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Mo, 11:28 Uhr
23.12.2019
Problem Baumsterben

Trockenschäden beseitigt

Fichtenbestand im „Obertopfstedter Wäldchen“ wurde Opfer der Trockenheit und muss gefällt werden. Dazu erreichte kn diese Meldung...

Am 30.11. trafen sich insgesamt 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie Mitglieder des Feuerwehrvereins Obertopfstedt und des Angelvereins Niedertopfstedt zu einem Arbeitseinsatz im Obertopfstedter Wäldchen. Bürgermeister Rene Kämmerer nebst Stellvertreter Timo Braune waren ebenfalls aktiv mit im Einsatz und bedankten sich gern seitens der Gemeinde durch die Bereitstellung der Pausenversorgung mit Deftigen vom Rost sowie Getränken bei den freiwilligen Helfern.

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Ein trauriger Anlass machte diesen Einsatz leider notwendig. Der gesamte Fichtenbestand von ca. 3 Hektar wurde Opfer der extremen Trockenheit in den beiden letzten Jahren. Um einen Borkenkäferbefall der abgestorbenen Bäume zu verhindern war schnelles Handeln geboten. Es konnten ca. 30 Raummeter geschlagen werden. Dies macht die knappe Hälfte des zu fällenden Bestandes aus. In einem zweiten Einsatz im Januar des neuen Jahres soll dann der noch verbliebene Teil abgeholzt werden.

Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer) Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer)

Fällen der abgestorbenen Fichten im Mischbaumbestand

Über das Thüringer Soforthilfeprogramm für Trockenschäden in der Forstwirtschaft erhält die Gemeinde 5910,86 € für seine insgesamt 30,1 ha Gemeindewald an Zuschüssen. Mit Dirk Unrein, Mitglied des Niedertopfstedter Angelvereins, begleitete ein Forstfachmann die Arbeiten.

Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer) Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer)

Willkommene Stärkung

Nach seiner Empfehlung soll die geplante Wiederaufforstung der gerodeten Fläche mit Eichensetzligen durch eine Fachfirma erfolgen. Zudem sollte man mit dieser eine fachgerechte Folgepflege der Setzlinge mindestens für die ersten zwei Jahre vertraglich regeln. Diese überschaubare Mehrausgabe würde sich für die Gemeinde auf jeden Fall in den Folgejahren mit dem Blick auf weniger anfallende Nachpflanzungen und damit zusätzlich notwendige Pflegearbeiten rechnen.

Für die Aufforstung mit Eichensetzlingen ohne die Folgepflegekosten für zwei Jahre müssen ca. 7.000 Euro investiert werden. Wovon bis zu 80 % förderfähig wären. Der Eigenanteil der Gemeinde würde sich dann also bei Förderung mit ca. 1.400,- € in einer 2020 haushaltsmäßig problemlos zu schulternden Größenordnung bewegen.

Karl-Heinz Kämmerer

Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer) Trockenschäden beseitigt (Foto: K.-H. Kämmerer)

Fällen des komplett abgestorbenen reinen Fichtenbestandes
Fotos: K.-H. Kämmerer

Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Luke Skywodka
23.12.2019, 13:46 Uhr
Sehr schön
Wenn eine Dorfgemeinschaft noch so gut funktioniert und man so durch Eigenleistung und Engagement der Bevölkerung Geld der Kommune einsparen kann. RESPEKT
Camembert
23.12.2019, 20:35 Uhr
Vorteil kleiner Strukturen???
Ich muss hier mal die Frage stellen wäre so ein Arbeitseinsatz, in einen Ort mit größeren Strukturen wie Sondershausen mit seinen vielen Ortsteilen möglich und ist so etwas überhaupt noch gewollt? Die Topfstedter Vereine, der Bürgermeister plus Stellvertreter sind vor Ort und arbeiten aktiv mit für die Dorfgemeinschaft so etwas
zollt Respekt, Anerkennung und fördert das miteinander. Ich wünsche euch viele Helfer im Januar.
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