Fr, 00:10 Uhr
13.12.2019
Meldungen aus dem Landratsamt
Kreisumlage bleibt stabil
Bei ihrem gestrigen Pressegespräch bekräftigte Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD), dass auch im Haushalt 2020 des Kyffhäuserkreises die Kreisumlage nicht verändert wird....
In der öffentliche Sitzung des Kreisausschusses am 22. Januar wird der Haushaltsentwurf 2020 ausgeglichen dargestellt werden, so die Landrätin. Zwar sei der Haushalt soweit fertig, aber die wichtigen Kennzahlen werden erst im Januar vorgestellt.
Klar sei aber, dass die Kreisumlage unverändert sein soll. Mit so einer Konstanz können nicht viele Landkreis in Thüringen vorweisen. Laut Hochwind-Schneider wird in Thüringen in den anderen Kreisen die Kreisumlage um ca 6 Prozent steigen.
Der ausgeglichene Haushalt wird trotzdem erreicht, obwohl vor allem im Sozialbereich die Ausgaben steigen werden. Höhere Kosten kommen durch Tariferhöhungen bei den Trägern zustande, die sich auch auf den Kreishaushalt auswirken.
Auch steigt die Zahl der pflegebedürftigen Personen im Kreis, was ebenfalls zu Erhöhungen bei den Zuzahlungen durch den Landkreis führt.
Für den Haushalt 2020 kündigte sie an, dass begonnene Projekte, vor allem auch im investiven Bereich weitergeführt werden.
Die wichtigsten Projekte bei den Investitionen liegen beim Bau des Radwegs in die Steinzeit, die Turnhalle in Artern, der Bauabschnitt Feuerwehr technisches Zentrum Artern, die Planungsleistungen für die neue Grundschule und die Steilwandsanierung 5. Bauabschnitt am Kyffhäuser, im Beamtendeutsch Sanierung Geotop Abbruchkante genannt.
In dem Zusammenhang wurde auch über das Thema Förderprogramme gesprochen. Auf Grund der Liquidität des Kyffhäuserkreises, konnte man viele Fördermittel von Land und Bund abgreifen, weil man die nötigen Eigenanteile aufbringen konnte. Viele Kommunen in Thüringen stehen vor dem Problem, zwar Fördermittel gebrauchen zu können, aber man kann sie nicht abrufen, weil die nötigen Eigenanteile fehlen.
Beklagt wurde aber auch der teils enorme bürokratische Aufwand der getrieben werden muss, um überhaupt an Fördermittel zu kommen. Teils dauerte die Bearbeitung durch die Fördermittelgeber fast 1,5 Jahre.
Der enorme bürokratische Aufwand bei der Erlangung von Fördermitteln für den Breitbandausbau sei durch kleinere Kommunen teils überhaupt nicht mehr zu bewältigen.
Autor: khhIn der öffentliche Sitzung des Kreisausschusses am 22. Januar wird der Haushaltsentwurf 2020 ausgeglichen dargestellt werden, so die Landrätin. Zwar sei der Haushalt soweit fertig, aber die wichtigen Kennzahlen werden erst im Januar vorgestellt.
Klar sei aber, dass die Kreisumlage unverändert sein soll. Mit so einer Konstanz können nicht viele Landkreis in Thüringen vorweisen. Laut Hochwind-Schneider wird in Thüringen in den anderen Kreisen die Kreisumlage um ca 6 Prozent steigen.
Der ausgeglichene Haushalt wird trotzdem erreicht, obwohl vor allem im Sozialbereich die Ausgaben steigen werden. Höhere Kosten kommen durch Tariferhöhungen bei den Trägern zustande, die sich auch auf den Kreishaushalt auswirken.
Auch steigt die Zahl der pflegebedürftigen Personen im Kreis, was ebenfalls zu Erhöhungen bei den Zuzahlungen durch den Landkreis führt.
Für den Haushalt 2020 kündigte sie an, dass begonnene Projekte, vor allem auch im investiven Bereich weitergeführt werden.
Die wichtigsten Projekte bei den Investitionen liegen beim Bau des Radwegs in die Steinzeit, die Turnhalle in Artern, der Bauabschnitt Feuerwehr technisches Zentrum Artern, die Planungsleistungen für die neue Grundschule und die Steilwandsanierung 5. Bauabschnitt am Kyffhäuser, im Beamtendeutsch Sanierung Geotop Abbruchkante genannt.
In dem Zusammenhang wurde auch über das Thema Förderprogramme gesprochen. Auf Grund der Liquidität des Kyffhäuserkreises, konnte man viele Fördermittel von Land und Bund abgreifen, weil man die nötigen Eigenanteile aufbringen konnte. Viele Kommunen in Thüringen stehen vor dem Problem, zwar Fördermittel gebrauchen zu können, aber man kann sie nicht abrufen, weil die nötigen Eigenanteile fehlen.
Beklagt wurde aber auch der teils enorme bürokratische Aufwand der getrieben werden muss, um überhaupt an Fördermittel zu kommen. Teils dauerte die Bearbeitung durch die Fördermittelgeber fast 1,5 Jahre.
Der enorme bürokratische Aufwand bei der Erlangung von Fördermitteln für den Breitbandausbau sei durch kleinere Kommunen teils überhaupt nicht mehr zu bewältigen.