirmen streamt, Spiele spielt oder chattet, wird sein Datenverbrauch nicht auf das Monatsvolumen angerechnet. Praktisch zum Beispiel für Serienjunkies, Musikfans und Dauerchatter. Das Datenvolumen im Blick behalten sollten Kunden trotzdem: Das Öffnen von externen Links und Werbung wird vom monatlichen Datenvolumen abgezogen.

Finanztest hat Tarife verglichen, die eine Altersbeschränkung bis 28 haben, im LTE-Standard laufen, eine Telefonflat in alle deutschen Netze bieten sowie Datenvolumen in unterschiedlichen Höhen für das EU-weite Surfen. Die Kosten fallen ganz unterschiedlich aus. Von 10 Euro im Monat für 2 GB Datenvolumen bis hin zu einem Telekom-Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen für 74,95 Euro. Ein Tipp der Redaktion: Die Laufzeit im Auge behalten und rechtzeitig kündigen, bevor aus dem Junior-Tarif ein regulärer wird.

Der Test Mobilfunk findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/handytarife-junge-leute (kostenpflichtig).
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Kommentare

11.12.2019, 21.06 Uhr
Paul | Daten-Volumen
Das ist doch die größte Geldmaschine, Daten-Volumen. Wieso muß ich eigentlich danach bezahlen, wie oft ich das Internet nutze? das ist doch absoluter Schwachsinn. Das mobile Funknetz ist immer da, Tag und nacht. Ob ich es nutze oder nicht. In anderen Ländern ist das doch schon längst normal, ich bezahle pro Monat und kann das Internet so lange benutzen wie ich das will und kriege nicht irgendeinen völlig uninteressantes Datenvolumen vorgehalten. Eine Datenübertragung ist ständig vorhanden. Wie sonst sollte wohl das Internet funktionieren. Mit dem "Verbrauch von Datenvolumen wird nur Geld abgeschröpft ohne Ende Punkt aus !

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12.12.2019, 10.41 Uhr
RWE | Im ausland hast du auch veil weniger Funklöcher
Das ist meine Erfahrung. Egal ob in reichen Ländern wie Frankreich oder England oder im Riesengebirge in Polen.
Warum kann man SIM Karten, Telefonanbieter oder Gas-und Strom nicht EU weit kaufen?

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12.12.2019, 12.33 Uhr
Andreas Dittmar | Leistungen kosten eben Geld
@RWE bei den Laufzeitverträgen der Magenta-Mobile Tarife gelten die Konditionen EU-weit und auch in der Schweiz. Das betrifft sowohl die Telefonflat in alle Netze als auch das Datenvolumen. Zusätzlich kann man bei den Smartphonetarifen Multisim aktivieren und das Volumen mit mehreren Geräten versurfen oder LTE-Stick in die Fritzbox und den Festnetzanschluss abmelden. Braucht man mal etwas mehr Volumen, gibt es die unlimited-Option also 24h ohne Volumengrenze. Die Tarife sind zwar auf den ersten Blick teuer aber die Leistung dahinter für Leute, die viel von unterwegs machen akzeptabel. Youtube und andere Dienste werden sogar teilweise aus dem Inklusivvolumen rausgerechnet, allerdings meiner Kenntnis nach nur im Inland. Für 84,95 monatich fällt auch die Volumengrenze weg. Damit könnte man einen Festnetzanschluß durchaus ersetzen

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12.12.2019, 13.31 Uhr
tannhäuser | Als ich zuletzt in Polen war...
...hatte ich auch kein Netz. Fand ich sehr erholsam ;)

Billig tanken und shoppen mit Zloty bei Kaufland (!) waren uns wichtiger als Internet.

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12.12.2019, 23.19 Uhr
RWE | Ich gebe ja zu
daß ich nur mit dem Telefonica-Netz unterwegs bin. Das hat eben nicht die beste Abdeckung.
Warum kann ich mir zum Beispiel nicht in Bulgarien eine bulgarische( nur ein Beispiel, keine Ahnung ob sich das lohnen würde) SIM Karte kaufen und EU weit nutzen? Roaming Gebühren gibt es nicht mehr.
Ich meine wenn unsere Anbieter EU-weit Konkurenz hätten würden die Leistungen sicher etwas weniger kosten und solche Volumentarife der Vergangenheit angehören. Und darum ging es ja im ersten Beitrag.
@Tannhäuser
Als vor 4 Jahren im Erzgebirge hatte ich ab Dresden auf der Autobahn überhaupt kein Netz mehr. Wenn es mich auf die tschechische Seite verschlagen hatte meist schon wenige hundert Meter hinter der Grenze. Natürlich auch nicht auf jeden Gipfel.
Genauso im Riesengebirge. Da hast du auch Funklöcher, aber nichts im Vergleich zum Harz, Thüringer Wald oder dem Erzgebirge. So sind jedenfalls meine Erfahrung.

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13.12.2019, 08.30 Uhr
Jörg Thümmel | Mobilfunkgebühren in Deutschland...
sind nicht zuletzt, ein Produkt des ständigen Geldbedarfes der deutschen Regierung. Frequenz gegen Geld ohne irgendeine infrastrukturelle Gegenleistung.

Sprich die Frequenzen werden für exorbitante Summen an die Betreiber der Netze vermietet, die natürlich die Summen auf die Kunden umlegen müssen. Zudem fehlt dieses Geld dann um eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen.

Hier in Finnland habe ich selbst im tiefsten Lappland fast überall 4G Empfang. Wenn da nur ein Haus irgendwo in der Wildnis steht, wird ein entsprechender Mast gebaut. Hier gibt es auch kaum noch Festnetz.
Ein Monatsguthaben z.b. bei DNA kostet hier prepaid bei 50Mbit Übertragungsrate 16,90€ bei 500Mbit 23,90€ und das ganze unlimitted im Bezug auf das Datenvolumen und nicht wie in Deutschland auf 6 oder 9 Gbyte/Monat begrenzt und dann geschwindigkeitsreduziert.

Und das schöne ist, das ganze funktioniert auch, wenn ich die Karte in einem deutschen Gerät aktiviere.

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