Fr, 07:24 Uhr
13.12.2019
Neues aus Sondershausen
Mikwe Sanierung bald abgeschlossen
Nach umfangreicher Sanierung wird die Mikwe in Sondershausen bald wieder begehbar sein...
Das mittelalterliche jüdische Ritualbad, das 1999 bei Grabungen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie auf dem damals unbebauten Areal zwischen Hauptstraße, Bebrastraße und Langestraße entdeckt und in situ erhalten wurde, ist als bedeutendes Bodendenkmal in einen eigens dafür konzipierten Kellerraum unter der Galerie am Schlossberg integriert worden. Es gehört zu den ältesten Mikwenanlagen im gesamten mittel- und norddeutschen Raum. Die Ausstellung, die den Denkmalspreis des Landes Thüringen erhielt, wird jährlich von mehreren hundert Gästen im Rahmen von Stadtführungen sowie Veranstaltungen des Schlossmuseums Sondershausen besucht.
Nach nunmehr zwanzig Jahren zeigte der Raum um das durch Grundwasser gespeiste Becken massive Feuchteschäden. Die verrottete Deckenisolierung löste sich an mehreren Stellen, abblätternde Farbe verunreinigte das Ritualbad, zeitweise trat Schimmel auf. Im Zuge der aktuell abgeschlossenen Baumaßnahmen wurde die Lüftung des Raumes verbessert und damit die Schadensursache behoben. Gleichzeitig musste die Isolierung der Decke erneuert und im Nachgang Becken und Stadtmauer gereinigt und konserviert werden.
Autor: khhDas mittelalterliche jüdische Ritualbad, das 1999 bei Grabungen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie auf dem damals unbebauten Areal zwischen Hauptstraße, Bebrastraße und Langestraße entdeckt und in situ erhalten wurde, ist als bedeutendes Bodendenkmal in einen eigens dafür konzipierten Kellerraum unter der Galerie am Schlossberg integriert worden. Es gehört zu den ältesten Mikwenanlagen im gesamten mittel- und norddeutschen Raum. Die Ausstellung, die den Denkmalspreis des Landes Thüringen erhielt, wird jährlich von mehreren hundert Gästen im Rahmen von Stadtführungen sowie Veranstaltungen des Schlossmuseums Sondershausen besucht.
Nach nunmehr zwanzig Jahren zeigte der Raum um das durch Grundwasser gespeiste Becken massive Feuchteschäden. Die verrottete Deckenisolierung löste sich an mehreren Stellen, abblätternde Farbe verunreinigte das Ritualbad, zeitweise trat Schimmel auf. Im Zuge der aktuell abgeschlossenen Baumaßnahmen wurde die Lüftung des Raumes verbessert und damit die Schadensursache behoben. Gleichzeitig musste die Isolierung der Decke erneuert und im Nachgang Becken und Stadtmauer gereinigt und konserviert werden.
