Mi, 11:22 Uhr
11.12.2019
Neues aus Artern
Sanierter Juri-Gagarin-Stein ziert wieder das Arterner Stadtbild
Strahlender Sonnenschein begleitete die Übergabe des restaurierten Denkmals zu Ehren des ersten Raumfahrers Juri Gagarin am Nachmittag des 10. Dezember 2019, wie kn erfahren hat...
Zuvor war das pyramidale Kleindenkmal rund ein Dreivierteljahr von der Bildfläche verschwunden: einerseits weil der Stein an seinem angestammten Platz nicht mehr geduldet, andererseits weil das Denkmal während dieser Zeit saniert worden ist. Als neuer Standort wurde daher die große Rasenfläche vor dem Wohnblock Thomas-Müntzer-Straße 1-4 bestimmt, wo das rund eine Tonne schwere Denkmal aus Terrazzo mittels Radlader gesetzt wurde.
Zuvor waren Marko Gödicke als Steinmetz und Steffen Baumann als Schmied zugange, um den Korpus des Denkmals wieder aufzufrischen, u. a. dessen zerstörte Spitze, die Schriftzüge, Farbe und der verschwundene Sowjetstern – dies in erneut guter Zusammenarbeit des Heimatvereins ARATORA, der diese Sanierung initiiert hatte und die Finanzierung übernahm, mit der Stadtverwaltung Artern und besonders mit dem Bauhof.
Zur Übergabe berichtete der Vereinsvorsitzende über den Gang der Wiederherstellung des Denkmals und gab kurze Einblicke in die Geschichte der Raumfahrt während der 1960er Jahre. Da auch die damals politisch und kommunal Verantwortlichen in Artern ihrer Begeisterung für den Raumflug Gagarins Ausdruck verleihen wollten, entstand besagter Erinnerungsstein. Im Rahmen eines Bürgerfestes am 15. Juli 1961 wurde deshalb das Denkmal gesetzt und die Sangerhäuser Straße in Juri-Gagarin-Allee umbenannt.
Achtundfünfzig Jahre später fand die offizielle Übergabe erwartungsgemäß in kleinerem Rahmen statt: mit Bürgermeister Torsten Blümel, einigen Stadträten sowie Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins Goldene Aue und des Heimatvereins ARATORA. Nach der Enthüllung des Steins wurde dieser von den Anwesenden als gelungen bezeichnet. Ebenso scheint der jetzige Standort optisch die bedeutend bessere Variante zu sein. Nun ist das Gagarin-Denkmal viel besser und schon von weitem erkennbar!
Andreas Schmölling
Heimatverein ARATORA
Autor: khhZuvor war das pyramidale Kleindenkmal rund ein Dreivierteljahr von der Bildfläche verschwunden: einerseits weil der Stein an seinem angestammten Platz nicht mehr geduldet, andererseits weil das Denkmal während dieser Zeit saniert worden ist. Als neuer Standort wurde daher die große Rasenfläche vor dem Wohnblock Thomas-Müntzer-Straße 1-4 bestimmt, wo das rund eine Tonne schwere Denkmal aus Terrazzo mittels Radlader gesetzt wurde.
Zuvor waren Marko Gödicke als Steinmetz und Steffen Baumann als Schmied zugange, um den Korpus des Denkmals wieder aufzufrischen, u. a. dessen zerstörte Spitze, die Schriftzüge, Farbe und der verschwundene Sowjetstern – dies in erneut guter Zusammenarbeit des Heimatvereins ARATORA, der diese Sanierung initiiert hatte und die Finanzierung übernahm, mit der Stadtverwaltung Artern und besonders mit dem Bauhof.
Zur Übergabe berichtete der Vereinsvorsitzende über den Gang der Wiederherstellung des Denkmals und gab kurze Einblicke in die Geschichte der Raumfahrt während der 1960er Jahre. Da auch die damals politisch und kommunal Verantwortlichen in Artern ihrer Begeisterung für den Raumflug Gagarins Ausdruck verleihen wollten, entstand besagter Erinnerungsstein. Im Rahmen eines Bürgerfestes am 15. Juli 1961 wurde deshalb das Denkmal gesetzt und die Sangerhäuser Straße in Juri-Gagarin-Allee umbenannt.
Achtundfünfzig Jahre später fand die offizielle Übergabe erwartungsgemäß in kleinerem Rahmen statt: mit Bürgermeister Torsten Blümel, einigen Stadträten sowie Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins Goldene Aue und des Heimatvereins ARATORA. Nach der Enthüllung des Steins wurde dieser von den Anwesenden als gelungen bezeichnet. Ebenso scheint der jetzige Standort optisch die bedeutend bessere Variante zu sein. Nun ist das Gagarin-Denkmal viel besser und schon von weitem erkennbar!
Andreas Schmölling
Heimatverein ARATORA


