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Do, 00:16 Uhr
02.01.2020
Meldungen aus der Region

Betreten immer auf eigene Gefahr

Ein Wald ist kein Park und das Betreten erfolgt immer auf eigene Gefahr. Das wird bei der Diskussion um die Begehbarkeit des Waldes oft vergessen. Dazu einige Hinweise...

Das Thüringer Waldgesetz regelt das Betreten des Waldes.

Gesetz zur Erhaltung, zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Thüringer Waldgesetz - ThürWaldG -) Vom 6. August 1993

Interessant dabei der § 6

§ 6 Betreten des Waldes, sportliche Betätigung in Wäldern
(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der naturverträglichen Erholung ist jedem gestattet. Das Betreten und Befahren des Waldes geschieht auf eigene Gefahr, besondere Sorgfalts- und Verkehrssicherungspflichten des Waldbesitzers werden durch das Betretungsrecht des Waldes nicht begründet. Dies gilt auch für gekennzeichnete Wege und Pfade.

Komplettes Gesetz gibt es hier:

Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=WaldG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-WaldGTH2008V5P6

Dabei ist es egal, ob man sich in "normalen" Forstgebieten befindet, oder in Waldwildnisgebieten unterwegs ist, wie es jetzt ja auch am Possen der Fall ist.
Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wenn wie hier in den Bildern zu sehen ist (zum Glück nur dünne Bäume), dass sie schon über den Weg gestürtzt sind, dann muss man selbst entscheiden, laufe ich noch darunter durch oder gehe ich lieber außen um den Baum herum. In den Waldwildnisgebieten, wie hier an den beiden Stellen am Barbarossaweg / Hainleiteweg / Brunnen-Rundweg kurz vor dem "Wegekreuz Fürstenberg" aus Gehrichtung Jecha, kann so etwas jetzt schnell passieren, vor allem auch die die enormen Dürreschäden in der Hainleite.

Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Betreten immer auf eigene Gefahr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nur wenn Bäume den Waldweg komplett blockieren, werden sie zerschnitten. In Waldwildnisgebieten werden die Überreste auch nicht mehr entfernt und bleiben an Ort und Stelle liegen.
Auf diese Begebenheiten in unseren Wälder, muss man sich einstellen. Viele Bürger glauben immer noch, man kann durch die Wald laufen, behütet wie in einem Stadtpark. Von dieser Vorstellung muss man sich lösen, erst recht wenn man durch Waldwildnisgebiete wandert!
Autor: khh

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