Fr, 15:36 Uhr
13.12.2019
Meldungen aus dem Landratsamt
Minister Tiefensee übergibt Zuwendungsbescheid Breitband
Am frühen Nachmittag erfolgte im Gewerbegebiet am Kalkhügel von Sondershausen die Übergabe eines Förderbescheides...
Eine flächendeckende, leistungsfähige Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor und Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum sowie die Stärkung der Attraktivität des ländlichen Raumes. Der Kyffhäuserkreis hatte sich als Modellregion beworben und bereits erste Erfolge im Netzausbau erzielt.
v.l.n.r. Raimung Scheja (CDU) 1, Beigeordneter, Antje Hochwind-Schneider (SPD) Landrätin, Wolfgang Tiefensee (SPD), Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Infrastruktur, Thomas Walther und Christian Köhler, Geschäftsführer der Fa. EMA-TEC GmbH Induktions – Erwärmungs - Technologien
Im Rahmen der Breitbandinitiative des Freistaates Thüringen wurde der Kyffhäuserkreis als Modellregion für den flächendeckenden und bedarfsgerechten Breitbandausbau ausgewählt. Durch das gemeinsame Vorgehen von Kommunen und Landkreis sowie der Bündelung von Bundes- und Landesfördermitteln konnte der Netzausbau durch die Telekom im Jahr 2019 begonnen werden. Die Ausbaumaßnahmen werden bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
Trotz hoher Förderquoten von insgesamt 90 % der Gesamtkosten lastete bisher immer noch ein Eigenanteil von 10% auf den Schultern des Landkreises und seinen angehörigen Kommunen. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Freistaat Thüringen nach intensiven Gesprächen dazu entschlossen hat, diesen Anteil ebenfalls zu übernehmen und damit ein starkes Signal für die Entwicklung des Kyffhäuserkreises setzt.
Vor diesem Hintergrund überreichte der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Infrastruktur, Wolfgang Tiefensee (SPD) an Frau Antje Hochwind-Schneider (SPD) einen Förderbescheid in Höhe von 3.844.370 Euro.
Mit diesen Mitteln werden die gestiegene Kosten beim Breitbandausbau ausgeglichen und der Landkreis muss nicht mit 1,2 Millionen Euro die gestiegenen Mehrkosten ausgleichen. Insgesamt werden über 12 Millionen Euro in den Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis gesteckt.
Fachbereichsleiterin Wirtschaft und Recht Nadine Hampel informierte heute, dass ein Markterkundungsverfahren läuft (Abschluss nächste Woche), bei dem ermittelt wird, wo es noch "weiße Flecken" beim Breitbandausbau gibt.
Die Übergabe des Förderbescheides bei der Fa. EMA-TEC GmbH im Gewerbegebiet Am Kalkhügel erfolgte unter dem Gesichtspunkt, dass noch vor Weihnachten das Unternehmen schnelles Internet bekommen wird. Das High-Tech-Unternehmen hatte Probleme mit schnellem Internet und selbst über eine Richtfunkstrecke für schnelles Internet zu sorgen scheiterte.
Minister Tiefensee nutzte die Möglichkeit, sich von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Dabei erfuhr er, dass die Firma ein "Überbleibsel" so Thomas Walther von der ehemaligen DDR-Firma Inducal Göllingen ist, jetzt allerdings nicht mehr mit 1.000 Mitarbeitern sondern mit 18 Vollarbeitskräften und 3 bis 4 Teilzeitkräften.
Die Schwerpunkte der EMA-TEC GmbH:
Projektierung, Lieferung und Errichtung von Mittelfrequenz-Induktionsanlagen zum Schmelzen, Erwärmen, Glühen, Fügen, Härten, sowie weiterer Anwendungen und Lieferung von Ersatzteilen, u.a. wassergekühlte Spezialkabel, MF-Kondensatoren, Halbleiter, Spezialtransformatoren, sowie Service an Induktionsanlagen
Eingeladen zur Übergabe des Förderbescheids waren Politiker der Region und so kamen Landtagsmitglied Stefan Schard (CDU), der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD Fraktion im Kreistag Andreas Hartung-Schettler und Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl).
Autor: khhEine flächendeckende, leistungsfähige Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor und Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum sowie die Stärkung der Attraktivität des ländlichen Raumes. Der Kyffhäuserkreis hatte sich als Modellregion beworben und bereits erste Erfolge im Netzausbau erzielt.
v.l.n.r. Raimung Scheja (CDU) 1, Beigeordneter, Antje Hochwind-Schneider (SPD) Landrätin, Wolfgang Tiefensee (SPD), Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Infrastruktur, Thomas Walther und Christian Köhler, Geschäftsführer der Fa. EMA-TEC GmbH Induktions – Erwärmungs - Technologien
Im Rahmen der Breitbandinitiative des Freistaates Thüringen wurde der Kyffhäuserkreis als Modellregion für den flächendeckenden und bedarfsgerechten Breitbandausbau ausgewählt. Durch das gemeinsame Vorgehen von Kommunen und Landkreis sowie der Bündelung von Bundes- und Landesfördermitteln konnte der Netzausbau durch die Telekom im Jahr 2019 begonnen werden. Die Ausbaumaßnahmen werden bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
Trotz hoher Förderquoten von insgesamt 90 % der Gesamtkosten lastete bisher immer noch ein Eigenanteil von 10% auf den Schultern des Landkreises und seinen angehörigen Kommunen. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Freistaat Thüringen nach intensiven Gesprächen dazu entschlossen hat, diesen Anteil ebenfalls zu übernehmen und damit ein starkes Signal für die Entwicklung des Kyffhäuserkreises setzt.
Vor diesem Hintergrund überreichte der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Infrastruktur, Wolfgang Tiefensee (SPD) an Frau Antje Hochwind-Schneider (SPD) einen Förderbescheid in Höhe von 3.844.370 Euro.
Mit diesen Mitteln werden die gestiegene Kosten beim Breitbandausbau ausgeglichen und der Landkreis muss nicht mit 1,2 Millionen Euro die gestiegenen Mehrkosten ausgleichen. Insgesamt werden über 12 Millionen Euro in den Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis gesteckt.
Fachbereichsleiterin Wirtschaft und Recht Nadine Hampel informierte heute, dass ein Markterkundungsverfahren läuft (Abschluss nächste Woche), bei dem ermittelt wird, wo es noch "weiße Flecken" beim Breitbandausbau gibt.
Die Übergabe des Förderbescheides bei der Fa. EMA-TEC GmbH im Gewerbegebiet Am Kalkhügel erfolgte unter dem Gesichtspunkt, dass noch vor Weihnachten das Unternehmen schnelles Internet bekommen wird. Das High-Tech-Unternehmen hatte Probleme mit schnellem Internet und selbst über eine Richtfunkstrecke für schnelles Internet zu sorgen scheiterte.
Minister Tiefensee nutzte die Möglichkeit, sich von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Dabei erfuhr er, dass die Firma ein "Überbleibsel" so Thomas Walther von der ehemaligen DDR-Firma Inducal Göllingen ist, jetzt allerdings nicht mehr mit 1.000 Mitarbeitern sondern mit 18 Vollarbeitskräften und 3 bis 4 Teilzeitkräften.
Die Schwerpunkte der EMA-TEC GmbH:
Projektierung, Lieferung und Errichtung von Mittelfrequenz-Induktionsanlagen zum Schmelzen, Erwärmen, Glühen, Fügen, Härten, sowie weiterer Anwendungen und Lieferung von Ersatzteilen, u.a. wassergekühlte Spezialkabel, MF-Kondensatoren, Halbleiter, Spezialtransformatoren, sowie Service an Induktionsanlagen
Eingeladen zur Übergabe des Förderbescheids waren Politiker der Region und so kamen Landtagsmitglied Stefan Schard (CDU), der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD Fraktion im Kreistag Andreas Hartung-Schettler und Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl).










